Sonntag, 13. Mai 2018

Rezension zu "Zorn und Morgenröte"

"Zorn und Morgenröte"

 

Autor(in): Renée Ahdieh
Verlag: One Verlag
Seitenzahl:  400
Preis:  16,99 EURO (Gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3846600207

 

Inhalt:

Jeden Tag erwählt Chalid, der grausame Herrscher von Chorasan, ein Mädchen. Jeden Abend nimmt er sie zur Frau. Jeden Morgen lässt er sie hinrichten. Bis Shahrzad auftaucht, die eine, die um jeden Preis überleben will. Sie stehen auf verschiedenen Seiten und könnten unterschiedlicher nicht sein ... Und doch werden sie magisch voneinander angezogen ...

Meine Buchrezension:

Ich bin begeistert! Dieses Buch ist es wert zu lesen!
Alleine der Klappentext hat mich schon gefesselt! Wie gut kann ein Buch bitte klingen?
Doch nicht nur der Klappentext ist gut, sondern auch dieses wunderschöne Buch. Von Außen so unscheinbar, aber sobald man es liest, befindet man sich in einer Welt, die man nicht mehr verlassen möchte. Anfangs wollte ich nur kurz in das Buch hineinlesen, aber daraus ist nicht geworden, denn ich konnte es unmöglich aus der Hand legen. Innerhalb weniger Stunden habe ich die Geschichte schließlich beendet und bin wahrhaftig entzückt.
Es geht um das Mädchen Shahrzad, die sich freiwillig als die nächste Frau des Kalifen meldet. Keiner weiß, warum. Doch die junge Frau hat nur ein Zeil: Sie möchte sich für den Tod ihrer besten Freundin rächen. Der Kalif, das Ungeheuer, soll für den Tod aller Mädchen büßen und so leiden, wie sie alle miteinander. Doch zuerst muss es Shahrzad erst einmal gelingen, dass sie überhaupt den nächsten Tag überlegt, denn jeden Morgen lässt der Kalif seine Braut hinrichten. Als Sharhrzad es schließlich gelingt, zu überlegen, muss sie feststellen, dass mehr hinter der Fassade des Ungeheuers steckt.
Mir war im Vorherein klar, dass das Buch gut werden würde, aber dass es tatsächlich so gut sein würde…
Dir Protagonistin Sharhrzad konnte ich gleich in mein Herz schließen, da sie unglaublich viel Mut hat. Sie hat sich freiwillig gemeldet die nächste Braut zu sein und hat nie aufgeben, selbst als ihr fast der Tod bevorstand. Außerdem konnte ich ihre Gefühle gut nachvollziehen, da es keinesfalls unecht rüberkam, als sie Gefühle für den Kalifen entwickelt hat. Auch der Kalif namens Chalid war mir mit der Zeit sympathisch. Anfangs konnte ich ihn noch nicht so einschätzen, denn immerhin hat er jeden Morgen seine Braut umbringen lassen, doch sobald man hinter seine Fassade blicken konnte, verstand man ihn. In dem Buch gab es auch sehr viele emotionale und berührende Stellen, womit ich nicht gerechnet hatte. Auch die ein oder andere Träne ließ sich nicht vermeiden. Sehr interessant fand ich die Entwicklung zwischen den beiden Protagonisten, denn man wusste einfach nie als Leser, was als Nächstes zwischen ihnen geschehen wird. Auch die Spannung fehlte keineswegs in dem Buch. Die Namenswahl der Protagonisten ist war ein bisschen exklusiv, aber je mehr Seiten man gelesen hat, desto mehr gewöhnte man die Namen. Die ersten 50 Seiten des Buches waren zwar ein bisschen schwierig, da man erst in die Geschichte hineinfinden musste, doch schließlich kann man es nicht mehr weglegen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin einen sehr gefühlsbetonten Schreibstil hat. Alles in allem ein sehr gutes Buch mit einem wahnsinnigen Ende. Den zweiten Teil sollte man auf alle Fälle parat haben.

Lesebewertung:

5/5

Samstag, 12. Mai 2018

Rezension zu "Ohne ein einziges Wort"

"Ohne ein einziges Wort"

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Autor(in): Rosie Walsh
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl:  528
Preis:  9,99 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3442487387

Inhalt:

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

Meine Buchrezension:

Inhalt:
Sarah trifft in ihrem Heimatort auf Eddie David. Schnell wird beiden klar, dass etwas Besonders zwischen ihnen ist. Sie verbringen sieben Tage miteinander und lernen sich dort innig kennen. Am Ende der Woche sind sich beide sicher, dass sie sich unbedingt wiedersehen müssen. Doch leider meldet sich Eddie nicht mehr. Er ruft nicht an, beantwortet keine Nachrichten und ist nicht auf Facebook aktiv. Sarah rechnet mit dem Schlimmsten und hat den Gedanken, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Doch nach und nach findet sie immer mehr über sein Verschwinden heraus.

Meine Meinung:
Die Grundidee hinter dieser Geschichte klingt wirklich sehr schön und ich finde, sie wurde auch einwandfrei umgesetzt. Als Leser wird man sofort in das Leben von Sarah hineingeworfen, als sie sich Sorgen um Eddie macht. Immerhin ist er einfach verschwunden und hat sich nicht mehr gemeldet. Außerdem gibt es Zeitsprünge, in denen man das Kennenlernen der beiden Charaktere mitverfolgen kann. Insgesamt sind es sieben Tage, die die beiden miteinander verbracht haben. Dabei hat man auch gemerkt, wie sehr sie einander mögen und mit der Zeit auch brauchen. Manche könnten jetzt sagen, dass sieben Tage zum Verlieben ein Märchen sind, aber hier in diesem Buch wurde die Liebe sehr authentisch dargestellt. Was ich ebenfalls toll fand war, dass das Buch so sehr in die Tiefe ging. An der ein oder anderen Stelle hatte ich tatsächlich eine Träne verdrückt, weil es einfach so herzzerreißend geschrieben wurde. Rosie Walsh hat wirklich viel Gefühl an den Tag gelegt und konnte mich sehr mit ihrem Schreibstil überzeugen. Was ich allerdings ein bisschen nervig fand, war, dass das Buch ein wenig in die Länge gezogen wurde. Ein paar Seiten weniger hätte nicht geschadet. Meine Probleme hatte ich auch mit der Protagonistin Sarah, weil sie schon sehr alt war. Normalerweise lese ich Bücher, in denen der weibliche Hauptcharakter unter 30 Jahre alt ist. Hier war Sarah bereits fast 40 Jahre und deswegen konnte ich mich leider überhaupt nicht mit ihr identifizieren. Außerdem war es teilweise sehr anstrengend ihren Gedanken zu folgen, denn sie fragt sich fast jede gefühlte Seite, was mit Eddie sein könnte.
Alles in allem ein gutes Buch, dass mich persönlich leider nicht ganz überzeugen konnte.

Lesebewertung:

3/5

 

Freitag, 11. Mai 2018

Rezension zu "Love Song - Wo auch immer du bist"

"Love Song – Wo auch immer du bist"

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Autor(in): Tine Körner
Verlag: Oetinger Verlag
Seitenzahl:  346
Preis:  10,00 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3841505002

Inhalt:

Lea findet einen anonymen Brief, dessen Zeilen ihr direkt aus der Seele zu sprechen scheinen. Dann hört sie dieselben Worte in einem Lied von Sänger Nico und ihr ist klar: Sie muss ihn kennenlernen. Doch Nico ist arrogant und unnahbar, und Nicos Manager hat ganz eigene Pläne mit den jungen Menschen.

 

Meine Buchrezension:

Inhalt:
Die 16-jährige Lea möchte endlich ihre Mutter kennenlernen, die sie und ihren Vater vor 16 Jahren verlassen hat. Das einzig Schwierige daran ist, dass Leas Mutter in Australien lebt. Aus diesem Grund arbeitet die 16-Jährige heimlich hinter dem Rücken ihres Vaters um endlich ihre Mutter in die Arme schließen zu können. Eines Tages erhält Lea einen geheimnisvollen Brief, der möglicherweise von ihrer Mutter sein könnte. Doch alle Hoffnungen sind umsonst, als sie den Absender des Briefes liest. Nico, steht darauf. Seine Worte haben sie so sehr berührt, haben ihre Gefühle widergespiegelt, sodass Lea diesen Nico finden möchte.
Als wäre alles noch nicht schicksalshaft genug, hört sie plötzlich einen Song, der eine Zeile des geschriebenen Briefes widergibt. Der Sänger des Songs heißt Nico und da versteht Lea, wer den Brief geschrieben hat. Nico befindet sich momentan in Deutschland, da er auch hier erfolgreich sein möchte. Lea nutzt natürlich ihre Chance und macht sich auf die Suche nach ihm.

Meine Meinung:
Ich finde das Buch im Ganzen gut, aber leider gibt es einige Dinge, die mich sehr stören. Zum Einem wäre da die Sache, dass Lea ständig ihren Vater beim Vornamen nennt. Wer macht das bitte im echten Leben? Ich würde es mir eingehen lassen, wenn er nicht ihr richtiger Vater ist, aber das ist er! Außerdem finde ich Lea sehr naiv mit ihren 16 Jahren. Sie macht immer das Gegenteil und weint wegen jeder Sache herum. Das stört mich mit der Zeit ein wenig. Außerdem finde ich auch Nico nicht ganz sympathisch, der er wahnsinnige Stimmungsschwankungen hat. Einmal ist er wirklich nett, aber es dauert nicht lange, da motzt er wieder herum. Obwohl er 18 ist, hat er sich manchmal nicht besser als ein pubertierender Jugendlicher benommen. Ebenfalls kann ich nicht nachvollziehen, wieso sich Lea in Nico verliebt. Der Grund ist nämlich, dass Nico dauerhaft ein schreckliches Verhalten an den Tag gelegt hat und das Mädchen verliebt sich dann auch noch!
Schön an dem Buch ist allerdings, dass Leas beste Freundin so miteinbezogen wird bzw. eine wichtige Rolle gespielt hat. Meral ist wirklich ein sehr netter Mensch. Sie hat einen sehr tollen Humor und ist in manchen Passagen deutlich erwachsener als Lea. Auch der Vater von Lea ist mir sehr sympathisch, da er sich – trotz seiner jungen Jahre – sehr um seine Tochter sorgt. Sehr emotional oder tiefgründig ist das Buch nicht, aber es ist eine leichte Geschichte, die man schnell zwischendurch lesen kann. Alles in allem eine tolle Geschichte, die aber nicht sehr in die Tiefe ging und mich im Gesamten nicht überzeugen und packen konnte. Ich bin mir sicher, anderen Lesern wird das Buch mehr gefallen.

 

Lesebewertung:

2/5

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! 

Donnerstag, 10. Mai 2018

Rezension zu "Diamonds for Love - Verlockende Nähe"

"Diamonds for Love – Verlockende Nähe"

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Autor(in): Layla Hagen
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  320
Preis:  10,00 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3492311625

 

Inhalt:

Logan Bennett trägt seinen Nachnamen mit Stolz. Er liebt seine Großfamilie und steht zu hundert Prozent hinter seinem Bruder Sebastian und dem Familienunternehmen »Bennett Enterprises«. Er weiß, dass ihn die Arbeit allein nicht glücklich macht, doch seit ihn seine Exverlobte hat abblitzen lassen, will er von der Liebe nichts mehr wissen. Aber damit hat Logan die Rechnung ohne seine Schwester Pippa gemacht: Sie liebt ihr neues Hobby, das Verkuppeln. Und als sie erfährt, dass Avas beste Freundin nach San Francisco zieht, beschließt sie, dass es für Logan an der Zeit ist, der Liebe eine neue Chance zu geben.

Meine Buchrezension:

Bei diesem Buch handelt es um Logan Bennett, den zweiältesten der Bennett-Geschwister. Logan lernt man schon im ersten Band als den netten Bennett kennen und ich muss tatsächlich sagen, das ist er wirklich.
Der junge Mann lernt durch seinen Bruder Sebastian und deren Freundin Ava Nadine kennen. Nadine ist die beste Freundin von Ava und lebt seit wenigen Tagen in San Francisco. Da sie natürlich nicht allzu viele Leute kennt, kümmert sich vor allem Logan liebevoll um die junge Dame. Schließlich möchte er auf keinem Fall, dass sie sich alleine fühlen könnte. Anfangs ist nur die pulsierende Leidenschaft zwischen ihnen, doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr brauchen sie ineinander.
Leider muss ich tatsächlich sagen, dass der zweite Teil dem ersten stark ähnelt. Ich finde, schon alleine die beiden männlichen Charaktere sind fast identisch. Ich weiß, dass Sebastian und Logan Geschwister sind und sich deshalb auch sehr ähnlich sein können, aber diese Charaktereigenschaften, die ich von beiden kennenlernen durfte, sind schon sehr gleich. Deshalb hätte ich mir gewünscht, dass Logan mehr seine eigene Persönlichkeit bekommen hätte. Nichtsdestotrotz war es aber eine sehr schöne Liebesgeschichte, die zwar nicht sonderlich in die Tiefe ging, dagegen aber sehr unterhaltsam war. Nadine war mir eigentlich sofort sympathisch, da sie nicht irgendeine reiche und dämliche junge Frau war, sondern eine Person, die für sich selbst sorgen kann. Außerdem möchte sie nicht von einem Mann abhängig sein, was ich immer sehr schätze. Der Schreibstil von Layla Hagen war wieder einmal sehr hervorragend, weshalb ich das Buch sehr schnell lesen konnte. Alles in allem ein gutes Buch, wobei es nicht wirklich emotionale Stellen gab. Für Zwischendurch auf alle Fälle ein taugliches Buch mit einer netten Geschichte.

Lesebewertung:

4/5

 

 

Freitag, 4. Mai 2018

Rezension zu "Game of Destiny"

"Game of Destiny"

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Autor(in): Geneva Lee
Verlag: blanvalet Verlag
Seitenzahl:  304
Preis:  9,99 EURO (Broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3734104817

Inhalt:

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert…

Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Game of Destiny“ von Geneva Lee handelt es sich um den dritten und finalen Band der „Game of“ Reihe.
Leider hat mir der zweite Band dieser Reihe nicht sehr gut gefallen, weshalb ich nun all meine Hoffnungen und Erwartungen auf diesen letzten Band hier gesetzt habe, aber leider wurde ich wieder enttäuscht.
Meiner Meinung nach geht die Handlung wieder nur zäh voran und man hat als Leser das Gefühl, als wäre das Buch nur durch Nebenhandlungen gefüllt worden. Es geht irgendwie nie so richtig um das Wesentlich und gerade das finde ich so schade, denn die Geschichte hätte wirklich potenzial gehabt. Letztendlich wird in diesem Teil eigentlich nur der Mordfall aufgeklärt, was für ca. 260 Seiten wirklich in die Länge gezogen wurde. Dafür finde ich aber, dass die Auflösung sehr raffiniert ist, denn ich wäre niemals darauf gekommen.
Die Protagonistin Emma ist mir leider noch immer überhaupt nicht symphytisch, da sie einfach immer das komplette Gegenteil macht und sie sich manchmal aufspielt, als wäre sie schon immer die Queen, dabei erzählt sie im ersten Band, dass sie das arme, ausgestoßene Mädchen ist. Und natürlich fehlt das berühmtberüchtigte Wort „Herzogin“ auch wieder einmal nicht. Dieses Wort! Ich könnte durchdrehen! Ich habe das Gefühl, dass in jedem Satz, den Jamison zu Emma sagt, dieses Wort vorkommt. Mit der Zeit ist das wirklich ein bisschen nervenauftreibend, aber das sieht ja jeder anders.
Alles in allem hat mich die Reihe ehrlich gesagt enttäuscht, aber ich bin mir sicher, dass sie viele Fans und Begeistere haben wird. Aber ich habe für mich herausgefunden, dass die Bücher nicht meinem Geschmack entsprechen. Nichtsdestotrotz habe ich vor, weitere Bücher von Geneva Lee zu lesen, da mich vielleicht andere Bücher von der Autorin mehr erreichen können.   

Lesebewertung:

2/5

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Rezension zu "Keiner trennt uns"

"Keiner trennt uns"

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Autor(in): Jana von Bergner
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl:  260
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3752831818

 

Inhalt:

Ein einziger Moment kann alles verändern. Als Hannas Vater plötzlich stirbt, sind sie und ihre drei Geschwister Pia, Emma und Mika mit einem Schlag Vollwaisen. Doch Hanna ist stark, für sich und ihre jüngeren Geschwister. Vor Gericht kämpft die 21-Jährige schließlich um die Vormundschaft. Unterstützung erhält sie von dem nicht ganz unattraktiven Mark, ausgerechnet jenem Polizisten, der ihr die Todesnachricht überbracht hat. Doch was bewegt ihn dazu, ihr zu helfen? Und was verschweigt er ihr? Während beide mit ihren inneren Dämonen kämpfen, bleibt nur eine Frage: Ist Liebe stärker als Angst?

Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Keiner trennt uns“ von Jana von Bergner handelt es sich um den Auftakt der neuen New Adult Reihe von Jana von Bergner. Im Gesamten umfasst die Reihe drei Teile, wobei momentan erst der erste Band erschienen ist.
Bei Band eins geht es um die 21-jährige Hanna, die plötzlich vom Tod ihres Vaters erfährt. Sie und ihre drei Geschwister namens Pia, Emma und Mika sind jetzt Waisen, denn auch deren Mutter ist vor einigen Jahren gestorben. Da Emma und Mika noch nicht volljährig sind, entscheidet das Gericht über ihre Vormundschaft. Hanna möchte natürlich, dass ihre Geschwister bei ihr bleiben, aber da sie so jung ist wird das sehr schwierig werden. Deshalb kommt sie auf den Gedanken, dass ein fester Freund an ihrer Seite sicherlich gut sein würde. Und ausgerechnet dann kommt ihr wieder der gut aussehende Polizist in die Quere, der ihr vom Tod ihres Vaters erzählt hat. Mark möchte der jungen Frau wegen der Vormundschaft helfen und deswegen lässt er sich darauf ein, den Freund von Hanna zu spielen. Aber ob das gut gehen wird? Und natürlich das Wichtigste: Verlieben sich die beiden schlussendlich ineinander?
Alleine das Cover ist schon ein richtiger Hingucker. Die roséfarbenen Pünktchen auf dem weißen Hintergrund sehen einfach wunderschön aus. Auch der Titel ist sehr schön ausgewählt worden, denn nach dem Beenden des Buches schätzt man erst die Bedeutung dahinter.
Die Geschichte handelt von Hanna und ihren Geschwistern, sowie von Mark. Hanna ist wirklich eine sehr starke und mutige Protagonistin, die sich – egal was kommt – um ihre drei Geschwister kümmert. Sie bringt ihnen eine Liebe entgegen, die wirklich spürbar ist. Auch die drei Geschwister namens Pia, Emma und Mika sind mir sehr sympathisch, da man auch sie genauer kennenlernen kann. Mark ist natürlich sehr besonders. Nicht nur sein männlicher Beruf macht ihn attraktiv, sondern auch sein Aussehen. Die Autorin hat Mark wirklich einwandfrei beschrieben, sodass ich mir den jungen Mann sehr gut vorstellen kann. Seine Art sowie sein Handeln machen ihn sehr sympathisch. Außerdem erfährt man auch jede Menge über ihn, was natürlich vieles ändert. Die Charaktere sind also im Gesamten wirklich sehr gut ausgearbeitet und ich kann mir einfach keine anderen Protagonisten für diese Geschichte vorstellen. Dass vor einiger Zeit die Mutter und jetzt auch noch der Vater der Geschwister gestorben ist, ist wirklich sehr tragisch. Sehr Authentisch wurde dabei der Trauerprozess der Geschwister dargestellt. Zügig kehren sie wieder in ihr altes Leben zurück und versuchen, wieder zu Leben. In dieser schweren Zeit steht ihnen Mark bei, der diese Sache wirklich gut meistert. Er ist dabei fürsorglich, hat ein offenes Ohr und unterstützt Hanna sehr viel. Spannend ist dabei, wie sich das Verhältnis zwischen Hanna und Mark entwickelt. Natürlich könnte man meinen, dass die Liebesgeschichte sehr schnell kommt, da das Buch nur ca. 250 Seiten umfasst, aber ich finde, dass es sehr authentisch und realitätsnah dargestellt wird.  Ein paar Klischees kommen in dem Buch zwar vor, aber ich liebe diese klassischen Dinge in New Adult Büchern einfach. Ich finde sogar, das ist ein absolutes Muss! Schön an dem Buch ist auch, dass es einige berührende bzw. tiefgründige Stellen gibt, die wirklich etwas in mir bewegt haben. Die Geschichte von Hanna und ihren Geschwistern führt einfach nur zu Tränen, denn dieses Schicksal ist unvorstellbar. Auch Mark hat ein Päckchen zu tragen.
Alles in allem gefällt mir das Buch wirklich sehr gut und ich finde auch, dass der Schreibstil von Jana von Bergner sehr hervorragend ist. Denn obwohl das Buch in der Erzählerperspektive geschrieben wurde, konnte ich mich einwandfrei in die Charaktere hineinversetzten. Seid ihr also auf der Suche nach einer neuen New Adult Geschichte, dann kann ich auch „Keiner trennt uns“ ans Herz legen!

 

Lesebewertung:

5/5

 

Dienstag, 1. Mai 2018

Rezension zu "Ewig Wir"

"Ewig Wir"

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Autor(in): Janet Clark
Verlag: cbj Verlag
Seitenzahl:  400
Preis:  17,00 EURO (Gebundene  Ausgabe)
ISBN:
978-3570165140

Inhalt:

Nachdem die 16-jährige Josie einen schicksalhaften Sommer lang ihre große Liebe in dem faszinierenden jungen Indianer Ray finden durfte, muss sie nun herausfinden, ob ihre Liebe wirklich stärker ist als der Tod. Denn Ray ist über die magische Deathline gegangen, um seinen Stamm und Josies Welt vor dem Verderben zu retten. Doch die mysteriösen Ereignisse in Josies Heimatstädtchen reißen nicht ab und sie versucht verzweifelt, Kontakt zu Ray aufzunehmen. Denn wenn ihr dies nicht gelingt, ist nicht nur ihr Zuhause dem Untergang geweiht, sondern auch ihre Liebe zu Ray…

Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Ewig Wir“ handelt es sich um den zweiten und finalen Band der „Ewig“ Reihe von Janet Clark. Schon der erste Band hat mir sehr gut gefallen, da die Geschichte wirklich etwas sehr Einzigartiges an sich hat. Die Bücher sind eine Mischung aus Fantasy und Roman, was ich immer sehr gerne lese. Doch bei dieser Geschichte geht es nicht um Feen oder um andere unnatürlich Wesen bzw. Dinge, von denen man schon haufenweise Bücher gelesen hat, sondern in diesen Büchern geht es um eine magische Deathline und um Yowamas. Die Autorin erschafft eine vollkommen neue Welt, die mir wirklich sehr gut gefällt. Der erste Teil hat wirklich sehr spannend geendet, weshalb ich nun umso neugieriger auf Band zwei war. Und auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen und ich muss sogar sagen, dass mir dieser Band hier ein wenig besser gefallen hat, denn es war äußert spannend. Josie ist noch immer die starke und tapfere junge Frau, die in diesem Teil noch viel mehr leisten und ertragen muss. Sie bekommt eine sehr große Verantwortung aufgetragen und kann wieder einmal super auf ihre Freunde und Familie zählen. Außerdem erfährt sie jede Menge Geheimnisse, die auch oft ihre verstorbene Mutter betreffen. Das Buch zeigt auch, dass man manchmal den falschen Menschen vertraut, obwohl man so davon überzeugt ist, dass sie die Richtigen sind. Ebenfalls befindet sich in dem Buch eine unerwartete Wende, die wirklich sehr überraschend war. Damit hätte ich niemals gerechnet!
Alles in allem ein wirklich sehr schönes Buch mit einem sehr interessanten und einzigartigen Inhalt. Obwohl das Buch viel Fantasy beinhaltet, kam mir die Geschichte sehr authentisch rüber und ich vermisse die Protagonisten sowie die wunderbare Geschichte jetzt schon. Wirklich eine sehr schöne Fortsetzung bzw. eins sehr schönes Ende der Reihe!

Lesebewertung:

4,5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!