Sonntag, 29. Oktober 2017

Rezension zu "Viel näher als zu nah"

"Viel näher als zu nah"

 
Autor(in): Angela Kirchner
Verlag: Dressler Verlag
Seitenzahl:  256
Preis:  16,99 EURO (Gebunden)
ISBN:
978-3791500577

Inhalt:

Am Anfang war der Knall. Es ist diese Nacht, diese Party, die alles verändert im Leben von Fey und Lucas. Fey und ihre Freundin wollen eigentlich nur nach Hause und geraten mitten rein in das Motorradrennen von Lucas und Ben, mitten rein in den Unfall. Mitten rein in ein neues Leben. Und dann treffen Fey und Lucas sich wieder. Obwohl sie sich hassen sollten, sprüht es Funken, und nicht nur vor Wut!

Meine Buchrezension:

Das Buch „Viel näher als zu nah“ wurde von Angela Kirchner geschrieben. Im September 2017 ist das Buch vom Dressler Verlag bzw. Oetinger Verlag veröffentlich worden. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Durch einen jugendlichen Leichtsinn gerät Lucas inmitten eines Unfalls und kann von Glück reden, dass alle Beteiligten überlebt haben. Nach dem Unfall plagen ihn schwere Schuldgefühle, weswegen er eines der Unfallbeteiligten aufsucht und sich aufrichtig bei dem Mädchen entschuldigen möchte. Doch als sie ihm die Tür öffnet, merkt Lucas plötzlich, dass sie sich kennen. Anders als erwartet, nimmt das Mädchen die Entschuldigung nicht an, sondern verachtet Lucas nur, denn er hat sie und ihre Freundin beinahe umgebracht.
Doch wie der Zufall es will, laufen sich die beiden immer wieder über den Weg.

Schon bevor ich das Buch überhaupt zu lesen begonnen habe, wusste ich, dass mir das Buch gefallen werden wird. Denn immerhin hat das Buch so ein wunderschönes Cover bzw. eine so einzigartige Aufmachung, dass es überhaupt nicht anders geht, als das Buch nicht zu mögen. Und tatsächlich wurde ich auch vom Inhalt nicht enttäuscht.
Die Handlung hat sehr schnell ihren Lauf genommen, sodass man als Leser gleich zu Beginn des Buches schon im Geschehen ist. Die Handlung fand ich persönlich auch sehr ergreifend, da ich bisher noch nichts über einen Unfall gelesen habe. Die Geschichte wirkte auf mich auch sehr authentisch, da man wirklich gemerkt hat, wie belastend dieser Motorradunfall für den Jungen war. Lucas versuchte zwar immer stark zu wirken und mit seinen Schuldgefühlen alleine klar zu kommen, doch man merkte ihm an, wie schwer er es eigentlich hat. Auch Fey konnte ich sehr gut einschätzen und auch verstehen, denn ich glaube, dass ich in ihrer Situation auch so handeln würde.
Außerdem hat mir an dem Buch gefallen, wie viel Lucas an seiner Freundschaft mit seinem besten Freund Ben liegt. Vor dem Unfall hatte man noch so seine Zweifel von der Freundschaft, doch nach dem Unfall hat man gemerkt, wie sehr es die beiden zusammengeschweißt hat. Des Weiteren hat man als Leser eine Entwicklung des Protagonisten Lucas mit verfolgen können. Zu Beginn war er eher der „Bad Boy“, doch nach dem Geschehen hat man gemerkt, wie er sich zum Positiven verändert hat. Er hat nun Dinge wahrgenommen, die er vorher niemals bemerkt hat. Außerdem hat er auch gemerkt, wie idiotisch er sich zuvor benommen hat.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich finde, dass es durchaus ein lesenswertes Buch ist. Dadurch dass das Buch nur ca. 250 Seiten hat, finde ich, dass diese Geschichte sehr berührend und auch tiefgründig ist. Außerdem erzählt es vom echten Leben und verschönert nichts. Und gerade diese Eigenschaften sollte ein gutes Buch haben.

Lesebewertung:

4,5 / 5
 

Samstag, 28. Oktober 2017

Rezension zu "Du bist mein Feuer"

"Du bist mein Feuer"


Autor(in): Isabelle Ronin
Verlag: HarperCollins Verlag
Seitenzahl:  624
Preis:  12,99 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3-95649-772-8

Inhalt:

Ein Blick auf die sinnlich tanzende Fremde im roten Kleid, und Caleb weiß: Er muss sie haben. Ein Zufall führt dazu, dass er Veronica Unterschlupf gewährt. Sie sieht in ihm nur den Sohn reicher Eltern, der nicht zu ihr, dem Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, passt. Aber der verwöhnte Bad Boy will mit ihr etwas Echtes, Tiefes. Schnell merkt er, dass Veronica nicht leicht zu erobern ist: Sie vertraut nichts und niemandem. Aber Caleb ist bereit, die Schatten ihrer Vergangenheit zu vertreiben und jedes Hindernis, das sie trennt, zu überwinden. Auch wenn alle sagen, dass Veronica sein Ruin sein wird…

Meine Buchrezension:

Das Buch „Du bist mein Feuer“ wurde von Isabelle Ronin geschrieben. Im Oktober 2017 ist das Buch vom HarperCollins Verlag auf Deutsch veröffentlicht worden. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Veronica hatte es in ihrer Vergangenheit nicht leicht, doch gerade deswegen möchte sie unabhängig sein und sich an niemanden binden müssen. Aber dann taucht plötzlich Caleb - ein wohlhabender, junger Mann - auf und bringt alles durcheinander. Denn Caleb hat eines im Hinterkopf: Er will diese Frau. Und wie der Zufall es möchte, sucht Veronica dringend einen Unterschlupf. Caleb bietet ihr natürlich sofort seine Wohnung an, doch Veronica wehrt sich strikt dagegen. Aber letzten Endes sagt sie zu und zieht bei ihm ein. Veronica merkt, dass Caleb mehr von ihr möchte, dass er sie sogar sehr gerne mag, doch kann sie ihm widerstehen und ihre ursprünglichen Vorsätze über Bord werfen?

Meine Vorfreude auf das Buch war sehr groß, da ich das Cover und auch die Inhaltsangabe sehr ansprechend fand. Doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht so positiv überrascht hat, wie ich eigentlich gedacht hätte.
Die Handlung zog sich für meinen Geschmack zu lange und auch konnte sie mich nicht wirklich fesseln. Immer wieder gab es Stellen, die mich langweilten, weswegen ich nicht unbedingt den Drang hatte, weiterzulesen. Des Weiteren konnte ich keine Verbindung zu den Hauptprotagonisten eingehen. Beide erschienen mir noch nicht erwachsen genug, was auch der Grund war, warum ich keine Begeisterung für das Buch aufbringen konnte. Vor allem der männliche Protagonist Caleb erschien mir überhaupt nicht sympathisch. Er verhielt sich in meinen Augen sehr komisch, weil er zu Beginn des Buches als ein richtiger „Bad Boy“ beschrieben wird. Doch sobald er Veronica das erste Mal gesehen hat, wird er plötzlich zum netten Jungen von nebenan. Das konnte ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, denn normalerweise benötigt des von der Seite des Jungen her immer ein wenig Zeit sich auf das Mädchen einzulassen, doch hier passierte es auf die Sekunde.
Veronica oder auch genannt Red, war mir zu Beginn etwas sympathischer, doch inmitten des Buches hat sie sich teilweise sehr kindisch verhalten, sodass ich auch zu ihr keinen Draht mehr hatte.
Doch natürlich hatte das Buch nicht nur Dinge zu kritisieren, sondern auch durchaus positive Aspekte. Je mehr sich das Buch dem Ende neigte, desto spannender und auch fesselnder wurde es. Die Geschichte hat mich zwar nicht so gefesselt, wie andere Bücher es geschafft haben, aber dafür das mir das Buch anfangs gar nicht gefallen hat, fand ich es dennoch toll.
Auch kam endlich mal eine tiefgründige Stelle, bei der ich mit den Protagonisten mitfühlen konnte.
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, doch so richtig überzeugen konnte es mich leider nicht. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm, wodurch ich das Buch zügig lesen konnte. Außerdem möchte ich noch sagen, dass dies nur meine Meinung ist und ich mich sehr freue, falls euch das Buch gefallen hat. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Lesebewertung:

2,5 / 5

Sonntag, 15. Oktober 2017

Rezension zu "Unsere Verlorenen Herzen"

"Unsere Verlorenen Herzen"

 
Autor(in): Krystal Sutherland
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl: 384
Preis:  14,99 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3-570-16497-6

Inhalt:

Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen…

Meine Buchrezension:

Das Buch „Unsere Verlorenen Herzen“ wurde von Krystal Sutherland geschrieben. Im September 2017 ist das Buch vom cbt Verlag erschienen. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Man könnte sagen, Henry lebt mehr für sich, konzentriert sich auf seine Ziele und verbringt seine Freizeit mit seinen zwei besten Freunden. Doch sonst hat er eigentlich zu niemanden wirklichen Kontakt und schon gar keinen zu Mädchen. Aber als Grace Town an seine Schule kommt, findet er langsam Interesse an ihr. Anfangs nur freundschaftlich, doch schon bald empfindet er mehr. Grace verheimlicht aber etwas und dieses Etwas könnte alles Schöne und Gute zwischen den beiden zerstören.

In die Handlung der Geschichte kam ich relativ schnell hinein, da das erste Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten schon zu Beginn stattfand.
Grace wird anfangs als eine schäbige Person dargestellt, die ungepflegt ist und sich mit Jungsklamotten bekleidet. Doch Grace veränderte sich während des Buches, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Auch konnte ich mich an einigen Stellen in Grace hineinversetzten und sie dadurch in mein Herz schließen. Ihr Schicksal war wirklich nicht leicht, weswegen ich auch gut mit ihr mitfühlen konnte. Nicht nur Grace ist mir ans Herz gewachsen, sondern auch Henry. Er machte zu Beginn den Eindruck, als würde er eher ein schüchterner und unschuldiger Junge sein, doch schon sehr schnell lernte man ihn richtig kennen und konnte diese Einschätzungen verwerfen. Henry war zuvorkommend und liebenswert. Er versuchte alles um Grace zu helfen, ließ sich sein Herz oftmals in Stücke reißen und kämpfte trotzdem wieder weiter. Und genau diese Eigenschaften machten ihn zu einem unglaublichen Jungen.
Die beiden Protagonisten harmonierten sehr gut miteinander, weswegen ich auch an vielen Stellen schmunzeln, lachen und auch die eine oder anderen Tränen vergießen musste.
Doch leider muss ich sagen, dass ich das Tiefsinnige vermisst habe. Natürlich gab es Stellen, an denen es emotionaler wurde, aber so richtig konnte mich das nicht erfassen.
Außerdem hat mich das Ende sehr enttäuscht.
Alles in allem hat mir das Buch jedoch gefallen und konnte mich durchaus unterhalten. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, weswegen ich das Buch schnell lesen konnte. Doch trotzdem gab es Punkte, an denen ich Kritik ausüben musste.

Lesebewertung:

3 / 5

 

 

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension zu "Paper Swan - Ich will dich nicht lieben"

"Paper Swan – Ich will dich nicht lieben"

 
Autor(in): Leylah Attar
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl:  392
Preis:  12,00  EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3-7363-0289-1

 

Inhalt:

Als Skye Sedgewick im stickigen Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht, rechnet sie mit ihrem sicheren Tod. Doch ihr Entführer lässt sie am Leben und verschleppt Skye stattdessen auf ein kleines Boot, wo er sie mehrere Wochen gefangenhält – Wochen voller Hunger, Demütigung, Schmerz und Angst. Auf hoher See und ohne Ziel hat Skye bald alle Hoffnung verloren, dass man sie findet und befreit. Und mit jedem anbrechenden Tag sehnt sie sich mehr nach Erlösung. Sie kann an nichts anderes mehr denken als den Tod – und an Esteban, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Als Kinder waren sie einst unzertrennlich, bis Esteban von einem Tag auf den anderen einfach aus ihrem Leben verschwand. Skyes größter Wunsch war es, ihn eines Tages wiederzusehen, doch diese Hoffnung stirbt mit jedem Blick in die eiskalten Augen ihres Peinigers. Bis Skye erkennt, dass sie sich in diesen Augen schon einmal verloren und ihr Entführer sie nicht zufällig ausgewählt hat …

Meine Buchrezension:

Das Buch „Paper Swan – Ich will dich nicht lieben“ wurde von Leylah Attar geschrieben. Im Oktober 2016 ist das Buch vom Bastei Lübbe Verlag bzw. vom LYX Verlag erschienen.

Schon nach den ersten Seiten des Buches wusste ich, dass das Buch genau meinen Geschmack treffen würde. Gleich am Anfang sprudelte das Buch nur so von Spannung, dass man als Leser meint, das Buch könnte gar nicht mehr besser werden, doch da habe ich mich getäuscht, denn das Buch wurde von Seite zu Seite besser. Man könnte meinen, dass das Buch die ganzen Seiten über von der Entführung handelt, doch das ist nicht der Fall. Doch mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Die Protagonistin Skye war mir sehr sympathisch, da sie genauso gehandelt hat, wie ich es getan hätte. Außerdem hatte sie sehr viel Mut, was ich sehr an ihr schätzte.
Nicht nur Skye war mir sympathisch und ist mir ans Herz gewachsen, sondern auch ihr Entführer. Das mag jetzt vielleicht komisch klingen, aber es war tatsächlich so, denn auch er hatte seine Gründe und wenn man erst einmal seine wahre Geschichte erfährt, weiß man, warum er so gehandelt hat.
Toll fand ich auch an dem Buch, dass die beiden Protagonisten eine gemeinsame Vergangenheit haben. Relativ schnell wird klar, was es damit auf sich hatte.
Das Buch hatte auch sehr viele tiefgründige und berührende Stellen, was ich an einem Buch sehr schätzte, denn nur ein gutes Buch kann mich zum Weinen bringen und wieder einmal hat es dieses Buch geschafft.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, denn sie hat aus der Perspektive von Skye erzählt und außerdem in der Erzählerform des Entführers geschrieben.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann euch das Buch wirklich ans Herz legen, da mich das Buch emotional sehr gepackt hat. Am Buchrücken steht auch ein Zitat das genau meinen Worten entspricht:

"Ein absolutes Muss für alle, die nach etwas ganz Besonderem suchen. Diese Geschichte ist abgründig und düster, doch am Ende war es eine der wunderschönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe!” Aestas Book Blog
 

Lesebewertung:

5 / 5

Dienstag, 3. Oktober 2017

Rezension zu "Fair Game - Alexandria & Tristan"

"Fair Game – Alexandria & Tristan"

 
Autor(in): Monica Murphy
Verlag: HEYNE Verlag
Seitenzahl: 432
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-453-42151-6

 

Inhalt:

Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ein und versucht ihr Bestes, jemand anderes zu sein. Auf einer Party lernt sie Tristan kennen: reich, faul und egozentrisch. Als er sie anmacht, schüttet sie ihm ihr Bier über den Kopf, aber das stößt ihn nicht ab. Im Gegenteil: Tristan liebt nichts mehr als eine Herausforderung…

Meine Buchrezension:

Das Buch „Fair Game – Alexandria & Tristan“ ist der dritte Teil einer Reihe. Dazu möchte ich gleich einmal vorweg nehmen, dass ich bisher nur den dritten Teil gelesen habe. Doch ich finde, dass man die Reihe auch sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. Im September 2017 ist das Buch vom Heyne Verlag erschienen. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, hatte ich eigentlich hohe Erwartungen, da mir viele sagten, der dritte Band sei der beste. Doch leider sind meine Erwartungen nicht gerecht geworden. Die Geschichte zog sich meiner Meinung nach sehr, da einfach nichts Aufregendes passiert ist. Außerdem habe ich keine direkte Verbindung zu den Charakteren entwickelt. Beide Protagonisten, Alexandria und Tristan, waren mir unsympathisch, was sich auch leider mit der Zeit nicht geändert hat. Ich finde, man hat einfach zu wenige persönliche Dinge über die beiden erfahren. Zudem hatte das Buch für mich keine tiefgründigen Stellen, was ich eigentlich von einer Liebesgeschichte erwarte. Am Schluss wurde es ein bisschen emotionaler, aber auch das konnte mich nicht erreichen. Oftmals konnte ich die Protagonisten nicht verstehen, denn sie haben Sachen gemacht oder sich über Dinge gestritten, die ich als 16-jähriger Mensch nicht verstehen kann.
Was mir allerdings sehr gut an dem Buch gefallen hat, war der wunderbare Schreibstil der Autorin. Dadurch konnte ich das Buch schnell lesen.
Alles in allem hat mich das Buch leider nicht sehr überzeugt, weswegen ich mir jetzt schon sicher bin, keine weiteren Teile der Reihe mehr zu lesen. Doch nichtsdestotrotz darf man vergessen, dass Geschmäcker ja unterschiedlich sind. Vielleicht konnte euch das Buch ja erreichen.

Lesebewertung:

2 / 5

Montag, 25. September 2017

Rezension zu "Die Endlichkeit des Augenblicks"

"Die Endlichkeit des Augenblicks"

 
Autor(in): Jessica Koch
Verlag: Rowohlt Verlag
Seitenzahl:  320
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-499-27423-7

Inhalt:

«Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich immer für den zweiten, denn er hätte niemals dein Herz erobert, wenn der erste der Richtige gewesen wäre.» (Johnny Depp)

Was aber, wenn du beide zur gleichen Zeit kennenlernst? Was, wenn es zwei Menschen sind, die eine große Last mit sich tragen? Eine Last, die sie wie ein unsichtbares Band miteinander verbindet?
Wenn dein Herz dich zu beiden zieht, wen würdest du wählen? Denjenigen mit den körperlichen oder denjenigen mit den seelischen Wunden? Würdest du dich überhaupt entscheiden, wenn du wüsstest, welche endgültigen Konsequenzen deine Wahl mit sich bringt?
Eine Geschichte über vergebene Chancen. Eine Geschichte über das Trugbild des ersten Moments. Eine Geschichte über die Endlichkeit des Augenblicks.

Meine Buchrezension:

Das Buch „Die Endlichkeit des Augenblicks“ wurde von Jessica Koch geschrieben. Im August 2017 wurde das Buch vom Rowohlt Verlag veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Die 25-jährige Samantha, auch genannt Sam, lernt einen jungen Mann namens Basti kennen, der es in seinem Leben nicht gerade leicht hat. Durch jugendlichen Leichtsinn sitzt er seit seinem Unfall im Rollstuhl. Sein bester Freund Josh war bei dem Unfall ebenfalls beteiligt, doch dieser erlitt keinen körperlichen Schaden, sondern einen seelischen, was ihn zu dem macht, was er heute ist. Josh hasst sein Leben und möchte nichts lieber als zu seiner toten Mutter zu kommen, doch Basti ist noch der einzige Mensch in seinem Leben, der ihm starken Halt gibt, ihn davon abhält, sein Leben zu beenden. Doch da taucht plötzlich Sam in das Leben beider auf und verliebt sich sofort Hals über Kopf in Basti. Für Josh ist das nicht gerade einfach, da er Angst davor hat, dass Sam seinen besten Freund verletzen könnte. Immerhin will doch niemand als Freund einen Krüppel im Rollstuhl. Aber was passiert, wenn Josh immer mehr positive Sachen in Sam sieht? Dass die beiden sogar zu Freunden werden und Josh neben Basti noch einen Menschen findet, der ihn versteht. Aber dabei darf es nur bei Freundschaft bleiben, denn Sam hat ihre große Liebe in Basti schon gefunden.

Das Buch hat mir gezeigt, wie schön und wie grausam das Leben sein kann. Gerade wenn solche realistischen Dinge in einem Buch vorkommen, reißt mich das Buch mit und ich kann einfach nicht mehr zu lesen aufhören.
Mich hat nicht nur die Handlung an sich zutiefst berührt, sondern auch die Umgehensweise der beiden Freunde Basti und Josh. Seit dem gemeinsamen Unfall vor sieben Jahren sind sie unzertrennlich und passen aufeinander auf, als könnte nur die kleinste Sekunde die beiden auseinanderreißen. Am Ende des Buches merk man auch, wie viel sie einander wirklich bedeuten und wie groß ihre Freundschaft ist.
Was ich auch toll fand, war, dass die Protagonisten keine perfekten Menschen waren, sondern Personen, die eine Last mit sich tragen müssen. Basti, mit einem körperlichen Schaden und Josh, mit einem seelischen Schaden.
Außerdem möchte ich auch noch ein bisschen etwas über Sam erzählen, die ich im Übrigen sehr lieb gewonnen habe. Sie erschien mir als eine sehr starke und mutige Person, denn obwohl Basti in einem Rollstuhl sitzt und viele Sachen nicht alleine bzw. gar nicht machen kann, verliebt sie sich in ihn und lässt sich von nichts davon abhalten. Auch war sie sehr mitfühlend, denn obwohl Bastis Freund Josh am Anfang total kalt und wortkarg zu ihr war, versuchte sie ihm zu helfen und ihm wieder Freude am Leben zu zeigen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, weswegen ich das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen habe.
Alles in allem wurde ich von dem Buch positiv überrascht und kann das Buch wirklich weiterempfehlen. Ein wirklich ergreifendes und tiefgründiges Buch, welches die einen oder anderen Tränen abverlangt.

Lesebewertung:

5 / 5

 

Samstag, 16. September 2017

Rezension zu "Fighting to Be Free - Nie so geliebt"

"Fighting to Be Free – Nie so geliebt"

 
Autor(in): Kirsty Moseley
Verlag: HarperCollins Verlag
Seitenzahl:  528
Preis:  12,99 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3-95649-680-6

Inhalt:

Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …

Meine Buchrezension:

Das Buch „Fighting to Be Free“ ist der Auftakt einer Reihe, die von Kirsty Moseley geschrieben wurde. Im Juni 2017 ist das Buch vom HarperCollins Verlag erschienen.

Der 18-jährige Jamie hatte keine leichte Kindheit. Sein Vater starb schon sehr früh und zu seiner Mutter hat er keinen Kontakt mehr, da in der Vergangenheit etwas passiert war, was die beiden auseinanderbrachte. An dem Tag, als Jamie aus dem Gefängnis frei gelassen wird, möchte er sich ändern. Er möchte ein freies und normales Leben führen. Ohne Gewalt, Kriminalität und Armut. An einem Abend begegnet er der 17-jährigen Ellie und er spürt sofort, dass sie besonders ist. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und versuchen zunächst nur Freunde zu bleiben. Doch bleibt es dabei und was passiert, wenn Ellie die Wahrheit über Jamie erfährt?

Lange Zeit stand das Buch in meinem Bücherregal. Warum, weiß ich leider auch nicht. Auf den ersten Blick hört sich der Klappentext vielleicht nicht so spannend an, aber als ich dann in die Geschichte hineingelesen habe, wusste ich, dass das Buch genau meinen Geschmack treffen wird. Die Geschichte verkörpert all das, was ich sehr gerne lese, aber leider nicht allzu oft in Büchern entdecke.
Jamie ist der typische Bad Boy, doch trotzdem lernt man ihn als Leser als einen total netten und liebenswerten jungen Mann kennen, der leider eine schlimme Vergangenheit hatte. Lange erfährt man nicht, was in seiner Vergangenheit geschehen war, doch gerade dieses lange Hinauszögern, machte es für mich umso spannender.
In dem Buch werden Themen, wie Gewalt, Armut, Betrug, Tod und Diebstahl aufgegriffen, die ich persönlich sehr interessant finde. Außerdem neigt das Buch sich auch in Richtung Erotik.
Ellie veränderte sich während des Buches sehr, was ich aber durchaus positiv fand. Am Anfang war sie eher schüchtern und  unschuldig, doch sobald sie in Jamies Nähe war, zeigte sie ihr wahres Gesicht und blühte auf.
Das Ende des Buches war wirklich überhaupt nicht vorhersehbar, sondern eher ein Ende, womit man überhaupt nicht gerechnet hat. Natürlich endete das Buch so, dass man am liebsten gleich mit dem zweiten Teil beginnen möchte.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr, wenn der zweite Teil erscheint. Der Schreibstil der Autorin war außerdem sehr angenehm, wodurch ich das Buch innerhalb weniger Stunden lesen konnte. Ein toller Auftakt!

Lesebewertung:

5 / 5