Dienstag, 29. November 2016

Rezension zu "Dare to Love (6) – Im Zweifel für die Liebe"

 
 
 
 
 
Autor(in): Carly Phillips
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  256 Seiten
Preis: 
9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-453-41985-8
 
 

Inhalt:

Manche Frauen machen immer alles richtig. Kindergärtnerin Meg Thompson hingegen trifft andauernd die falschen Entscheidungen – und jetzt ist sie Single, schwanger und alleine. Meg ist entschlossen, ihr Leben zu verändern, eine bessere Mutter zu sein als ihre eigene es war. Ihr Vorhaben wäre jedoch einfacher einzuhalten, wenn da nicht der heiße Cop Scott Dare wäre. Als er sich in ihr Leben stiehlt, will Meg nur zu gerne glauben, dass am Ende immer alles gut wird, obwohl die Vergangenheit sie etwas anderes gelehrt hat…

 

Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Dare to Love – Im Zweifel für die Liebe“ handelt es sich um einen Roman der US-amerikanischen Autorin Carly Phillips. Das Buch ist der sechste Teil einer Reihe, die man allerdings einzeln lesen kann. Im November 2016 ist das Buch vom Heyne Verlag erschienen, wo ich mich auch ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bedanke.
Meg wird schwanger von ihrem Exfreund Mike zurückgelassen. Sie versucht mit ihrer Situation umzugehen, doch langsam geht ihr die Kraft dazu aus. Als sie in einem Club den attraktiven Scott Dare begegnet ist sie völlig verwirrt, denn ihre Anziehung zueinander ist stärker denn je. Allerdings ist es nicht ihr erstes Zusammentreffen, denn als Meg wegen ihres Exfreundes im Krankenhaus war, war Scott der leitende Polizist und hat sich diesbezüglich um Meg gekümmert. An dem Abend im Club gehen sie anschließend gemeinsam nach Hause und entscheiden somit einen kleinen Teil ihrer Zukunft.
Zuerst möchte ich sagen, dass dies hier das zweite Buch ist, was ich von dieser Reihe gelesen habe. Da mir das erste Buch nicht so gut gefallen hat (Rezension dazu ist ebenfalls hier auf meinem Blog) war ich sehr gespannt auf diesen Teil hier, aber schon nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass mir das Buch eindeutig mehr zuspricht, als der andere Teil es tat. Zumal ich auch die Geschichte irgendwie interessanter fand und ich mich mehr mit den Protagonisten identifizieren konnte. Denn Meg ist mehr eine Person, die sich vor anderen verschließt und keinen zur Last fallen möchte, wobei sie es unbemerkt in ihrer Jugendphase gemacht hat. Scott dagegen ist ein Kerl, der sehr besitzergreifend und herrisch ist. Auch hat er eine gewisse Art ausgestrahlt, die es Meg schwer machte, ihm nicht zu verfallen.
Außerdem fand ich die Vergangenheit beider Protagonisten sehr spannend und auch fesselnd, denn in irgendeiner Weise haben die beiden mit ihren Vergangenheiten eine Verbindung erschaffen.
Allerdings muss ich sagen, dass mich die letzten 15 Seiten des Buches ein bisschen irritiert haben, denn mit solch einer Reaktion von Meg hätte ich nicht gerechnet und um ehrlich zu sein, kann ich sie jetzt immer noch nicht verstehen, warum sie das gemacht hat.
Unbemerkt möchte ich auch nicht lassen, dass mir der Schreibstil der Autorin, welcher in Erzählerform war, sehr gefallen hat. Durch ihren verständlichen und fesselnden Schreibstil konnte ich die Seiten sehr schnell lesen und habe das Buch auch schon nach wenigen Tagen beendet.
Letztendlich möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mir das Buch gut gefallen hat und ich es weiterempfehle, denn das Buch bringt einerseits das Verlagen der beiden Protagonisten zum Ausdruck, doch andererseits hat es auch Stellen dabei, wo man dahinschmunzeln muss. Und auch an Spannung fehlt es diesem Buch nicht. Alles in allem ist es ein sehr gelungener Roman und ich freue mich schon, wenn der siebte Teil dieser Reihe erscheinen wird.
 

Lesebewertung:

3,5 /  5
 

Samstag, 26. November 2016

Rezension zu "Alles in Buddha"

 

 

 Autor(in): Victoria Seifried
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  480 Seiten
Preis: 
8,99 EURO ( Taschenbuch )
ISBN:
978-3-453-41924-7

 

Inhalt:

Voll erleuchtet? Das ist Mia Meinecke bestimmt nicht, doch alles läuft bei ihr perfekt – bis sich ihr Leben dazu entschließt, den Bach runterzugehen. Ihr Freund Mark trennt sich plötzlich von ihr, vor lauter Kummer blamiert sie sich vor ihrem Freundeskreis, und dann wird sie auch noch wegen eines dummen Missverständnisses fristlos gekündigt! Mia muss dem Chaos entfliehen und beschließt, mit ihrem besten Freund Hugo für drei Wochen um die Welt zu reisen. Damit nach ihrem großen Trip wieder alles besser läuft als vorher, schließen die beiden eine Wette ab: Mia muss ihren Herzschmerz besiegen, und Hugo soll mit knapp dreißig endlich entjungfert werden. Doch die beiden haben die Rechnung ohne das Leben gemacht.

Meine Buchrezension:

Der Roman „Alles in Buddha“ ist im August 2016 vom Heyne Verlag erschienen. Geschrieben wurde es von der deutschen Autorin Victoria Seifried.
Im Buch geht es um Mia, die eine Trennung hinter sich hat. Leider wird sie in vielen alltäglichen Dingen an ihren Exfreund Mark erinnert, was ihr sehr zu schaffen macht. Doch glücklicherweise hat sie ihren besten Freund Hugo, der immer ein offenes Ohr für sie hat. Aber wie es Mias schlechtes Karma wollte, hat sie auch noch ihren Job verloren und daran ist gewissermaßen auch Mark Schuld, denn ohne ihn wäre sie niemals auf den Gedanken gekommen, ihren Chef aus versehen einen Stift in die Poritze zu stecken. Als Mia dann einmal bei ihrer kleinen Cousine war, hat diese sie auf eine verlockende Idee gebracht: eine Weltreise. Sofort erzählte Mia ihren besten Freund davon und gemeinsam machen sie sich auf die Weltreise, um Mark zu vergessen und das Hugo endlich mal sein erstes Mal mit dreißig erleben kann. Zudem haben sie eine Wette gemacht, wer als erstes seine Herausforderung besteht. Und auf dieser Weltreise werden noch viele Dinge passieren.
Zuerst muss ich sagen, dass ich die Grundidee hinter dem Buch sehr schön fand. Außerdem fand ich es sehr interessant, ob Mia letztendlich Mark vergessen oder ihn wieder zurückerobern wird. Aber leider muss ich sagen, dass sich das Buch etwas gezogen hat. Für meinen Geschmack war es einfach zu zäh. Es ging so langsam voran, dass ich an manchen Stellen wirklich keine Motivation zum weiterlesen hatte. Auch finde ich, dass die Geschichte nicht schön umgesetzt wurde und mit den Protagonisten konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren. Die Weltreise war zwar spannend, aber ich hätte mir etwas anderes erhofft.
Schlussendlich möchte ich verdeutlichen, dass mir das Buch nicht gut gefallen hat, da es sich einfach zu lange gezogen hat. Möglicherweise hätten ein paar Seiten weniger, das Buch zu mehr gemacht.

Lesebewertung:

1 / 5

Dienstag, 22. November 2016

Rezension zu "Until Friday Night – Maggie & West"


 
 

 
Autor(in): Abbi Glines
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  304 Seiten
Preis: 
8,99 EURO ( Taschenbuch )
ISBN:
978-3-492-30919-6

 

Inhalt:

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.

Meine Buchrezension:

Der Roman „Until Friday Night“ von der amerikanischen Autorin Abbi Glines ist im Juni 2016 vom Piper Verlag erschienen. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe. Im Februar 2017 soll der zweite Teil „Under the Lights – Gunner & Willa“ erscheinen.
Maggie zieht von ihrer Patentante zu ihrer richtigen Tante, zu ihrem Onkel und ihrem Cousin Brady. Alle schließen Maggie gleich in ihr Herz, aber leider spricht Maggie mit ihnen bzw. mit keinem ein Wort. Sie bleibt stumm, da sie eine Vergangenheit hinter sich hat, die sie verstummen ließ. An einem Freitag nimmt Brady seine Cousine zu einer Feldparty mit, wo sie dann auch West trifft, der selbst mit vielen Problemen zu kämpfen hat, sie aber lieber für sich behält. Doch an diesem Abend spricht West das erste Mal mit jemanden darüber und dieser jemand ist keine andere als Maggie, die ihm stumm zuhört. Schnell merken die beiden, dass sie ein ähnliches Schicksal tragen und sich gegenseitig verstehen.
Zuerst muss ich sagen, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe, denn der Klappentext hört sich sehr interessant an. Und wie ich fast geglaubt habe, wurde ich nicht enttäuscht, denn der Inhalt des Buches ist noch viel schöner, als der Klappentext es vorgibt.
Da Maggie nicht redet, kann man ihren Gefühlen und Gedanken sehr gut folgen. Auch war es für mich eine Geschichte, die viele Themen aufgreift, die alltäglich sind.
Die Protagonisten sind mir am Ende des Buches ins Herz gewaschen, denn ich habe beide Persönlichkeiten unglaublich stark empfunden, da sie wirklich etwas erlebt haben bzw. erleben, dass einem buchstäblich den Boden unter den Füßen wegreißt. Nicht nur dies hat mich an ihnen fasziniert, sondern auch wie sie sich gegenseitig aus ihrer Trauer helfen, ohne es überhaupt mitzubekommen.
Kapitelweise wurde von den zwei Hauptprotagonisten die Sicht gewechselt, was ich sehr gut fand. Denn somit hatte man einen großen Einblick in das Leben beider bekommen.
Außerdem fand ich den Schreibstil von Abbi Glines sehr flüssig und verständlich, wodurch ich das Buch sehr schnell lesen konnte. Natürlich nicht zu vergessen, dass nicht nur der tolle Schreibstil für das schnelle Lesen verantwortlich war, sondern auch die interessante Handlung, die mich durch und durch gefesselt hat. Da ich auch schon viele Bücher von Abbi Glines gelesen habe, war es für mich klar, dass ich dieses Buch lesen werde, denn bis jetzt wurde ich noch nie von der Autorin enttäuscht.
Zum Schluss möchte ich verdeutlichen, dass mir das Buch sehr zugesprochen hat und ich es gerne weiterempfehle, da das Buch eine komplett andere Handlung hat, die ich zuvor noch nie gelesen habe.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag.

Lesebewertung:

4,5 / 5

 

Freitag, 18. November 2016


Rezension zu "Dare to Love (4) – Keine Verpflichtungen, nur Liebe"


 
 


 

Autor(in): Carly Phillips
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  256 Seiten
Preis: 
9,99 EURO ( Taschenbuch )
ISBN:
978-3-453-41976-6

 

Inhalt:

Decklan Dare weiß, wie es ist, mit einem Schlag einen geliebten Menschen zu verlieren. Deswegen ist es ihm wichtig, in allen Lebensbereichen die Kontrolle zu behalten. Amanda Collins genießt die Freiheit, die ihre zwanglosen Treffen bieten. Decklan fasst zuerst Vertrauen, doch kann er Amanda vergeben, als er hinter ihr Geheimnis kommt? Oder wird er wieder Mauern um sich errichten, bevor sie ihm alles erklären kann?

Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Dare to Love – Keine Verpflichtungen, nur Liebe“ handelt es sich um einen Roman der US-amerikanischen Autorin Carly Phillips. Das Buch ist der vierte Teil einer Reihe, die man allerdings einzeln lesen kann. Dazu werde ich später noch näher eingehen. Im Juni 2016 ist das Buch vom Heyne Verlag erschienen, wo ich mich auch ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bedanke.
Amanda Collins besucht genau wie Decklan Dare einen Club, in welchem man seine sexuellen Vorlieben ausleben kann. Lange Zeit haben sich die beiden schon von der Ferne beobachtet, bis es geschah, dass sie miteinander sprachen und letztendlich eine gemeinsame Nacht verbrachten. Amanda und Decklan wollen jedoch beide nur das Eine, was sie zumindest dachten.
Zuerst möchte ich sagen, dass ich sehr viele Erwartungen von dem Buch gehabt habe, da sich der Klappentext sehr interessant angehört hat. Aber leider muss ich behaupten, dass ich das Buch dann doch nicht so interessant fand, wie es zuerst den Anschein machte. Meiner Meinung nach hat das Buch keine richtige Spannung aufgebaut und hat mich nicht gefesselt. Außerdem finde ich auch, dass die Handlung zu schnell gegangen ist. Besser gesagt, die Protagonisten haben sich zu schnell verbunden gefühlt. Natürlich ist das eine Geschmackssache, aber ich bevorzuge lieber Bücher, in denen die Handlung nicht zu schnell vorangeht, es sich lieber etwas zieht und sich langsam entwickelt. Denn nur dann finde ich, bekommt es eine gewisse Realität.
Die Protagonisten waren mir außerdem auch nicht ganz sympathisch, denn Amanda war einerseits schüchtern, aber plötzlich wieder aufgeschlossen. Und was Decklan betifft: Er war einfach nicht der Typ Mann, den ich sympathisch finde.
Vom Schreibstil der Autorin bin ich allerdings begeistert, denn ich konnte durch die Erzählerperspektive sehr wohl die Gefühle der Charaktere erlesen und habe das Buch flüssig durchgelesen.
Auch möchte ich sagen, dass ich die vorherigen drei Bände nicht gelesen habe, mich aber trotzdem in das Buch einfügen konnte, da die Handlung immer neu ist. Man hat mir außerdem gesagt, dass die Reihe durch Familienmitgliedern einen Zusammenschluss hat, aber wie gesagt, man braucht nicht alle Teile lesen.
Zum Schluss möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich die Grundidee eigentlich nicht schlecht fand, aber für meinen Geschmack hätte es ausgebauter sein sollen.

Lesebewertung:

2 / 5

Mittwoch, 16. November 2016

Rezension zu "Dirty Secrets"


 
 

 
Autor(in): J. Kenner
Verlag: Diana Verlag
Seitenzahl:  384 Seiten
Preis: 
9,99 EURO ( Taschenbuch )
ISBN:
978-3-453-35915-4

 

Inhalt:

Die Erinnerung an Dallas Sykes brennt in mir.
Jeder kennt ihn als den berüchtigten Playboy, für den Frauen und Geld bloße Zahlen sind. Doch für mich ist er der Mann, nach dem ich mich sehnlichst verzehre. Und den ich nie haben kann.
Dallas versteht mich so gut wie niemand sonst. Wir tragen in uns dieselben Wunden, dasselbe dunkle Kapitel unserer Vergangenheit. Ich wollte ihn vergessen, aber nun, da wir uns wiedersehen, kann ich der Anziehungskraft zwischen uns nicht widerstehen.
All die Jahre wehrten wir uns gegen unser Verlangen. Doch nun ist es an der Zeit, es endlich zuzulassen.


Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Dirty Secrets“ handelt es sich um einen Roman von der amerikanischen Autorin J. Kenner. Hierbei dreht es sich um den ersten Teil einer 3-bändigen Reihe. Im Oktober 2016 ist der erste Teil vom Diana Verlag erschienen, wo auch nachfolgend die nächsten zwei Teile erscheinen werden.
Die 31-jährige Jane hat ein tiefes Verlagen nach Dallas Sykes, wobei es gesetzlich verboten ist und für die Umwelt abstoßend wäre. Aber sie scheint sich deswegen keine Sorgen zu machen, denn sie hatte mit Dallas eine gemeinsame Vergangenheit. Eine Vergangenheit, in der sie beide Qualen und Ängste erlitten hatten und sich gegenseitig in dieser schweren Zeit das Gefühl von Liebe gaben, denn es war das einzige, was ihnen ein bisschen Hoffnung gab. Jetzt, 17 Jahre später haben sie noch immer Gefühle füreinander, dürfen sie sich aber nicht zeigen. Doch wie man bekanntlich weiß, ist Verlangen nicht zu unterdrücken oder zu verstecken.  
Zuerst möchte ich sagen, dass ich anhand des Titels auf das Buch neugierig wurde. Denn alleine ‚Secrets‘ kann für mich so viel bedeuten und so viel darstellen, dass ich mich innerhalb eines Tages durch das Buch gelesen habe. Und ich wurde wirklich an vielen Stellen überrascht, denn mit solchen ‚Secrets‘ hätte ich nicht gerechnet.
Natürlich sagt auch ‚Dirty‘ etwas über das Buch aus, aber die Handlung ging nicht nur darum, wurde eher in den Hintergrund gestellt, denn die gemeinsame Vergangenheit der beiden Protagonisten war die wahre Handlung. Und ich muss gestehen, dass ich es auch wirklich gut so fand, denn mich hat die Geschichte der beiden unheimlich gefesselt, dass ich nur noch wollte, dass ich es endlich erfahre. Aber wie natürlich bei jedem Buch, wird am Ende alles gelüftet, dachte ich. Aber als ich das letzte Kapitel las, wollte ich nichts weiter, als den zweiten Teil zu lesen, denn der Schluss hat eine solch unvorhersehbare Wendung genommen, dass ich völlig durcheinander war.
Leider konnte ich mich mit den Protagonisten nicht ganz so anfreunden, denn an manchen Stellen konnte ich Jane überhaupt nicht verstehen. Ebenso ging es mir bei Dallas. Beide schienen mir ein bisschen sympathisch, aber warm werden konnte ich mit Jane nicht.
Außerdem möchte ich sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin hervorragend fand, denn es wurde einmal in einer Erzählerperspektive geschrieben und einmal aus der Sicht von Jane. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher noch nie ein Buch in einer Erzählerperspektive gelesen habe, da ich immer der festen Überzeugung war, dass ich mich nicht richtig in das Buch bzw. die Person hineindenken kann. Aber ich würde eines besseren gelehrt, denn ich konnte mich sehr wohl in die Personen hineinverdenken.
Zum Schluss möchte ich deutlich machen, dass ich von dem Buch wirklich positiv überrascht worden bin und ich es auch gerne weiterempfehle, denn das Buch verbirgt einfach unfassbar viele Geheimnisse, die einem wirklich auf die Folter spannen. Zudem fehlt natürlich nicht das intensive Verlagen zweier Menschen.

Vielen Dank an das Boggerportal und an den Diana Verlag, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
 

Lesebewertung:

4 / 5

 

Dienstag, 15. November 2016

Rezension zu "Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht"

 



 
Autor(in): Jennifer L. Armentrout 
Verlag: HarperCollins
Seitenzahl:  432 Seiten
Preis:  1
9,90 EURO (Gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3-95967-004-3
 
 

Inhalt:

Layla ist verzweifelt und einsam! Sie vermisst Roth, den teuflisch attraktiven Dämonen-Prinzen. Und ihr bester Freund Zayne, der sie vielleicht über den Verlust hinwegtrösten könnte, bleibt dank ihrer seelenverschlingenden Küsse für sie tabu. Dass ihre sonst so fürsorgliche Gargoyle-Ersatzfamilie auf einmal Geheimnisse vor ihr hat, macht alles schlimmer. Schließlich entdeckt sie auch noch neue Kräfte an sich. Dann taucht völlig unerwartet Roth wieder auf. Aber bevor Layla die Zweisamkeit mit ihm genießen kann, bricht die Hölle los.

Meine Buchrezension:

Das Buch „Dark Elements – Eiskalte Sehnsucht“ von der amerikanischen Autorin Jennifer L. Armentrout erzählt eine Fantasygeschiche, in der es um Dämonen und andere übernatürliche Wesen geht. Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Dark Elements Reihe und möchte darauf hinweisen, zuerst den ersten Teil gelesen zu haben, bevor man sich diese Rezension hier durchlest. Im Februar 2016 ist das Buch vom Harper Collins Verlag erschienen.
Die Geschichte geht unmittelbar weiter, als sie im ersten Band aufgehört hat. Layla vermisst Roth zutiefst und ist hin und her gerissen, als er wieder auftaucht und sich stark verändert hat. Wieder durchleben Layla, Zayne und Roth eine Menge und dieses Mal machen sie sich nicht auf die Suche nach dem Salomon,  sondern möchten etwas anderes finden. Auch ist Layla mit ihren Gefühlen am Ende, denn einerseits fühlt sie sich zu Roth hingezogen und andrerseits kann sie Zayne nicht vergessen.
Zuerst muss ich sagen, dass mich dieser Teil – genau wie der erste – mitgerissen hat. Ich habe nicht mehr zum Lesen aufhören können und habe mir nach dem Lesen, immer wieder den Kopf über die Geschichte zerbrochen.
Layla ist mir nun sehr ans Herz gewachsen, denn ich kann sie unfassbar verstehen und mit ihr mitfühlen. Sie hat außerdem eine Art an sich, die vielleicht meine wiederspiegelt, weswegen sie mir umso sympathischer geworden ist. Natürlich darf man Zayne nicht vergessen, welchen ich unheimlich süß finde. Seine Art, wie er sich um Layla kümmert finde ich einfach herzzerreißend. Und was ihn für mich noch liebenswerter macht, ist sein unfassbar toller Name. Und zu guter Letzt: Roth. Im Buch wird er immer als wahnsinnig heißer Dämon beschrieben, was sich tatsächlich an seiner Art wiederspiegelt. Denn seine Wörter, die er spricht, bestätigen dies, finde ich. Wie in jedem Buch, gibt es natürlich auch Personen, die man weniger leiden kann, sie vielleicht sogar hasst. Für mich waren diese Personen ganz eindeutig Abbot und an manchen Stellen Roth, der mich leider oftmals in diesem Buch enttäuscht hat.
Außerdem möchte ich in Erwähnung bringen, dass am Anfang des Buches wichtige Inhalte oder Geschehnisse des ersten Bandes noch einmal aufgegriffen wurden, weswegen man sich wieder an alles Wichtige erinnern konnte. Daraus lässt sich erschließen, dass es überhaupt kein Problem für den Leser ist, wenn er den zweiten Band erst nach langer Zeit zu lesen beginnt.
Auch lobe ich die Autorin wieder für ihren sehr guten Schreibstil, den ich momentan schon über alles liebe. Denn bisher habe ich von Jennifer L. Armentrout acht Bücher gelesen, die ich alle schnell zu Ende lesen konnte, da ihr Schreibstil mich unfassbar fesselt und ich alles verständlich lesen konnte. Zudem konnte ich mich jedes Mal in die Hauptprotagonisten hineinversetzen und mit ihnen ein Teil ihres Lebens durchleben.
Schön finde ich auch, dass am Ende des Buches wieder ein Bonuskapitel zu lesen ist, welches dieses Mal aus Zayne´s Perspektive ist.
Im Ganzen kann ich nur verdeutlichen, dass ich das Buch weiterempfehle, denn es war genau wie der erste Teil, ein unfassbar mitreißendes Buch, welches man nicht mehr so schnell aus der Hand legen kann.  Zudem ist es eine gute Fortsetzung des ersten Bandes und ich freue mich schon riesig, den dritten Teil zu lesen.

Lesebewertung:

5 / 5

 

Sonntag, 13. November 2016

Rezension zu "Frigid"



 
 
Autor(in): Jennifer L. Armentrout 
Verlag: Piper
Seitenzahl:  336 Seiten
Preis: 
9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-492-30985-1

 

Inhalt:

Sydney und Kyler sind so unterschiedlich wie Feuer und Eis. Während Kyler eine Frau nach der anderen abschleppt, geht Sydney lieber mit einem guten Buch ins Bett. Trotzdem sind sie seit Kindertagen beste Freunde. Doch als sie bei einem Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht werden und in einer abgelegenen Skihütte übernachten müssen, werden alte, stets verdrängte Gefühle neu entfacht. Kann ihre Freundschaft diese Nacht überstehen? Und viel wichtiger: Werden sie die Nacht überstehen? Denn während sich die beiden einander vorsichtig nähern, hat es jemand auf ihr Leben abgesehen …

Meine Buchrezension:

Das Buch „Frigid“ von der amerikanischen Autorin Jennifer L. Armentrout erzählt eine Liebesgeschichte, in der Menschen viel mehr als nur Freundschaft füreinander empfinden.
Im November 2016 ist das Buch vom Piper Verlag erschienen.
Die 21-jährige Sydney ist seit ihrer Kindheit mit Kyler befreundet. Beide verbringen viel und gerne Zeit miteinander, doch auch unterscheiden sie sich viel voneinander. Sydney ist brav und eher ungeschickt in Bezug auf Jungs. Doch Kyler schleppt ein Mädchen nach dem anderen ab. Als die beiden mit ihren Freunden zum Skifahren wollen, muss ausgerechnet ein Schneesturm kommen und verhindern, dass Kyler und Sydney zusammen mit ihren Freunden zum Skihaus gelangen. Denn wie es der Zufall will, sitzen Sydney und Kyler zu zweit fest und müssen alleine Tage zusammen verbringen.
Zuerst muss ich sagen, dass mir die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, sehr gefallen hat. Denn die Handlung ist nicht nur einfach eine ausgedachte Geschichte, welche niemals in echt geschehen wird, sondern es ist eine Geschichte, die wirklich einmal in der Realität geschehen kann. Kein großes Geheimnis für den Leser ist, dass Sydney in ihren besten Freund verliebt ist, denn der erste Satz dieses Buch sagt es aus. Natürlich weiß man im Laufe des Buches nicht, ob es auf Gegenseitigkeit beruht, aber mit der Zeit erfährt man es.
Außerdem möchte ich nicht vergessen, dass ich von Jennifer L. Armentrout nur Fantasybücher gelesen habe und es mein erster Roman von ihr war. Und ich bin sehr überrascht, denn es ist wirklich bewundernswert zwei so unterschiedliche Richtungen zu beherrschen.
Auch finde ich, dass die Protagonisten alle sehr sympathisch waren. Natürlich gibt es immer einmal ein paar Ausnahmen mit Charakteren, die man überhaupt nicht leiden kann und die auch immer wieder etwas zerstören oder blöde Sprüche liefern.
Aber mit den Hauptprotagonisten war ich sehr zufrieden, denn ich kann ihre Handlungen nachvollziehen und auch konnte ich mich super in sie hineindenken, was dem Buch sehr viel Lebendigkeit verliehen hat.
Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass es einen Sichtwechsel gab, was heißt: Man konnte einmal in der Sicht von Sydney lesen und einmal in der von Kyler.
Auch finde ich schön, dass es eine Art Weihnachtsgeschichte ist. Was natürlich jetzt im November oder Dezember wunderschön zu lesen ist, da man gleichzeitig in Weihnachtsstimmung versetzt wird.
Zum Schluss möchte ich klar machen, dass mir das Buch sehr gefallen hat und ich es jedem empfehlen würde, der Romane auch so sehr liebt wie ich. Und natürlich gleichzeitig die Weihnachtszeit.

 

Lesebewertung:

5 / 5

 

 

Mittwoch, 2. November 2016

Rezension zu "Maybe Someday"


 

Autor(in): Colleen Hoover 
Verlag: dtv
Seitenzahl:  432 Seiten
Preis: 
12,95 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-423-74018-0
 

Inhalt:

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.
 

Meine Buchrezension:

Das Buch „Maybe Someday“ von der amerikanischen Autorin Colleen Hoover erzählt eine Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen ineinander verlieben, es aber verhindern wollen. 2016 ist das Buch vom dtv Verlag auf Deutsch erschienen.
Die zweiundzwanzigjährige Sydney wurde von ihrem Freund betrogen und hat zugleich kein Dach mehr über dem Kopf. Ridge, der in demselben Mietshaus wie Sydney  wohnt, nimmt sie bei sich auf und hat sogar einen großen Nutzen daran, denn Sydney hilft ihm beim Songschreiben, da Ridge zurzeit unter einer großen Schreibblockade leidet. Auch leidet Ridge noch unter etwas anderem, denn ein Sinn von seinen fünf Sinnen funktioniert bei ihm nicht. Das Mädchen zeigt kein Mitleid oder behandelt ihn deswegen anders, weswegen Ridge sie nicht hassen kann, doch vielmehr bekommt er Gefühle für sie. Und das, obwohl er doch eine Freundin hat, die er über alles liebt, für die er bis ans Ende der Welt gehen würde und sie niemals verlassen würde.
Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch wegen der Autorin gekauft und letztendlich verschlungen habe, denn Colleen Hoover ist eine großartige Autorin, weswegen für mich klar war, dass ich das Buch lesen werde. Und wieder einmal hat sich bewiesen, dass es ein gelungenes Buch ist.
Wenn man den Klappentext des Buches liest, bekommt man eigentlich nicht annähernd einen Einblick in die Geschichte, da man nur weiß, dass es sich um eine Liebesgeschichte zweier Menschen handelt. Doch eigentlich sagt dieser Klappentext nichts aus, doch wenn man erfährt, was Ridge so besonders macht, bekommt man eine völlig neue Sicht und es wird so viel mehr wie eine normale Liebesgeschichte. Also verlasst euch bitte nicht auf den Klappentext, der meiner Meinung nach das Wichtigste weglässt.
Außerdem möchte ich klar machen, dass ich Sydney sehr sympathisch finde, denn ihre Art und Weise wie sie etwas sagt oder macht, kann ich nachvollziehen. Ebenso ging es mir bei Ridge.
Auch finde ich sehr schön an dem Buch, dass die Songtexte – welche die beiden zusammen oder auch einzeln schreiben – zu lesen sind. Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig und verständlich lesen und sorgt dafür, dass man das Buch sehr schnell verschlingt.
Nicht unbemerkt möchte ich lassen, dass ich das Cover sehr schön und anspruchsvoll finde. Der Titel des Buches ist dick geschrieben, wodurch man die Buchstaben durch ein Gesicht eines Mädchens ausfüllen konnte.
Zum Schluss möchte ich deutlich machen, dass ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehle und sagen muss, dass es ein MUSS für jeden Romantiker ist. Lasst euch verzaubern und verschlingt eine Geschichte, in der Gefühle alles sind.

Lesebewertung:

4,5 / 5