Freitag, 3. Februar 2017

Rezension zu "Ich fühle was, was du nicht fühlst"

Ich fühle was, was du nicht fühlst

 
Autor(in): Amelie Fried 
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  399
Preis: 
16,99 EURO (Broschiert)
ISBN:  
978-3-453-26590-5

Inhalt:

Die 13-jährige India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.

Meine Buchrezension:

Das Buch „Ich fühle was, was du nicht fühlst“ wurde von Amelie Fried verfasst. Im August 2016 ist das Buch vom Heyne Verlag veröffentlicht worden. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
India unterscheidet sich von all den anderen Mädchen in ihrem Alter. Nicht nur ihr Aussehen oder ihr Art, sondern auch ihr Familienleben trägt dazu bei. Für ihre dreizehn Jahre hat sie ein wahnsinniges Wissen und sie verfügt über so viele mathematische Kenntnisse. Ihre Mutter und ihr Vater kümmern sich allerdings nicht um das junge Mädchen, sondern leben lieber einfach in den Tag hinein. Che, Indias Bruder, gibt sich aber die Mühe und kümmert sich um seine Schwester, doch auch er wird älter und seine Interessen unterscheiden sich plötzlich von seiner jüngeren Schwester, weswegen auch die beiden sich mehr voneinander lösen. Zumal gerät ihr Bruder auf eine falsche Bahn. Als India eines Tages ein Angebot von ihrem Nachbar bekommt, der sie Klavier unterrichten will, willigt India ein und entdeckt so ihre Liebe zur Musik. Doch ihr Klavierlehrer Christian scheint mehr außer Klavierstunden im Kopf zu haben.
„Ich fühle was, was du nicht fühlst“ hat mich nicht nur vom Cover her angesprochen, sondern auch der Klappentext war für mich sehr fesselnd. Als ich dann auch schon die ersten Seiten gelesen habe, bekam ich sofort ein Bild über India und ihre Familie. Ich konnte jeden gut einschätzen und wusste auch sofort, wen ich mag und wen nicht. Das Buch zeigt eine Geschichte, die mich sehr mitnahm, denn solche Familienverhältnisse wünscht man wirklich niemanden. Auch fand ich es wirklich bitter, dass ihre Eltern ihr bei einer Sache nicht zugehört haben, sondern sie als Lügnerin dargestellt haben. Das war für mich wirklich eine Stelle in dem Buch gewesen, wo ich India am liebsten geholfen hätte.
Im Gesamten finde ich, dass die Handlung sehr spannend war, aber sie hätte vielleicht ein wenig mehr ausgebaut sein sollen. Was ich auch gut fand war, dass die Autorin über ein Thema geschrieben hat, dass vielleicht nicht einmal so selten ist. Doch trotzdem fand ich es erschütternd, was dem Mädchen widerfahren ist.
In India konnte ich mich teilweise hineinversetzten, denn manchmal hat sie Dinge gemacht, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Doch im Großen und Ganzen war sie mir sehr sympathisch. Zu den anderen Protagonisten – vor allem ihre Eltern – möchte ich nichts sagen, denn dazu muss man sich sein eigenes Bild machen.
Alles in Allem hat mir der Roman sehr gut gefallen, da ich so eine Handlung noch nicht gelesen habe, sie mich aber sehr interessierte. Da der Schreibstil der Autorin auch sehr angenehm war, war es für mich ein schöner Roman für zwischendurch.

 

Lesebewertung:

3,5 / 5
 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Rezension zu "Sexy Secrets"

"Sexy Secrets"

 
Autor(in): J. Kenner 
Verlag: Diana Verlag
Seitenzahl:  352
Preis: 
9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-453-35916-1

Inhalt:

Dallas Sykes ist berühmt-berüchtigt. Für seine Partys, sein Vermögen und seine Frauengeschichten. Doch der Dallas, den ich kenne, ist ein völlig anderer: Er ist tiefgründig, klug und unwiderstehlich sexy. Sein Blick nimmt mir den Atem, seine Berührung raubt mir den Verstand.
Unsere Vergangenheit bindet uns aneinander, unsere Geheimnisse hüten wir auf ewig. Es gibt Menschen, die die Macht besitzen, uns zu verletzen. Aber am gefährlichsten ist für uns die Wahrheit.
Dallas ist nur hinter verschlossenen Türen mein. Unsere leidenschaftliche Liebe ist verboten. Und dennoch hat sich nichts je so gut, so richtig angefühlt.


Meine Buchrezension:

Das Buch „Sexy Secrets“ wurde von J. Kenner verfasst. Im Januar 2017 ist das Buch vom Diana Verlag erschienen. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Jane und Dallas haben nun endlich beschlossen, sich aufeinander einzulassen und ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Sie halten es zwar geheim, aber die beiden wollen keine Sekunde mehr ohne den anderen verbringen. Doch wie das Leben ist, warten wieder einmal viele und schlimme Probleme auf die beiden, denn ihre gemeinsame Vergangenheit kann keiner vergessen. Noch immer will Dallas die Entführer – den Mann und die Frau – ausfindig machen, aber es ist leichter gesagt als getan.
„Sexy Secrets“ ist der zweite Teil einer Reihe. Da mir der erste Teil bereits gut gefallen hat, habe ich mich dazu entschieden auch den zweiten zu lesen und wurde durchaus positiv überrascht. Denn die vielen Fragen, die ich mir im ersten Teil gestellt habe, wurden endlich geklärt. Natürlich noch nicht alles, da es auch noch einen dritten Band geben wird, aber über Dallas habe ich mehr erfahren. Was ich auch sehr schön fand war, dass der Teil unmittelbar weiter ging, sprich es ist nur eine Woche zwischen Band eins und Band zwei vergangen. Die Spannung der Geschichte hat sich meiner Meinung nach eindeutig gesteigert, da man so viele wichtige Dinge erfahren hat. Auch sind einem die Protagonisten näher ans Herz gewachsen, da ich noch besser mit Jane und vor allem mit Dallas mitfühlen konnte. Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal hervorragend, da sie einen Wechsel zwischen Erzählerform und einer Ich-Perspektive gemacht hat.
Alles in Allem hat mich das Buch sehr überzeugt und wieder einmal war ich vom Ende des Buches gefesselt, denn wie auch bei Band eins ist etwas passiert, dass alles verändert. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall denen weiter, die bereits den ersten Teil gelesen haben. Ich kann euch sagen, dass der zweite Teil noch mehr Spannung, Liebe und Leidenschaft hat.

Lesebewertung:

4,5 / 5

Mittwoch, 1. Februar 2017

Mein Lesemonat

im Januar

 
Eigentlich habe ich mir für diesen Monat nur vier Bücher vorgenommen, aber daran habe ich mich anscheinend nicht gehalten. Denn insgesamt sind es im Monat Januar 7 Bücher geworden. Einige Bücher waren wieder dabei, die mir sehr gut gefallen haben, aber auch ein paar Bücher waren dabei, die ich kein zweites Mal mehr lesen möchte. Im Gesamten habe ich 3 534 Seiten gelesen, pro Tag ungefähr 114 Seiten.
 
 

 

The Cage - Entführt

 
Zum Start in das neue Jahr habe ich "The Cage - Entführt" gelesen und war bei dieser Auswahl sehr froh, denn mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und was ist nicht schöner als mit einem guten Buch in das neue Jahr zu starten?
Zu dem Buch gibt es hier eine Rezension.
 
 
 

Outlander - Feuer und Stein

 
Eine gute Freundin von mir hat mir die Serie "Outlander" empfohlen und sofort war ich davon begeistert. Gleich im Nachhinein habe ich mir die komplette Buchreihe bestellt und davon gleich den ersten Teil gelesen. Da ich ja bereits wusste, was alles auf mich zukommen wird, wurde ich trotzdem immer wieder aufs Neue überrascht, denn es kamen viele Stellen vor, die in der Serie abhanden gekommen sind. Deshalb war das Buch für mich sehr gut und ich freue mich schon darauf, den zweiten Teil zu beginnen.
 
 
 

The Deal - Reine Verhandlungssache

 
"The Deal" war für mich ein sehr schöner Roman, da er eine eigene Handlung hatte, die ich zuvor noch nicht gelesen hatte. Im Gesamten hat mich das Buch sehr überzeugt und ich konnte es schon nach zwei Tagen beenden.
Zu diesem Buch findet ihr übrigens eine Rezension hier auf meinem Blog.
 
 
 

Die Frau des Juweliers 

 
Das Buch hat mir zwar gefallen, aber nach den ersten hundert Seiten war die Spannung einfach weg. Am Anfang war ich so gefesselt davon, dass ich es wirklich schade finde, dass das Buch mich doch nicht erreichen konnte.
Dazu gibt es ebenfalls eine Rezension.
 
 

Dare to Love - Aller Anfang ist Küssen

 
Da ich bereits zwei Bände der "Dare to Love" Reihe gelesen habe und ich sie teilweise gut fand, war ich enttäuscht als mir dieser Teil hier nicht so sehr gefallen hat. Viele Meinungen anderer war das Buch gut, aber mich hat es nicht mitgerissen.
Zu diesem Buch ist eine Rezension verfügbar.
 
 

Bis die Flüsse wieder aufwärts fließen

 
"Bis die Flüsse wieder aufwärts fließen" war mein absolutes Monatshighlight. Schon nach der ersten Seite war ich von dem Buch total gefesselt und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen, weswegen ich das Buch an einem Tag gelesen habe. Leider ist das Buch noch nicht so bekannt, aber ich hoffe das wird sich ändern, denn mich hat es total mitgerissen und berührt.
Auch hier ist eine Rezension vorhanden.
 
 

Angstmädchen

 
"Angstmädchen" war mein erster Thriller, den ich gelesen habe und somit auch ein neues Genre, das ich für mich entdeckt habe.
Eine Rezension ist verfügbar.
 
 
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Alles in Allem waren in diesem Monat wirklich tolle Bücher dabei, die ich gelesen habe und ich hoffe, dass ich im Februar ebenfalls so tolle Bücher lesen kann.
 
Wie viele und welche Bücher habt ihr im Januar geschafft?
 
 
Liebe Grüße
Eva

 
 
 
 

Montag, 30. Januar 2017

Rezension zu "Ein Märchen im Winter"

"Ein Märchen im Winter"

 
Autor(in): Kate Lord Brown
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  496
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-492-30202-9
 

Inhalt:

Seit dem Tod ihres Mannes und der Pfändung ihres Hauses steht Grace vor einem Scherbenhaufen. Bis ihr eines Tages der exzentrische ältere Schriftsteller Fraser Stratton einen Job als Assistentin anbietet. Die junge Frau bezieht für den Winter ein Cottage auf Frasers Anwesen, das von seinem sympathischen Patensohn Jack verwaltet wird. Als ihr eine antike Brosche in die Hände fällt, ahnt Grace noch nicht, dass sie auf ein lang gehütetes Geheimnis gestoßen ist, das die Strattons mit ihrer eigenen Familie verbindet und ihr Leben völlig verändern wird …
 

Meine Buchrezension:

Das Buch „Ein Märchen im Winter“ wurde von Kate Lord Brown verfasst. Im November 2016 ist das Buch vom Piper Verlag veröffentlicht worden. An dieser möchte ich mich auch ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Grace Manners hat es in letzter Zeit nicht gerade leicht. Sie hat erst vor kurzen ihren Mann verloren, der plötzlich nicht mehr da war, weswegen Grace glaubt, dass er Selbstmord begangen hat. Aber nicht nur das macht ihr zu schaffen, sondern auch das Ende ihrer Juwelierfirma, mit der sie sich verschuldet hat. Ihre Eltern helfen ihr zwar in dieser schweren Zeit, aber Grace möchte ihnen nicht zur Last fallen und auch möchte sie nicht, dass sich ihre Eltern wegen ihr verschulden. Aus diesem Grund nimmt Grace einen Sekretärinnen-Beruf an, den ihr ihre Mutter empfohlen hat. Grace kommt zu einem Gutsbesitzer namens Fraser Strattons, der nebenbei auch noch einen sehr attraktiven Patensohn hat. Grace lebt sich zusammen mit ihrer Tochter Harry gut ein, denn die beiden bekommen ein Cottage zur Verfügung gestellt. Doch um genau zu sein verfolgt Grace einen besonderen Gedanken: Sie möchte über eine Brosche und über die Familie etwas herausfinden.
Zu Beginn des Buches war ich sehr begeistert, denn schon alleine der Prolog hat mich gefesselt. Ich wollte immer und immer mehr über Grace und ihren Mann erfahren. Auch fand ich Frasers Geschichte sehr spannend. Doch leider hat es immer wieder Stellen gegeben, die sich zäh gezogen haben.
Die Protagonisten des Buches fand ich alle sehr ansprechend und sympathisch. Vor allem Grace ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie meines Erachtens viel in ihrem Alter erlebt hat.
Während der Geschichte hat das Buch auch eine Wendung genommen, die ich niemals erwartet hätte.
Alles in Allen hat mir das Buch gefallen, aber manchmal hat sich das Buch mit der Handlung ein bisschen gezogen.
 

Lesebewertung:

3,5 / 5

Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension zu "Angstmädchen"

"Angstmädchen"

 
Autor(in): Jenny Milewski
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  336
Preis: 
13,99 EURO (Broschiert)
ISBN:  
978-3-453-43880-4

 

Inhalt:

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

 

Meine Buchrezension:

Das Buch „Angstmädchen“ wurde von Jenny Milewski verfasst. Im Januar 2017 wurde das Buch vom Heyne Verlag veröffentlich. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Malin zieht voller Freude in ein Studentenwohnheim. Sofort fühlt sie sich in ihrem Zimmer wohl, denn sie hat einen großen Raum für sich und auch ihr eigens Bad bietet viel. Die einzige Sorge ist, dass sie nicht gleich mit allen Mitbewohnern auskommt, aber auch das legt sich nach Zeit. Dafür aber tauchen die nächsten Probleme auf, denn nachts bewegt sich etwas in ihrem Zimmer und wenn sie in ihr Bad gehen möchte, sieht sie dort weiße Gestalten und überall schwarze Haare. Malin zählt eins und eins zusammen als sie erfährt, dass in genau diesem Bad sich ein Mädchen die Pulsadern aufgeschnitten hat. Sie glaubt zwar nicht direkt an Geister, aber was kann es denn sonst sein? Mit der Zeit merken Malins Mitbewohner diesen ganzen Spuk auch und wollen alle zusammen herausfinden was es ist und warum es das macht.
„Angstmädchen“ hat mich sofort ab der ersten Seite in den Bann gezogen, denn der Inhalt hat mich gefesselt. Zuerst wusste ich gar nicht was auf mich in diesem Buch wartet, doch gerade das war das spannende daran. Zusätzlich war das mein erster Thriller den ich gelesen habe, weswegen ich noch völlig gespannter war, denn ich wusste überhaupt nicht, ob mir das Genre gefällt. Aber wie ich schon nach wenigen Seiten gemerkt habe, gefällt mir auch dieses Genre super. Vielleicht hätte ich mir einen Thriller vom Aufbau her anders vorgestellt, aber auch dieses Übernatürliche in einem Thriller hat mich mitgerissen.
Der Schreibstil des Buches war hervorragend. Man konnte sich in die Protagonisten Malin hineinversetzen und genau mit ihr in den spannenden Situation mitfühlen, was glaube ich, in einem Thriller sehr wichtig ist. Malin hat mich zwar die ein oder anderen Male überrascht, denn im Klappentext hieße es, dass das Mädchen schüchtern sei, aber ich habe diese Charaktereigenschaft nicht bei ihr entdeckt. Eher konnte ich viel Mut in ihr sehen.
Alles in Allem hat mich das Buch sehr angesprochen und mir Thriller auf jeden Fall schmackhaft gemacht. Auch finde ich die Geschichte sehr spannend und interessant, da es im Gegensatz zu anderen Büchern etwas völlig anderes ist. Eindeutig fesselnd bis zur letzten Seite!

Lesebewertung:

4 / 5

Sonntag, 22. Januar 2017

Rezension zu "Bis die Flüsse aufwärts fließen"

"Bis die Flüsse aufwärts fließen"

 
Autor(in): Amanda Prowse
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  400
Preis: 
10,00 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-492-30929-5

 

Inhalt:

Mit einer Jacht um die Welt reisen. Mit der großen Liebe im Luxus leben. Im schicken Kostüm zur Arbeit gehen. All diese Wünsche haben sich für Jackie Davies nicht erfüllt. Stattdessen kümmert sich die Ende Dreißigjährige um ihren Mann Pete, ihre zwei Kinder und ihre kranke Mutter. Und manchmal fragt sie sich: Kann das wirklich schon alles gewesen sein? Dann steht plötzlich Sven vor der Tür, ihre Jugendliebe. Er könnte ihr das Leben bieten, das sie sich immer gewünscht hat. Und Jackie muss sich entscheiden – nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch dafür, endlich glücklich zu sein.

 

Meine Buchrezension:

Das Buch „Bis die Flüsse aufwärts fließen“ wurde von Amanda Prowse verfasst. Im Oktober 2016 ist das Buch auf Deutsch vom Piper Verlag veröffentlich worden. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Die 36-jährige Jackie hat jeden Tag denselben Ablauf: Aufstehen, Frühstück machen, sich um ihre kranke Mutter kümmern, die Kinder zur Schule bringen. Seit etlichen Jahren hatte sie das letzte Mal einen Tag für sich. Aber trotzdem beschwert sie sich nicht. Ihr Mann Pete geht jeden Tag arbeiten, um Geld für die Familie zu verdienen, doch leider reicht das Einkommen trotzdem nicht aus. Aber er versucht Jackie so gut wie möglich unter die Arme zu greifen und ihr zu helfen. Oft stellt Jackie sich vor, wie es wohl wäre, wenn sie einen reichen Mann geheiratet hätte und nicht Pete. Sie denkt daran, wie schön ihr Leben hätte sein können, wenn sie an ihre alte Jugendliebe zurückdenkt. Als sie eines Tages ein Foto von ihrer Jungendliebe Sven entdeckt, der Millionär ist, fährt sie kurzerhand zu ihm und will ihn besuchen. Aber leider verläuft dieses Treffen anders als geplant ab, denn Sven erkennt sie nicht einmal mehr. Doch trotzdem geht ihr Leben wieder weiter und sie versucht so gut wie möglich, ihre Gefühle zu verstecken. Aber zu Hause warten wieder einmal so viele Probleme auf sie, dass sie am liebsten einfach verschwinden würde. Doch am Ende weiß sie, was wirklich wichtig in einem Leben ist, was sie glücklich macht und wer sie wirklich liebt.
Oftmals, bevor ich zu lesen beginne, mache ich mir Gedanken darüber, wie das Buch wohl werden könnte. Ob es mir gefallen wird, mich richtig fesselt oder ob froh bin, dass Buch endlich beendet zu haben. Bei diesem Buch war es so, dass ich mir gedacht habe, es könnte nicht schlecht werden, aber niemals hätte ich gedacht, dass es mich derart fesseln und umhauen wird. Schon die ersten Seiten des Buches haben mich in einen Bann gezogen, weswegen ich nicht aufhören konnte zu lesen. Dadurch habe ich das Buch auch an einem Tag gelesen. Die Handlung hat mein Interesse geweckt, da ich so etwas in dieser Richtung noch nicht gelesen habe. Auch erscheint mir das Buch wie die Wirklichkeit, denn ich bin mir sicher, so etwas wird oft in Familien passieren. Das Buch hat auch so oft so schöne Stellen gehabt, die ich mir auch direkt einmerken musste, weil es mein Herz unglaublich berührt hat. Außerdem fand ich die Protagonisten sehr sympathisch. Vor allem aber Pete. Er hat trotz vieler Probleme immer zu Jackie gehalten und hat sie von Kindesalter ab schon geliebt und tut es immer noch. Er unterstützt Jackie bei allem und sagt ihr oftmals so berührende Worte, dass man meinen könnte, sie seien noch frisch verliebt. Auch Jackie ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie wirklich kein einfaches Leben gehabt hatte. Ebenfalls lernt man auch die Kinder der beiden sehr gut kennen und auch diese, lernte ich zu mögen.
Das Buch erzählt abwechselnd von früher und heute. Somit erfährt man, wie es dazu kam, dass Pete und Jackie zusammen kamen. Auch lernte man Jackies Jugendliebe kennen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr fesselnd. Dies hat auch dazu beigetragen, weswegen ich das Buch sehr schnell und flüssig lesen konnte.
Alles in Allem kann ich nur sagen, dass mich das Buch sehr überzeugt hat und ich es jedem empfehle, der ein Buch voller berührender Worte lesen möchte. Das Buch zeigt Hass, Liebe, Schmerz, Trauer und Glück. Oftmals habe ich Tränen vergießen müssen, doch genauso kann man an vielen Stellen Lachen und Schmunzeln.

Lesebewertung:

5 / 5

 

Samstag, 21. Januar 2017

Rezension zu "Aller Anfang ist Küssen"

"Dare to Love 7 – Aller Anfang ist Küssen"




Autor(in): Carly Phillips 
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  288
Preis: 
9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-453-41986-5

 

Inhalt:

Avery Dare führt als Videobloggerin für Mode und Make-Up ein beschauliches Leben in Miami. Sie hat gute Freunde und ein enges Verhältnis zu ihrer großen Familie. Dass in der Liebe bei ihr nicht viel los ist, findet sie eigentlich ganz gut. Doch als einer ihrer Exfreunde sie zu einem Konzert und auch hinter die Bühne einlädt, will sie das Risiko eingehen … und wird mit der Realität seines Rockstar-Lebens konfrontiert – der Presse, den Massen und den halbnackten Groupies.

Meine Buchrezension:

Das Buch „Aller Anfang ist küssen“ ist der siebte Teil der Dare to Love Reihe. Verfasst wurde es von Carly Phillips. Im Januar 2017 ist das Buch vom Heyne Verlag auf Deutsch erschienen. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Grey Kingston ist der Liedsänger einer amerikanischen Band, die den Aufstieg geschafft hat. Jede Frau liebt ihn und jede vergöttert ihn. Aber diese Frauen interessieren ihn alle nicht, denn sein Herz gehörte immer nur einer. Avery Dare. Als er in seiner und ihrer Heimatstadt ein Konzert gibt, lädt er Avery ein und versucht somit nach Jahren wieder Kontakt aufzubauen. Doch leider scheitert das erste Treffen kläglich. Für Grey ist das aber kein Hindernis uns somit gibt er nicht auf. Er schickt ihr Geschenke und lädt sie letztendlich zum Essen ein. Bald wird für beide klar, dass sie einander brauchen, doch da gibt es etwas was Avery nicht gut tut, denn sie hasst es in der Öffentlichkeit zu stehen.

Da ich bereits zwei Teile der Dare to Love Reihe gelesen habe, wollte ich es auch mit dem siebten Teil versuchen. Aber leider wurde ich nicht so überzeugt, wie ich es bei den anderen Teilen war. Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich zwar sehr interessant, aber leider wurde es nicht so richtig umgesetzt. Die Stellen, die ich schön fand, waren einfach zu kurz, weswegen mich das Buch nicht überzeugen konnte. Doch trotzdem fand ich die Protagonisten sympathisch und auch der Schreibstil war überzeugend, aber die Geschichte konnte mich nicht mitreißen. Allerdings finde ich das wirklich schade, da ich sehr hohe Erwartungen hatte. Aber ich bin mir sicher, der achte Teil wird mich wieder mitreißen.

 

Lesebewertung:

2 / 5