Donnerstag, 16. August 2018

Rezension zu "Du wolltest es doch"


„Du wolltest es doch“

(Werbung)
 
 
Autor(in): Louise O'Neill
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenzahl:  368
Preis:  18,00 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3551583864

Inhalt:

Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid? 

Meine Buchrezension:

Dieses Buch macht mich sprachlos! Es ist keine leichte Thematik und ich finde, dass man auch mit diesen Themen umgehen sollte, falls man Interesse hat, das Buch zu lesen.
Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, weil der Titel für mich sehr interessant gewirkt hat. Liest man diese Geschichte allerdings, dann findet man, dass der Titel einem provoziert. Dass es eine reine Provokation ist.
Doch bevor ich noch zu viel erzähle, möchte ich auch kurz zusammenfassen, worum es in dem Buch überhaupt geht.
Die Geschichte handelt von der 18-jährigen Emma, die sehr auf ihr Äußeres und auf die Meinung anderer achtet. Sie liebt es, im Mittelpunkt zu stehen, sich von Jungs umschwärmen zu lassen und natürlich liebt sie es, den Jungs geben zu können, wonach sie bei Emma lechzen. Nicht nur ist Aussehen ist der Hammer, sondern auch ihre Kleiderwahl, denn schließlich möchte Emma zeigen, was sie hat. Als Emma eines Tages verbrannt und völlig weggetreten vor ihrem Zuhause aufwacht, kann sie sich nicht mehr an die Party erinnern. Doch da tauchen die ersten Bilder auf und zeigen etwas völlig Schreckliches. Die Bilder lassen einem eigentlich wissen, dass Emma das Vergewaltigungsopfer ist, aber wer sie kennt und erlebt hat, meint, dass sie selbst schuld ist. Aber warum glaubt keiner Emma?
Die ersten hundert Seiten erzählen von der früheren Emma und ihrem Status in der Schule. Würde ich sie im echten Leben kennenlernen, würde sie ganz sicher nicht meine beste Freundin sein, denn ihr Verhalten ist wirklich sehr oft grenzwürdig. Sie findet sich wunderschön und zeigt es auch ihren Mitmenschen. Sie hat tatsächlich Freundinnen, aber zu denen ist so oftmals so gemein, was ich nicht verstehen kann. Sie stellt sich immer in den Mittelpunkt und genießt es, wenn alle sehen, dass sie sich schon wieder an einen Typen rangeschmissen hat. So ein Verhalten kann ich nicht verstehen, doch trotzdem wünsche ich es keinem – auch nicht Emma – vergewaltigt zu werden. Das ist eine Sache, die nicht menschlich ist und ich finde, solche Täter sollten für immer eingesperrt werden. Aber leider ist das echte Leben nicht so und das zeigt auch die Geschichte. Es zeigt, wie grausam manche Leute sein können, wie sehr unser Leben durch Vorurteile geprägt ist und wie manche Menschen – nur durch ihren Status – bevorzugt werden. Das alles sollte nicht passieren.
Emma ist zwar früher nicht der netteste Mensch gewesen, aber das gibt den Menschen kein Recht, voreilig über sie zu urteilen und ihr keinen Glauben zu schenken. Die sozialen Medien spielen in dem Buch auch eine sehr große Rolle, denn nur dadurch gerät der Vorfall an die Öffentlichkeit und die ganze Welt spricht darüber. Emma bekommt Hass-Mails, sie bekommt Morddrohungen und bekommt sogar Anleitungen, wie sie sich am besten das Leben nehmen kann. Alles Unsinn, aber Emma nimmt das sehr ernst und ich denke, das würde in ihrer Situation jeder. Denn ab da kommen auch die ersten Selbstmordgedanken.
Auch zeigt das Buch, dass man die echten Freunde nur erkennt, wenn sie auch später noch für einem da sind und sich nicht von dem Betroffenen abwenden. Emma hat so eine Person an ihrer Seite, aber leider erkennt sie zu spät, wer diese Person war.
Das Buch verschönert nichts, sondern berichtet die schreckliche Wahrheit. Emotionen und Tiefgründigkeit stecken in jeder Seite und ich muss gestehen, dass ich selten eine so aufwühlende und mitreißende Geschichte gelesen habe. Es regt zum Nachdenken an und ich denke, jeder weiß, dass diese Geschichte – die es leider nicht nur in Büchern gibt – kein Happy End hat.

Lesebewertung:

5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
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Sonntag, 12. August 2018

Leseempfehlung Juli 2018

Meine Leseempfehlung

im Juli 2018

 
Hallo ihr Lieben!
Etwas verspätet kommt meine Leseempfehlung aus dem Monat Juli, aber ich hoffe, dass das nicht allzu Schlimm ist. :)
Diesen Monat ist es ein Fantasybuch geworden, dass ich schon sehr lange lesen wollte. Der Klappentext sowie das Cover sind unglaublich und ich kann euch sagen, dass auch der Inhalt wunderschön ist. Warum? Weil ich das Buch an nur einem Tag durchgelesen habe.
Und um das Buch geht es: 

Iron Flowers - Die Rebellinnen

 
Inhalt:
Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.
 
Meine Buchrezension:
Wow! Das beschreibt dieses Buch am nähersten. Aber doch genügen die Worte für diese grandiose Geschichte nicht. Die Autorin hat eine wunderschöne, wenn auch zugleich grausame Welt für Frauen erschaffen. Denn in dem Buch geht es um die 17-järige Nomi und ihre Schwester Serina. Eigentlich sollte Serina eine Grace des nächsten Thronfolgers werden, aber Malachi entscheidet sich urplötzlich für Nomi. Ihr Sturkopf sowie ihr eigener Wille machen sie für ihn interessant, da es in ihrer Welt für Frauen verboten ist, ihren eigenen Willen zu haben. Auch müssen sie tun, was Männer ihnen sagen und das Schlimmste von allen: Frauen haben kein Recht Schreiben und Lesen zu lernen. Wer es kann, wird hart bestraft. Durch Unglück wird Nomis Schwester beim Lesen erwischt, doch in Wahrheit ist Serina unschuldig. Nomi setzt alles daran ihre Schwester, die wegen des Erwischens weggebracht wurde, zu befreien. Aber dafür muss sie erst einmal jemanden vertrauen können…
Nomi ist eine sehr temperamentvolle und taffe junge Frau, die ihren eigenen Willen hat. In ihrer Welt wird sie dafür allerdings verachtet, aber das ist Nomi relativ egal. Sie lässt sich nicht verändern, schon gar nicht vom nächsten Thronfolger, der sie als Grace auserwählt hat. Sie verachtet ihn regelrecht und kann sich nicht vorstellen, den nächsten Thronfolger zu gebären. Nomi bekommt von jedem den Eindruck, dass Malachi, der böse und frauenfeindliche Mann ist und sie ihm deswegen nicht vertrauen kann, doch letzten Endes ist alles voller Lügen und Intrigen, wie Nomi feststellen muss. Sie weiß nicht mehr, wen sie vertrauen kann und wem nicht. Einmal in ihrem Leben muss Nomi auf ihr Herz hören und nicht auf ihren eigenen Willen, der manchmal alles zu zerstören droht. Ihre Schwester Serina dagegen wäre die perfekte Grace gewesen. Sie wurde jahrelang dazu ausgebildet, aber schlussendlich hat ihr das Schicksal einen Streich gespielt. Weil sie mit einem Buch erwischt worden ist, wird sie an einen Ort gebracht, wo niemand freiwillig hinmöchte. Wenn man dort ankommt ist man eigentlich schon so gut wie tot. Doch die frühere willenlose und perfekte Serina, wächst zu einer mutigen und tapferen Frau heran, die endlich ihren eigenen Willen bekommt. Die Schwestern bekommen beide noch mehr Mut und bringen es vielleicht fertig, sich dem Gesetz zu widersetzten. Auch aus diesem Grund lautet der Titel „Iron Flowers – Die Rebellinnen“, denn Nomi und Serina – die beide nicht unterschiedlicher sein können – werden Rebellinnen und versuchen ihren Willen durchzusetzen.
Über Malachi möchte ich nicht allzu viel preisgeben, da er in meinen Augen ein sehr geheimnisvoller und mysteriöser Charakter ist. Man sollte sich am besten sein eigenes Bild über ihn bilden, denn entweder man mag ihn und blickt hinter die Fassade oder man findet ihn schrecklich und betrachtet ihn oberflächlich.
In jedem Kapitel ist Spannung greifbar und es gibt keinen Moment der Langeweile. So ist es auch unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Aus diesem Grund habe ich das Buch an einen Tag durchgelesen, da das Buch spannende Wendungen hat, eine faszinierende Welt bereithält, die Charaktere interessant sind und einfach alles passt. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr schön gewesen. Man kann das Buch flüssig lesen und kann sich durch den lebhaften und bildhaften Schreibstil sehr gut in die Charaktere hineinversetzten.
Ein absoluten Must-Read! Ein Buch über starke Frauen und ihren eigenen Willen!
Lesebewertung:
5/5
 

Rezension zu "Datin you hating you - Hoffnungslos verliebt"


„Dating you hating you – Hoffnungslos verliebt“

(Werbung)
 

Autor(in): Christina Lauren
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Seitenzahl:  416
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3956498022

Inhalt:

Als wäre das Leben als Schauspielagentin in Hollywood nicht schon stressig genug, muss Evie sich auch noch ausgerechnet in den attraktiven Carter verlieben. Denn nach einer heißen Nacht mit ihm erfährt sie, dass ihre Firmen fusionieren sollen – was sie zu erbitterten Konkurrenten macht. Liebe wird somit umgehend vom Speiseplan gestrichen – jetzt helfen nur noch gezielte Sabotageakte. Evie hat nicht umsonst so lange für ihre Karriere geschuftet: Jetzt ist Krieg! Aber jeden Tag wird ihre Sehnsucht nach Carters heißen Küssen stärker…

Meine Buchrezension:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich von dem Autorenduo sehr viel Gutes und Lobenswertes über ihre Bücher gehört habe. Jetzt ist ihr neues Buch „Dating you hating you“ erschienen und ich habe mich sofort in die Geschichte gestürzt. Aber leider muss ich sagen, dass ich von der Geschichte und der Umsetzung teilweise sehr enttäuscht bin. Wohlmöglich habe ich einfach zu hohe Erwartungen gehabt.
Die Geschichte handelt von der 33-jährigen Evie, die als Schauspielagentin ihr Geld verdient. Eigentlich möchte sie sich auf ihre Karriere konzentrieren, aber da hat sie nicht mit dem charmanten Carter gerechnet. Obwohl er fünf Jahre jünger ist und ebenfalls in derselben Branche wie Evie arbeitet, verabreden sie sich und merken ganz schnell, dass da mehr als nur Leidenschaft und Lust ist. Das zwischen ihnen scheint fast zu perfekt, doch da kommt der große Knaller: Die beiden arbeiten in unterschiedlichen Firmen, die allerdings fusionieren und somit sind Evie und Carter sehr große Konkurrenten.


Das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt, aber leider ist die Umsetzung einfach nicht Meines gewesen. Die Protagonisten sind mir zu oberflächlich, teilweise konnte ich vor allem Evie nicht richtig einschätzen. Carter dagegen ist zwar ein sehr charmanter und toller junger Mann, aber auch er hat manchmal Sachen geliefert, die ich nicht verstehen konnte. Es dauert auch ziemlich lange, bis ich mich ganz in die Geschichte einfinden konnte. Der Bezug zur Geschichte sowie zu den Charakteren ist sehr schwierig. Auch hatte ich das Gefühl, als ob es mehr um die Filmbranche gehen wird, als um die Beziehung der beiden. Allerdings haben die Sabotageakte das Buch aufgelockert und es - auch wenn nur ein wenig – spannender und interessanter gemacht.
An den Schreibstil musste ich mich auch erst gewöhnen, weil es sich nicht flüssig und schnell lesen ließ. Doch dafür haben die Autorinnen wichtige Szenen sehr genau beschrieben, was mir gut gefallen hat.
Das Buch war jetzt nicht total schlecht, aber ich hätte mir einfach etwas anderes vorgestellt und wahrscheinlich hat mir auch das gewisse „Etwas“ gefeht.

Lesebewertung:

2,5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
 

 
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Samstag, 11. August 2018

Rezension zu "Royal Wedding"

„Royal Wedding“
(Werbung)
 
 
Autor(in): April Dawson
Verlag: LYX.digital
Seitenzahl:  252 (Printausgabe)
Preis:  4,99 EURO (E-Book)

 
Inhalt:
 
Ein Prinz zum Verlieben. Eine Prinzessin wider Willen. Eine Liebe gegen alle Widerstände.
Jenna hat ein für alle Mal genug von den Lügen der Männer. Trotzdem will sie nicht aufgeben, den Richtigen zu finden. Sie beschließt deshalb, über eine Heiratsannonce einen völlig Fremden zu heiraten. Als sich jedoch herausstellt, dass dieser Philip ein waschechter Prinz ist, steht Jennas Welt Kopf. Kann sie ihm seine Lügen verzeihen und ihm die Chance geben, die Liebe ihres Lebens zu werden?
Meine Buchrezension:

Die Geschichte handelt von Jenna, die in ihrer Familie der gefühlt einzige Single ist. Eigentlich liebt sie das unbeschwerte und unabhängige Leben, aber mit der Zeit sehnt sie sich einfach mal wieder nach einem Menschen, der sie verstehen und dem sie vertrauen kann. Als sie also eine Anzeige sieht, in der es heißt, man könne einen Fremden heiraten, überlegt sie nicht lange und sucht die Agentur auf. Schon ein paar Tage später hat sie das erste Date mit ihrem zukünftigen Ehemann und sie kann erleichtert feststellen, dass es sich bei dem Mann um einen gut aussehenden, sehr charmanten und netten Mann handelt. Dem Heiraten steht nichts mehr im Weg. Allerdings hat ihr Ehemann Philip ein sehr großes Geheimnis: Phil ist kein anderer als der zweite Thronfolger von Galen!
Einige wissen mittlerweile schon, dass ich Geschichten liebe, in denen es um Prinzen sowie im Prinzessinnen geht. Und genau aus diesem Grund konnte ich das Buch „Royal Weeding“ nicht ungelesen lassen. Neugierig hat mich vor allem die Anzeige gemacht, in der es heißt, dass man einen fremden Mann heiraten kann. Wenn das mal nicht aufregend und spannend ist! Und genauso ist es auch. Die Spannung zieht sich durchgehend durch das Buch und man kann einfach nicht aufhören, das Buch zu lesen.
Die Handlung der Geschichte nimmt zudem sehr schnell Fahrt an und wirkt trotzdem authentisch. Auch Tiefgang und emotionale Stellen treten auf, die der Geschichte noch mehr Echtheit einhauchen. Die beiden Protagonisten Jenna und Philip sind mir sehr sympathisch, wobei Jenna manchmal zu sehr überreagiert und manche Situationen zu sehr dramatisiert. Doch im Ganzen ist sie liebevoll sowie nett, hat aber durchaus ihren eigenen Willen und wirkt sehr selbstsicher und eigensinnig. Zudem ist Jenna ein Mensch, der Lügen über alles hasst. Betrachtet man den männlichen Charakter Philip näher, so lässt sich erkennen, dass er vor dem Kennenlernen mit Jenna ein richtiger royaler Playboy war, der gerne gegen alles und jeden rebelliert. Doch trotz dieser schnellen Umwandlung von Playboy zu dem netten Jungen von nebenan, wirkt seine Entwicklung authentisch. Außerdem übernimmt er seine Position als Prinz ernst und gewissenhaft. Zudem zeigt Phil Emotionen und erschütternde Einblicke in seine Vergangenheit, die sein Verhalten ein wenig entschuldigen. Der Schreibstil von April Dawson gefällt mir sehr gut, da sie ein Gespür für einen lebhaften und emotionalen Schreibstil hat. Die Gedankengänge der Protagonisten sowie deren Gefühlswelt kommen gut zum Ausdruck und wirken keineswegs oberflächlich. Wie man also feststellen kann, hat mich die Autorin mit ihrer Geschichte erreicht, wobei das Ende ein bisschen zu schnell und plötzlich gekommen ist. Ansonsten gibt es keinerlei negative Aspekte und ich denke, das spricht für das Buch. Seid ihr also auf der Suche nach einem Buch, in dem es um einen super heißen Prinzen geht, der auch noch leidenschaftlich ist, dann kann ich euch dieses tolle Buch „Royal Wedding“ wärmstens empfehlen.
Lesebewertung:
 
4,5/5

 
 Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
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Rezension zu "Worte, die leuchten wie Sterne"

„Worte, die leuchten wie Sterne“
(Werbung)
 

Autor(in): Brigid Kemmerer
Verlag: HaperCollins Verlag
Seitenzahl:  368
Preis:  16,00 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3959672160
Inhalt:

Rev hat immer noch mit den Schatten seiner harten Kindheit zu kämpfen. Aber seine liebevolle neue Familie hilft ihm dabei zu heilen.
Emma ist ein Computerfreak und hat selbst ein Online-Spiel entwickelt. Die virtuelle Welt ist wie ihr zweites Zuhause.
Doch plötzlich erhält Rev Briefe von seinem leiblichen Vater, der ihm nicht nur seelische Narben zugefügt hat. Und auch Emma erhält beängstigende Nachrichten von einem Online-Troll, der ihr das Leben zur Hölle macht. In dieser schweren Zeit treffen die beiden aufeinander – und fühlen sofort eine besondere Verbindung. Können sie sich gegenseitig helfen, die traumatischen Ereignisse zu überwinden?
  
Meine Buchrezension:

Ich habe bereits ein Buch von Brigid Kemmerer gelesen „Der Himmel in deinen Worten“, welches mir sehr gut gefallen hat. Als ich dann erfahren habe, dass ein zweiter Band erscheinen wird, war ich gleich Feuer und Flamme für das neue Buch. Und wie immer, ist das Cover sowie der Titel wunderschön und genau richtig ausgewählt. Wieder steckt das Wort „Worte“ im Titel und es hat auch eine sehr große Bedeutung wie Band zwei und auch der erste Band zeigte. Die Autorin schafft es – nur durch Worte – ihre Protagonisten zueinander zu führen und sie durch Worte unzertrennlich zu machen. Die Protagonisten brauchen keine Berührungen oder Küsse vom jeweils anderem, sondern brauchen nur die Worte vom anderem, um sich über ihre Gefühle im Klaren zu sein. Und genau solche Geschichten liebe ich zu lesen und kann sie nur empfehlen.
Das Buch handelt von der 16-jährigen Emma, die sich einwandfrei mit Technik und Computern auskennt. Die Schülerin hat sogar ihr eigenes Computerspiel namens „OtherLANDS“ programmiert, welches ihr ganzer Stolz ist. Liebend gerne würde sie ihr Spiel ihren Eltern zeigen, doch der Vater hat keine Zeit für seine Tochter und das Verhältnis zwischen Emma und ihrer Mutter ist nicht gerade das Beste. Eines Tages bekommt die 16-Jährige anzügliche und bedrohliche Nachrichten von einem unbekannten Spieler aus ihrem eigenen Spiel. Sie weiß nicht, wem sie sich anvertrauen kann, doch da taucht plötzlich Rev – der unscheinbare Junge – auf und möchte sich ebenfalls etwas von der Seele reden. Denn Rev bekommt von seinem Vater Briefe. Vom dem Mann, der Rev vor Jahren körperlich und sowie seelisch verletzt hat. Die beiden – Emma und Rev – treffen also aufeinander und finden jemanden, dem sie sich öffnen und anvertrauen können. Und das nur durch Worte.
Die Handlung gefällt mir wieder einmal sehr gut, da auch reichliche Emotionen sowie Tiefgang vorhanden sind. Spannung ist ebenfalls ein großer Bestandteil der Geschichte und bewegt den Leser dazu, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Die Protagonistin Emma ist mir sehr sympathisch, da sie einmal ein anderes und für ein Mädchen ungewöhnliches Hobby hat. Ebenso ist sie sehr zielstrebig, furchtlos – wie Rev sie nennt – und auch sehr mutig. Rev ist mir ebenso ans Herz gewachsen, denn seine Vergangenheit ist wirklich schrecklich und geht einem Nahe. Allerdings hatte er das Glück und konnte sich aus seinem alten Leben befreien. Er ist nun bei liebevollen Pflegeeltern, die ihn wie ihren eigenen Sohn behandeln und Rev jeden Tag zeigen, was für ein toller Mensch er ist. Rev lässt sich nicht unterkriegen und versucht immer, nichts Falsches oder Unüberlegtes zu tun. Allerdings gibt sich der 18-Jährige oftmals die Schuld an Dingen, die sein Vater ihm antat. Schuld ist für Rev zusammengefasst ein sehr großes und heikles Thema.
Der Schreibstil von Brigid Kemmerer ist einzigartig und ohne Zweifel wunderschön. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Sehr schön ist außerdem, dass die Protagonisten aus dem ersten Band vorkommen. Man bekommt noch einmal einen kleinen Einblick in das Leben von Declan und kann eine für Declan sehr lebensverändernde Situation miterleben.
Alles in allem ist es wieder ein sehr gelungener und intensiver Jugendroman, der auch die Schattenseiten im Leben zeigt.
Absolute Leseempfehlung!
Fazit: Brigid Kemmerer hat es wieder einmal geschafft, mich zu verzaubern und mich mit ihrer Geschichte zu fesseln. Es sind wunderbare Charaktere, die keinesfalls oberflächlich sind. Emotionen und Tiefgründigkeit sind im Buch immer vorhanden und Spannung fehlt auch nie. Lasst euch von der vielversprechenden Geschichte entführen und taucht ein in das wahre Leben!
  
Lesebewertung:
 
 5/5
 
 Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
 
 
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Rezension zu "Paper Paradise - Die Sehnsucht"

„Paper Paradise – Die Sehnsucht 
(Werbung)
  
Autor(in): Erin Watt
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:  368
Preis:  12,99 EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3492061179
Inhalt:
 Seit Hartley den attraktiven, reichen und wilden Easton Royal kennengelernt hat, ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Sie schwebt auf Wolke sieben – doch an jeder Ecke lauern neidische Feinde. Als der schreckliche Unfall geschieht, bei dem Eastons Bruder lebensgefährlich verletzt wird, stellt das ihre neue Liebe auf eine harte Probe. Und als Hartley infolge des Unfalls auch noch ihr Gedächtnis verliert, kann sie niemandem mehr vertrauen. Sie spürt zwar die starke Anziehungskraft, die von dem sexy Royal mit den strahlend blauen Augen ausgeht, doch kann sie sich wirklich auf den wilden, unbändigen Easton verlassen und sich ein zweites Mal in ihn verlieben?
Meine Buchrezension:
Die Geschichte schließt sich unmittelbar dem vierten Band an und ich konnte es kaum erwarten, wie es mit Hartley und Easton weitergehen wird. Die ersten 100 Seiten sind ein wenig zu langsam und uninteressant vergangen, aber nach den genannten Seiten ist es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Doch zu allererst einmal: Worum geht in dem fünften Band?
Easton ist fertig mit der Welt. Nicht nur sein Bruder Seb ist verletzt und befindet sich im Koma, sondern auch seiner großen Liebe Hartley ist etwas Fürchterliches zugestoßen. Kurz nachdem Hart im Krankenhaus angekommen ist und es ihr einigermaßen gut ging, stürzte sie und erlitt einen Gedächtnisverlust. Jetzt kann sie sich an drei Jahre ihres Lebens nicht mehr erinnern. Besonders Easton ist ihr fremd und sie kann nicht glauben, dass sie mit ihm zusammen war. Nun liegt es an Easton sich wieder in das Herz von Hartley zu schleichen und sie ein erneutes Mal dazu bringen, sich in ihn zu verlieben.
 
 
 
Die Grundidee hinter dieser Geschichte ist wirklich sehr einzigartig und mal etwas komplett Neues. Hartley ist noch immer die sympathische und liebeswerte junge Frau wie aus dem vierten Band. Man kann mit ihr mitfühlen und merkt, wie schwer dieser Gedächtnisverlust für sie ist. Allgemein wird einem deutlich, dass Amnesie keine leichte Krankheit ist und es schwierig für den Betroffenen ist, sich wieder in die Welt und die Gemeinschaft einzufügen. Hartley weiß nicht, wer ihre Freunde und wer die Feinde sind. Sie muss erst lernen bzw. herausfinden, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Das Ganze schneit sie sehr mitzunehmen. Doch trotzdem finde ich es unpassend, dass sie in einem Moment das Opfer ist und von jedem schief angesehen wird, doch schon im nächsten Moment ist sie dazu bereit, einem beliebten Mädchen eine Ansprache vor allen Schülern zu machen.
Easton hat sich kein Stückchen verändert. Bad Boy, wird von jedem geliebt und hat wie immer einen unvergleichbaren Charakter und Humor. Der Junge ist einfach besonders. Doch allzu leicht hat er es nun nicht, denn es musste ihm schon einmal gelingen, sich ins Hartleys Herz zu schleichen. Und jetzt auch noch ein zweites Mal! Aber ich finde, er kümmert sich wirklich rührselig um die junge Frau und hilft Hart, ihre Vergangenheit herauszufinden.
Im Großen und Ganzen ist es eine tolle Fortsetzung der Reihe und ich kann sagen, dass man diesen Teil lesen sollte. Nicht nur Reed hatte eine tolle Geschichte, sondern auch Easton. Übrigens ist am Ende auch eine wunderschöne Szene mit Reed und Ella im Buch. Für Fans der beiden also das absolute Muss!
Lesebewertung:
4,5/5
 
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Donnerstag, 9. August 2018

Rezension zu "Royal Hearts"


„Royal Hearts – Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte“
 
 

 
Autor(in): Emily Albright
Verlag: Ravensburger Verlag
Seitenzahl:  352
Preis:  14,99 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3473401703
 
Inhalt:
 
Evie und Edmund lernen sich beim Studium in Oxford kennen. Es knistert sofort zwischen ihnen, aber Edmund darf nicht lieben, wen er will. Denn er ist kein Geringerer als der Prinz von England! Seine Gefühle für eine Bürgerliche (und Amerikanerin!) sind ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse. Und Edmunds königliche Eltern sind alles andere als "amused" über die Paparazzi-Fotos von Evie und Edmund ...
 
Meine Buchrezension:
 
Geschichten, denen ich nicht widerstehen kann? Prinzen- und Prinzessinnengeschichten! Ich liebe solche Bücher und kann einfach nicht genug Lesestoff dazu bekommen. „Royal Hearts“ ist mir also gleich ins Auge gesprungen und ich konnte nicht anders, als das Buch zu lesen.
Die Geschichte handelt von Emma, die als junges Mädchen ihre Mutter verloren hat. Als Emma nun ein College besuchen muss, entscheidet sie sich für Oxford, weil auch ihre Mutter dort studierte. Immer wieder bekommt Emma Briefe von ihrer toten Mutter geschickt. Dabei findet sie die wahre Herkunft ihrer Mutter heraus und muss feststellen, dass ihr Leben nicht immer der Wahrheit entsprochen hat. Hilfe und Vertrauen bekommt das Mädchen von Edmund, den sie in Oxford kennenlernt. Er ist nicht nur liebevoll und schön anzusehen, sondern ist Thronfolger von England. Allerdings scheint ihre Beziehung zum Scheitern verurteilt zu sein, weil Edmund eine adelige Frau heiraten muss. Doch genau aus diesem Grund versuchen sie alles über Emmas Herkunft zu finden.
Die Geschichte gefällt mir im Gesamten ganz gut, allerdings gibt es einige Kritikpunkte, die ich gerne ansprechen möchte. Die Charaktere, insbesondere die weibliche Protagonistin Emma ist mir für ihr Alter noch nicht erwachsen gewesen. Ihre kindliche Art kommt oftmals zum Ausdruck und gibt dem Leser das Gefühl, sich in keinem Liebesroman zu befinden. Ihre Handlungen sind oft unüberlegt und zu schnell. Selbst ihre Gedankengänge sind zu unerwachsen und voreilig. Im Gesamten hätte man sie manchmal echt als 12-jähriges Mädchen einschätzen können. Doch dafür ist der männliche Charakter Edmund umso überlegter, erwachsener und sympathischer. Man merkt ihm seine Führungsposition durch sein vorbildliches Verhalten an und ich muss gestehen, dass er der perfekte Traumprinz ist. Er ist zuvorkommend, gut aussehend natürlich, liebevoll, fürsorglich und verständnisvoll.
Alles in allem ist er perfekt, wobei auch er seine Stückchen liefert. Die Handlungen sind interessant und spannend, wenn auch manchmal ein wenig in die Länge gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und verständnisvoll. Sie beschreibt Orte und schöne Ereignisse sehr gut, allerdings bringt sie meiner Meinung nach die Gedankengänge und die Gefühlswelt der Protagonisten nicht allzu stark zum Ausdruck. Auch der Tiefgang sowie die Emotionalität hat mir gefehlt. Doch trotz einiger negativen Punkte lässt sich das Buch schnell lesen und einem wird sicherlich nicht langweilig. Für Zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, aber ansonsten auch nicht mehr.
 
Lesebewertung:
3,5/5
 
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