Freitag, 20. Januar 2017

Rezension zu "Die Frau des Juweliers"

"Die Frau des Juweliers"


 

Autor(in): Judith Lennox
Verlag: Pendo Verlag
Seitenzahl:  528
Preis: 
20,00 EURO (Gebundene Ausgabe)
ISBN:  
978-3-86612-296-3

Inhalt:

Kairo, 1938: Wir werden uns lieben, denkt Juliet, als sie den reichen englischen Juwelier Henry Winterton heiratet und mit ihm nach England geht. Sofort empfindet sie das Herrenhaus Marsh Court als ihr neues Zuhause. Doch ihre Heirat soll sich als großer Fehler herausstellen. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, wird alles noch schlimmer. Plötzlich schwelgen die Wintertons nicht mehr in Luxus, und Juliet kämpft um das Überleben der Familie. In ihrer Verzweiflung und ihrem Hunger nach Liebe lässt sie sich auf eine Affäre mit dem charismatischen Gillis ein. Doch ihn umgibt ein Geheimnis, das ihr Leben zerstören könnte.

 

Meine Buchrezension:

Das Buch „Die Frau des Juweliers“ von Judith Lennox wurde im November 2016 vom Pendo Verlag veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.

Juliet war neunzehn Jahre alt als sie dem charmanten und wohlhabenden Henry Winterton begegnet war. Sie ließ sich auf ihn ein, da er sie begehrte. Wenige Tage später heirateten sie und Juliet kam zu ihm nach Hause. Sein Anwesen war wunderschön, weswegen es für Juliet kein Problem darstellte, sich dort einzugewöhnen. Schon nach der Heirat zeigte Henry aber sein wahres Gesicht und von Liebe war überhaupt nichts mehr zu spüren. Juliet fühlte sich immer mehr einsam und als Henry noch unausstehlicher wurde, empfand sie für ihn keine Liebe mehr. Aber sie durfte ihn nicht verlassen, da die beiden Kinder hatten. Immer wieder hofft sie darauf, dass sich ihr Mann ändert und ihr endlich Liebe schenkte. Doch eines Abends, als Gillis Sinclair, der beste Freund ihres Mannes und zugleich ein Mann, den sie begehrte vor ihrer Haustüre stand, gibt Juliet ihm sich hin und findet Liebe bei ihm. Aber nicht immer ist alles wie es scheint, denn ihr neuer Geliebter hat Geheimnisse, die vielleicht alles verändern könnten.

Als ich das Buch zu lesen begonnen habe, hat es mich sofort in einen Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für mich waren die ersten hundert Seiten so spannend, da sich innerhalb der paar Seiten so viel abgespielt hat, was unfassbar interessant und fesselnd war. Das Buch spielt auch während der Kriegszeit, weswegen die Geschichte für mich noch interessanter wurde. Aber leider muss ich sagen, dass sich diese Spannung von dem Buch bzw. das fesselnde wieder gelegt hat. Und das finde ich sehr schade, da ich die Protagonisten Juliet wirklich gern gemocht habe. Sie hat aus jeder Situation das Beste gemacht und sich an alles und jedem angepasst. Dafür aber konnte ich Henry gar nicht leiden. Er war zu allen immer mürrisch und hat aus jeder Kleinigkeit ein riesen Drama gemacht. Außerdem konnte man ihm überhaupt nichts recht machen. Und seine Wut lässt er an seiner Frau Juliet aus.

Im Allgemeinen erzählt das Buch nicht nur von Juliet, sondern von der gesamten Winterton Familie, die sehr wohlhabend war, denn sie haben ein Juweliergeschäft – sowie es der Name des Titels schon verrät - in Besitz. Aber während der Kriegszeit ändert sich die wohlhabende Lage der Familie und sie müssen damit umgehen können, weniger zu besitzen.

Im Gesamten passieren viele Dinge in diesem Buch, die ich nicht gut finde, aber trotzdem in das Buch passen. Wohlmöglich machen gerade diese Dinge das Buch aus.

Zum Schluss möchte ich erläutern, dass mir das Buch am Anfang sehr gut gefallen hat, sich diese Freude aber leider wieder gelegt hat. Trotzdem war es ein gutes Buch, da der Schreibstil der Autorin hervorragend war und ich den Inhalt gut fand. Aber überzeugen und erreichen konnte mich das Buch leider nicht.

Lesebewertung:

3 / 5

 

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension zu "The Deal - Reine Verhandlungssache"

"The Deal - Reine Verhandlungssache"

 
 
 
Autor(in): Elle Kennedy 
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  448
Preis: 
9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-492-30857-1
 

Inhalt:

Sie lässt sich auf einen Deal mit dem College Bad Boy ein ... Hannah ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm Justin gegenüber kein Wort heraus. Sie ist verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der von ihm vorgeschlagene Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Vielleicht wird Justin dann endlich auf sie aufmerksam. Hannah zögert noch kurz, gibt dann aber nach, denn der Plan könnte aufgehen.
 

Meine Buchrezension:

Das Buch "The Deal - Reine Verhandlungssache" wurde von Elle Kennedy verfasst und im Juni 2016 vom Piper Verlag auf deutsch veröffentlich. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Der Roman handelt von einem Mädchen, welches eine unvorstellbare Vergangenheit hinter sich hat. Schon seit das erste Semester wieder angefangen hat, kann sie ihre Augen unmöglich von dem wunderschönen Justin abwenden der zufällig den gleichen Kurs wie sie besucht, aber kein Auge auf Hannah wirft. Aber Justin ist nicht der einzige Junge, der den Kurs besucht, sondern auch Garrett Graham, den sie aber bewusst ignoriert, da er ein totaler Mädchenaufreißer ist und niemals eine Beziehung haben möchte. Das sind Gründe genug für Hannah, dass sie ihn nicht leiden kann. Doch ausgerechnet dieser Typ möchte Nachhilfe bei ihr haben, da er bei einer Prüfung durchgefallen ist, welche Hannah allerdings gut bestanden hat. Zuerst zögert sie, denn warum um alles in der Welt sollte sie so einem Jungen Nachhilfe geben? Aber er bietet Hannah eine schöne Gegenleistung an, die ihr sehr zugunsten kommt, denn sie möchte für Justin nicht unsichtbar bleiben. Doch was ist, wenn Garrett gar nicht so blöd in ihrer Gegenwart ist, wie sie es befürchtet hat?
 
Das Buch ist der erste Band einer Reihe, welche sich allerdings getrennt voneinander lesen lässt. Den zweiten Teil habe ich bereits gelesen und auf meinem Blog befindet sich davon auch schon eine Rezension dazu. Da ich bereits von "The Mistake" sehr begeistert war, wollte ich auch noch den ersten Band der Reihe lesen. Und wieder einmal wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte hat mich wie bereits beim zweiten Band total mitgerissen und innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch auch schon beendet. Meiner Meinung nach ist es nicht irgendein klischeehafter Roman, sondern ein Buch, welches sehr viele eigene Eigenschaften hat. Nach jeder Seite hat sich wieder viel gewendet, sodass man völlig ahnungslos und gefesselt weiterlesen kann.
Was ich an dem Schreibstil der Autorin klasse finde ist, dass sie wirklich nur wichtige Dinge in ihrem Buch schreibt bzw. keine langweiligen Handlungen entstehen lässt. Und ich glaube das ist ein großer Punkt, warum einem ein Buch noch mehr fesselt.
Die Protagonistin Hannah war mir anfangs fremd, aber mit der Zeit ist sie genau wie Garrett an mein Herz gewachsen. Die Harmonie zwischen den beiden war so schön und perfekt, sodass man die beiden zusammen nur lieben konnte.
Zum Schluss möchte ich verdeutlichen, dass mir das Buch von Elle Kennedy wieder einmal sehr gut gefallen hat und ich noch sehr viel mehr von ihr lesen möchte, da sie einen unglaublichen Schreibstil besitzt, der einem fesselt und einem völlig die Zeit vergessen lässt.
 

Lesebewertung:

5 / 5
 
 
 
 
 
 

Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension zu "The Cage - Entführt"

"The Cage - Entführt"




Autor(in): Megan Shepherd 
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  464
Preis: 
12,99 EURO (Broschiert)
ISBN:  
978-3-453-26893-7

Inhalt:

Die 16-jährige Cora erwacht mitten in einer Wüste. Sie wurde offensichtlich entführt! Aber von wem? Und wo um Himmels willen ist sie gelandet? Denn an die Wüste grenzen eine arktische Tundra und das Meer, dahinter liegt eine filmkulissenartige Stadt. Fünf weitere Jugendliche irren durch die merkwürdige und, wie sich bald zeigt, sehr gefährliche Szenerie. Und dann tritt Cassian auf: ein unglaublich schöner junger Mann, der sich als ihr Wächter vorstellt. Ihr Wächter in einem Zoo, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Flucht scheint unmöglich zu sein. Bis sich zwischen Cora und Cassian eine verbotene Anziehung entwickelt. Doch kann Cora ihm genug vertrauen, um zu fliehen?

Meine Buchrezension:
Das Buch „The Cage – Entführt“ wurde von Megan Shepherd geschrieben. Im August 2016 veröffentlichte der Heyne Verlag das Buch auf Deutsch. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir netterweise zur Verfügung gestellt wurde.
Die 16-jährige Cora erwacht plötzlich in einer Wüste. Sie ist völlig verzweifelt, weil sie glaubt, man habe sie entführt. Und als sie dann auch noch eine Leiche in einem Meer schwimmen sah, wurde ihr noch unbehaglicher zu Mute. Wie aus dem Nichts tauchte dann ein Junge auf, der Cora allerdings kennt, es ihr aber verschweigt. Zuerst giftet sie den Jungen namens Lucky an, doch dann wird ihr bewusst, dass er ebenfalls hier festsitzt und darauf hofft, endlich aus diesem Albtraum zu erwachen. Doch leider ist das ganze kein Albtraum, denn als sie sich auf den Weg machen, lernen sie drei weitere Jugendliche kennen. Alle sind verängstig, denn an diesen Ort, wo sie sich befinden, stimmt überhaupt nichts: Eine Landschaft trifft auf die andere. Als sie sich alle ein bisschen beruhigt haben, taucht urplötzlich eine Person auf. Wunderschön, aber kein Mensch. Die Person stellt sich als ihr Wächter dar und soll sie angeblich beschützen. Aber beschützen vor was? Nach einer Weile merken die Jugendlichen, dass sie in einem riesigen Käfig gefangen sind, wo es kein Entkommen gibt. Und als wäre das noch nicht genug, erkennen sie, dass sie Teilnehmer an einem Experiment sind. 
Auf der Rückseite des Buches befindet sich ein Kommentar von jemandem, der das Buch schon gelesen hat und mit nur zwei Worten das Buch perfekt beschrieben hat.

„Atemberaubend spannend!“

Genau diese zwei Worte bringen die Gefühle auf den Punkt, wenn man die letzte Seite des Buches gelesen hat und das Buch zuschlägt. Und genauso war es bei mir.
Als erstes habe ich gar nicht die richtigen Worte gefunden, um meine Meinung über das Buch zu äußern, da ich wortwörtlich sprachlos war und zuerst noch einmal alle Geschehnisse durchdacht habe. Diese Geschichte, die in diesem Buch steckt, ist unglaublich fantastisch und hat mich sofort nach der ersten Seite in den Bann gezogen.
Man wurde immer und immer wieder von der Handlung überrascht und dadurch war es überhaupt nicht mehr möglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Aber als ich dann bei der letzten Seite angelangt war, wollte ich, dass es noch nicht aufhört, denn ich war so in dieser Geschichte gefangen, dass es kein Ende geben sollte. Und ausgerechnet die letzte Seite hat wieder eine wahnsinnige Wendung in die Geschichte gebracht, dass ich hätte schreien können vor Frust, da das Buch nun zu Ende ist.
Aber man darf nicht aus den Augen lassen, dass es noch zwei Fortsetzungen von „The Cage“ geben wird. „The Cage – Gejagt“ wird im Mai erscheinen und „The Cage – Zerstört“ wird im Herbst erscheinen. Auf jeden Fall werden diese zwei Bücher auch demnächst in meinem Bücherregal stehen, denn ich muss wissen, wie diese wunderschöne Geschichte ausgeht.
Außerdem waren mir auch die Protagonisten sehr sympathisch, denn obwohl sie alle ein so schweres Schicksal erleben, haben sie am Anfang richtig gehandelt. Aber mit der Zeit hat man erkannt, dass der Verstand von manchen langsam nachgibt.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar, denn ich konnte das Buch flüssig  und zügig lesen. Die Autorin hat außerdem die Erzählform angewandt, was ich in diesem Buch sehr angebracht fand.
Zum Schluss kann ich eigentlich nur verdeutlichen, dass dieses Buch unbedingt gelesen werden muss. Es ist ein unfassbares Buch, welches auch zum Nachdenken anregt. Außerdem wird euch dieses Buch immer in Erinnerung bleiben, denn bei mir ist es bereits geschehen.
Außerdem möchte ich noch sagen, dass dieses Buch mein erstes Buch im Jahr 2017 ist und ich bin mehr als glücklich darüber, dieses Buch gelesen zu haben.

Lesebewertung:
5 / 5

Samstag, 31. Dezember 2016

Rezension zu "Verzaubert"

Rezension zu "Verzaubert"


 

                 
 
 
Autor(in): Sylvia Day 
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  208
Preis: 
8,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-453-54586-1

 

Inhalt:

Der Zauberer Max Westin ist attraktiv, arrogant und dominant – in jeder Beziehung. Als er eines Tages der betörend schönen Magierin Victoria begegnet, ist ihm sofort klar, dass sie die Seine werden muss. Doch Victoria hat auf tragische Weise ihre große Liebe verloren und den Verlust noch nicht überwunden. Auf gar keinen Fall wird sie einfach so in Max’ Bett fallen! Für Max und Victoria beginnt ein sinnliches Katz-und- Maus-Spiel voll dunkler Vergnügungen, bei dem sie beide bald nicht mehr wissen, was Realität ist und was Magie…

Meine Buchrezension:

Das Buch „Verzaubert“ wurde von Sylvia Day verfasst. Im Juni 2016 wurde das Buch vom Heyne Verlag veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Schon oft habe ich gehört, dass Sylvia Day eine großartige Schriftstellerin sei, denn die Crossfire Reihe war ihr sehr gelungen. Desbezüglich hatte ich sehr hohe Erwartungen auf das Buch gesetzt, aber schon nach den ersten Seiten verflog sich die Freude auf das Buch. Das Buch hatte in meinen Augen keine richtige Handlung und die Liebeserklärung kam meines Erachtens viel zu früh. Außerdem ist das Buch in sehr großen Zeitsprüngen geschrieben, weswegen ich mich nicht  in das Buch hineindenken konnte. Als ich die ersten 100 Seiten geschafft habe, habe ich die Seiten nur noch überflogen, denn ich hatte keine Freude beim lesen und das finde ich bei einem Buch schade.
Doch trotzdem muss ich sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat.
Natürlich sagen manche, ihnen habe das Buch gefallen, aber hiermit wollte ich nur meine Meinung vertreten und freue mich mit euch, wenn euch das Buch gefallen hat.

Lesebewertung:

1 / 5

Rezension zu "Nothing Less"



 

 
Autor(in): Anna Todd 
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  336
Preis: 
12,99 EURO (Broschiert)
ISBN:  
978-3453419711

 

Inhalt:

Landons Leben in New York ist ein ziemliches Abenteuer, und er ist hin- und hergerissen zwischen zwei Frauen. Mit einer verbinden ihn eine lange Geschichte und viele besondere Erfahrungen. Die andere zieht ihn magisch an und fasziniert ihn auf eine Art und Weise, die ihn irritiert. Doch für wen soll er sich entscheiden? Ist es seine Geschichte, die zählt, oder sein Instinkt?

 

Meine Buchrezension:

Das Buch „Nothing Less“ wurde von der der amerikanischen Schriftstellerin Anna Todd verfasst. Im Dezember 2016 ist das Buch vom Heyne Verlag auf Deutsch veröffentlicht worden. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Noch immer steht Landon zwischen Dakota und Nora. Und noch immer kann sich sein Herz nicht entscheiden. Langsam baut Landon zu Nora eine Nähe auf, die dem Jungen völlig durcheinander bringt, denn immerhin hat er eine gemeinsame Vergangenheit mit Dakota. Doch auch diese Dinge halten Landon nicht davon ab, sich auf Nora einzulassen und sich ihr zu offenbaren. Aber diese Offenbarung verlangt er auch von ihr und ob er dann noch bei Nora bleibt, wenn er ihre Vergangenheit erfährt, ist fraglich.
Oftmals habe ich geteilte Meinungen über „Nothing More“ – der erste Band der Landon Reihe – gehört. Aber ich muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, denn während der Geschichte von Tessa und Hardin ist mir Landon sehr ans Herz gewachsen und ich wollte unbedingt mehr über ihn erfahren. Deswegen sprach für mich nichts dagegen, auch „Nothing Less“ zu lesen und endlich Landons Zukunft zu erfahren. Der Prolog des Buches zeigte einen Ausschnitt aus dem Leben von Landon, in dem er bereits verheiratet und ein Kind hat. Das spannende daran war, dass seine Frau und Mutter des Kindes noch keine Identität hatte, aber am Ende des Buches wurde klar, welche Frau es war.
Während ich das Buch gelesen habe, habe ich mir auch selbst viele Gedanken darüber gemacht, welche Frau wohl am Ende an Landons Seite sein wird. Mal habe ich auf Dakota gehofft, mal auf Nora. Und jedes Mal ist es auf die Textstelle angekommen, wie sich die Person gegenüber Landon verhält und sich gibt. Aber am Ende war ich froh, dass es die eine Frau geworden ist, denn im Laufe des Buches konnte man die Entscheidung nachvollziehen und sich mit Landon freuen, denn immerhin hatte er es nicht gerade leicht gehabt.
Zu den Personen kann ich eigentlich nicht viel sagen, denn ich habe alle gern gemocht. Doch manchmal wurde mir Dakota ein bisschen unsympathisch. Aber wenn man wieder daran denkt oder es erst erfährt, was dieses Mädchen alles erleben musste, ändert man seine Meinung über sie. Und das fand ich auch sehr gut an diesem Buch, denn die Autorin hat es geschafft, dass man sich von einer Person täuschen lassen kann.
Der Schreibstil ist genau wie die vorherigen Bände grandios, was dazu führte, dass ich das Buch zügig lesen konnte.
Zum Schluss möchte ich verdeutlichen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich es jedem weiterempfehle, der Landon auch so gerne wie ich mag. Zudem ist es meiner Meinung nach ein gelungener Abschluss der After-Reihe.

Lesebewertung:

5 / 5

Freitag, 23. Dezember 2016

Rezension zu "The Mistake – Niemand ist perfekt"


 
 
 
 
Autor(in): Elle Kennedy 
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  368
Preis: 
9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:  
978-3-492-30867-0

 

Inhalt:

College-Eishockey-Star Logan ahnt nicht, dass er die richtige Frau am falschen Ort trifft, als er sich eines Nachts im Zimmer irrt und aus Versehen bei Grace im Bett landet. Das erste Kennenlernen verläuft dementsprechend verheerend. Trotzdem geht ihm dieses hübsche, scharfzüngige Mauerblümchen fortan nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwie muss er es schaffen, dass sie ihm eine zweite Chance gibt. Schade nur, dass Grace nicht vorhat, auf seine Annäherungsversuche einzugehen – wobei es ihr durchaus Spaß macht, diesem selbstverliebten Frauenheld dabei zuzusehen, wie er es immer wieder bei ihr versucht.

Meine Buchrezension:

Das Buch „The Mistake – Niemand ist perfekt“ von der amerikanischen Autorin Elle Kennedy erzählt eine Liebesgeschichte. Im Dezember 2016 ist das Buch vom Piper Verlag erschienen. An dieser Stelle möchte ich mich auch recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Durch einen puren Zufall, treffen die unscheinbare Grace und der gut aussehende Logan aufeinander. Schon im ersten Moment ist Grace nervös und fängt zu plappern an, so wie sie es immer macht, wenn ein attraktiver Junge mit ihr redet. Doch leider führt das Plappern dann immer dazu, dass die Jungs schnellstens das Weite suchen, doch bei Logan ist es anderes. Er findet es sogar ziemlich amüsant und verbringt somit den restlichen Abend mit Grace. In den nächsten Tagen denkt Grace an ihn und umgekehrt ist es genauso. Und so passiert es, dass sich die beiden näher kommen. Doch Logan ist eigentlich immer der Typ Mann, der alles nimmt, was nicht bis auf drei auf dem Baum ist.
Zuerst möchte ich sagen, dass mich das Buch am Anfang sofort mitgerissen hat und ich bereits nach einem Tag schon bei der Hälfte des Buches angelangt war. Die Handlung war für mich total spannend und auch sehr abwechslungsreich, denn es sind oft Dinge passiert, die ich nicht erwartet hätte. Außerdem fand ich es großartig, dass es wirklich nur immer um die Haupthandlung gegangen ist, sprich es sind keine sinnlosen Szenen vorgekommen, die einem oftmals langweilen könnten. Und ich glaube, gerade das war für mich auch ein Punkt, wo ich sagen musste, dass die Autorin wirklich großes Talent von Schreiben hat. Denn es ist bestimmt nicht einfach, sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren und dabei noch immer eine wahnsinnige Spannung aufbauen zu können. Dadurch kann ich also auch sagen, dass mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen hat und ich mich schon freue, mehr von Elle Kennedy lesen zu können.
Die Protagonisten waren mehr teilweise auch sehr sympathisch, wobei ich Grace´ beste Freundin absolut nicht leiden konnte, da sie gegen Mitte des Buches eine ziemlich gemeine Aktion startet, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte.
Alles im Allen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich finde, dass man es super als kleine Lektüre unterschieben kann und sich in die Liebesgeschichte von Grace und Logan mit verzaubern kann.

Lesebewertung:

4,5 / 5

Freitag, 16. Dezember 2016

Rezension zu "Das Haus, das in den Wellen verschwand"


 

 
 
 
Autor(in): Lucy Clarke 
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  384
Preis: 
14,99 EURO (Broschiert)
ISBN:  
978-3-492-06029-5

 

Inhalt:

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Globetrotter, die mit ihrer Yacht »The Blue« von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden jungen Frauen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben

Meine Buchrezension:

Das Buch „Das Haus, das in den Wellen verschwand“  wurde von Lucy Clarke verfasst und im Juni 2016 vom Piper Verlag veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich beim Piper Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.
Lana wollte von zu Hause weg, damit sie all die kreisenden Gedanken vergessen kann, die sich um ihren Vater und ihre Mutter drehen. Sie beschließt deswegen kurzerhand mit ihrer besten Freundin Kitty abzuhauen und einfach neu anzufangen. Ihr Schicksal bringt sie zu den Philippinen, wo Lana und Kitty das erste mal auf dir Crew treffen. Die Crew von der Blue, ein Schiff, dass das durch das Meer segelt und an den schönsten Ecken einen Anker setzt. Die Crew besteht aus fünf Menschen, die sich alle auch nur durch Zufall kennengelernt haben. Als Lana und Kitty mit der Crew einen Tag an Bord verbringen, da sie eingeladen wurden, steht für beide rasch fest, dass sie dieses Schiff unmöglich wieder verlassen können. Denn sie haben das Gefühl gehabt, als seien sie in einer anderen Welt und das wollen sie für immer fühlen. Auch die Crewmitglieder sind von den zwei Mädchen begeistert und machen den Vorschlag, dass die beiden bleiben können. Natürlich schlagen Lana und Kitty dieses Angebot nicht ab und schon bald beginnt für die beiden eine Reise, die für alle Beteiligten unvergesslich bleibt. Doch schon nach den ersten Wochen scheint die Freude und das Zusammenhalten der nun 7-köpfigen Crew zu kippen. Vor allem Lana ist immer verzweifelter und ihr Kopf droht fast zu platzen, denn die vielen Geheimnisse, die auf sie zu kommen, machen ihr zu schaffen.
Zuerst möchte ich sagen, dass ich total sprachlos bin. Soeben habe ich das Buch beendet und befinde mich noch immer in der Phase, wo ich die ganze Zeit über das Buch nachdenken muss. Meine Gedanken drehen sich nur noch um das Geschehene und ich kann noch immer nicht glauben, dass es nun schon zu Ende ist. Und das hatte ich wirklich noch nie bei einem Buch. Natürlich macht man sich nach einem Buch öfters über den Inhalt und die ganzen Geschehnisse Gedanken, aber so viele wie nun, habe ich mir noch nie gemacht.
Und das liegt sicher nicht daran, dass das Buch schlecht war, sondern weil es das beste Buche war, dass ich in diesem Jahr gelesen habe. Und das meine ich erst! Mich hat das Buch schon nach den ersten Seiten in den Bann gezogen, dass ich mich dazu zwingen musste, das Buch aus der Hand zu legen. Immerhin verlangt die Schule zurzeit auch viel von einem.  Aber nachdem ich all meine Aufgaben erledigt habe, habe ich mich sofort wieder in das Buch gestürzt und habe Seite um Seite mit den Protagonisten mitgefiebert, gelacht und geweint. Mir kam das Lesen vor, als ist die Zeit stehen geblieben, doch als ich mal wieder auf die Uhr geschaut habe, waren 2 Stunden wie nichts. Die Zeit ist einfach an mir vorbeigerauscht und ich glaube, so sollte es auch bei einem guten Buch sein.
Die Protagonisten Lana war mir während des Buches sehr sympathisch und am Ende ist sie mir wirklich ans Herz gewaschen. Außerdem hat sich ihr Charakter irgendwie mit meinem gespiegelt, weswegen ich sie noch besser mochte.
Zu den anderen Protagonisten möchte ich eigentlich nicht näher eingehen, da ich der Meinung bin, dass man das Buch lesen muss, um sich ein Quintessenz über die Personen bilden zu können. Aber eins kann ich sagen, der erste Eindruck von einer Person kann täuschen.
Außerdem möchte ich erläutern, dass das Buch in der Erzählerform verfasst ist. Meiner Meinung nach hat diese Form perfekt zum Buch gepasst, da man somit alle Einzelheiten besser mitkriegen konnte. Trotzdem wurden die Gefühle der Protagonisten immer noch super zum Ausdruck gebracht.
Alles im Allem kann ich eigentlich nur sagen, dass dieses Buch mein Jahresbestseller war und ich jederzeit bereit wäre, das Buch nochmal zu lesen, denn ich glaube, die Spannung würde niemals verloren gehen und man würde immer wieder mitzittern. Ich empfehle dieses Buch hundertprozentig weiter und kann euch nur raten, das Buch zu lesen, denn es ist wirklich atemberaubend schön und lässt einen lachen, weinen, hoffen und schmunzeln. Und ich kann gar nicht beschreiben, wie froh ich bin dieses Buch als Rezensionsbuch angefragt zu haben, denn wahrscheinlich hätte ich dann nie erfahren, wie toll das Buch ist und hätte wirklich etwas verpasst.

Lesebewertung:

5 / 5