Mittwoch, 6. Juni 2018

Rezension zu "Die, die das Licht stahl"


„Die, die das Licht stahl“
 
(Werbung)
 
 
Autor(in): Alexandra Stückler-Wede
Seitenzahl:  528
Preis:  14,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1980957263
 
Inhalt:
 
Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um den letzten Teil ihrer Ausbildung zur Häscherin abzuschließen, reist sie, ihren Aufpasser Roy im Gepäck, nach London, wo sie prompt auf den attraktiven, aber unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie unerklärlicherweise vor ihm, genauso wie die smarte Annie, die ihr schon bei ihrer Ankunft von Zaydens Fluch, Menschen den Tod zu bescheren, erzählt. Aber was könnte jemand wie Zay einem unsterblichen Dämon wie Lya schon Großartiges anhaben?
 
Meine Buchrezension:
 
Das Buch handelt von Lya, die eine ihrer letzten Aufgaben für ihre Ausbildung macht. Dazu muss sie auf den Planet Erde reisen und sich ganz normal unter die Menschen mischen. Sie geht schließlich auf eine ganz normale Schule mitten im schönen London. Doch sie muss sich anstrengen, dass keiner ihre wahre Identität herausbekommt, denn niemand soll wissen, dass sie ein Dämon ist. Aber da trifft sie auf Zayden, vor dem sie sich achten soll. Denn es wird behauptet, dass er den Menschen den Tod beschert.
Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, da ich bisher noch nicht viel über Teufel und solche Wesen gelesen habe. Auch konnte man mich bisher noch nicht dafür begeistern, doch schon nach den ersten Seiten war ich positiv überrascht, da mir die Welt, die die Autorin erschaffen hat, wirklich gut gefallen hat. Auch fand ich die Mischung aus New Adult und Fantasy sehr schön. Dadurch trafen meine beiden Lieblingsgenres aufeinander und ich begeisterte mich natürlich noch mehr für die Geschichte. Lya war wirklich die Person, wie sie in der Inhaltsangabe beschrieben wurde, denn sie war schlagfertig und scherte sich einen Dreck was andere über sie sagen. Auch war sie sehr selbstbewusst und natürlich sehr mutig. Lya hatte außerdem einen Aufpasser mit dabei. Bei diesem Jungen handelt es sich um Roy, ebenfalls ein Dämon. Doch irgendwie fand ich die Beziehung der beiden ein bisschen komisch, da sie vor anderen sagen, sie seien Halbgeschwister, aber innerhalb der eigenen vier Wände haben sie gemeinsam etwas am Laufen. Ob es Liebe ist oder nicht, war ein bisschen schwer herauszulesen. Roy war mir aber deswegen keines Wegs unsympathisch, denn er war wirklich ein toller Aufpasser und hat mir sogar ein Ticken besser als der eigentliche Protagonist Zayden gefallen. Zayden ist der typische Bad Boy, mit einem sehr spannenden Geheimnis. Die Beziehung zwischen den beiden kam meiner Meinung nach sehr plötzlich und war deswegen für nicht wirklich nachvollziehbar. Aber das sieht ja immer jeder anders. Letztendlich hat mir aber der Schluss sehr gut gefallen, da es nicht vorhersehbar war. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, wobei ich ein paar kleine Dinge zu kritisieren hatte. Die Geschichte war sehr spannend und für zwischendurch ein sehr schönes Buch mit einem tollen Ende. Der Schreibstil von Alexandra Stückler-Wede hat mir auch sehr gut gefallen, denn durch ihren lebhaften und sehr schönen Schreibstil konnte ich mich gut in die Protagonistin hineinversetzten.
 
Lesebewertung:
óóóó/óóóóó
 
Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Montag, 4. Juni 2018

Rezension zu "Tears of Tess - Buch 2"


„Tears of Tess – Buch 2“
 
(Werbung)
 


Autor(in): Pepper Winters
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  544
Preis:  13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-620-5

Inhalt:

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

 »Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Meine Buchrezension:

Der zweite Band der „Tears of Tess“ Reihe beginnt unmittelbar nach dem Ende des ersten Bandes. Sehr schnell lässt sich erkennen, dass Q nun seine ganze Dunkelheit offenbart. Denn der zweite Band handelt von Q und Tess, die beide ihr Verlangen gegenüber dem anderen zeigen. Es gibt keine Zärtlichkeit und kein liebevolles behandeln mehr. Beide sind in ihrem Element angekommen und geben sich dem anderen völlig hin. Doch als alles zu perfekt scheint, wird Tess von ihren ehemaligen Entführern ein erneutes Mal entführt. Doch dieses Mal ist es das Ziel der Männer, dass sie Tess ein für alle Mal brechen. Doch wird sie es lebend zurück zu Q schaffen? Und noch viel schlimmer: Was wird aus Q und Tess, wenn Tess gebrochen ist?
Genau wie der erste Teil enthält der zweite Band wieder eine Menge Spannung und Leidenschaft. Doch leider muss ich sagen, dass dieser Teil hier nicht so fesselnd war, wie Band eins. Anfangs war irgendwie alles zu perfekt zwischen den beiden, sodass ich einfach nicht den Drang verspürt habe, weiter zu lesen. Doch sobald Tess wieder in die Hände ihrer Entführer war, wurde es interessanter. Teilweise fand ich manche Stellen auch schon grausam, da ich wirklich nicht verstehen kann, warum man eine Frau so wertlos behandelt. Interessant fand ich jedoch, wie sehr Q sich verändert hat. Im ersten Band hat man ihn schon als Monster kennengelernt, aber hier im zweiten Band kommt seine dunkle Seite erst richtig zum Ausdruck. Sei es beim Sex oder beim Töten von Menschen. Doch trotz seiner Dunkelheit, die in ihm lauert, merkt man und sieht man auch, dass da etwas Weiches in ihm steckt. Denn zum ersten Mal spürt er Liebe, auch wenn er seine Liebe anders zeigt. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen konnte, war eine Szene, die relativ am Schluss passiert ist. Allzu viel möchte ich davon nicht berichten, aber ich kann nur sagen, dass ich sie extrem unlogisch und weithergeholt fand. Aber das wird wahrscheinlich jeder anders finden.
Doch alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, wobei es nicht den ersten Band übertroffen hat. Dafür fand ich aber einige Stellen sehr gelungen und auch fesselnd. Schön war dieses Mal auch, dass es abwechselnd eine Sicht von Tess und Q gab. Dadurch konnte man auch Q besser kennenlernen und auch einmal sein Handeln und seine Taten verstehen. Der Schreibstil war wieder einmal sehr angenehm zu lesen und man hatte durch den lebhaften Schreibstil das Gefühl, man sei die Person selbst. Der zweite Teil lohnt sich auf alle Fälle zu lesen!
 
Lesebewertung:

 óóóó/óóóóó

 Vielen Dank an den Festa Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 31. Mai 2018

Leseempfehlung Mai 2018

Meine Leseempfehlung im Mai 2018

 
Hallo ihr Lieben!
Es ist wieder soweit! Heute stelle ich euch meine Leseempfehlung aus dem Monat Mai vor. Im Gesamten habe ich 15 Bücher gelesen, was wirklich eine Menge ist. Davon haben mir mehrere sehr gut gefallen, aber ich wusste von Anfang an, dass ganz klar "Dem Horizont so nah" meine Leseempfehlung sein wird. Denn das Buch erzählt eine wahre Geschichte, die berührender nicht sein kann. Ich habe wirklich schon oft traurige und berührende Bücher gelesen, aber das Buch "Dem Horizont so nah" war wirklich noch einmal eine Stufe krasser. Das Wissen, dass es keine erfundene Geschichte ist, hat mir während des Lesens immer mal die ein oder andere Träne entlockt. Weil das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, habe ich mich dazu entschlossen, keine Rezension zu schreiben, da ich persönlich finde, dass man kein Buch bewerten kann, welches in echt passiert ist. Denn man kann an so einem Buch nichts bemängeln bzw. kritisieren oder loben. Aber das ist meine Meinung. Auf alle Fälle ist das Buch eine sehr große Empfehlung von mir, da ich selten so etwas trauriges und berührendes und wahres gelesen habe.
 

Dem Horizont so nah - Jessica Koch

 

Montag, 28. Mai 2018

Rezension zu "Fernweh"


„Fernweh
 
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Autor(in): Skye Warren
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl: 240
Preis:  13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-649-6

Inhalt:
Evie lebt in der Einöde von Texas und träumt davon, die Welt zu sehen. Sie ist schon 20 Jahre alt, aber ihre paranoide Mutter lässt sie nicht aus dem Haus.
Und dann, eines Tages, nimmt Evie all ihren Mut zusammen und läuft davon …
Als der Trucker sie zum ersten Mal sieht, weiß er, dass er sie mehr will als alles andere. Und Hunter holt sich auf grausame Weise das, was er will – und lässt Evie nicht mehr frei.
Während sie das Land durchqueren, spürt die Gefangene paradoxerweise zum ersten Mal das Gefühl von Freiheit.
Doch Evie kann nicht vergessen, was Hunter ihr angetan hat und will fliehen. Aber sie könnte verlieren, was sie schon immer gesucht hat.

Meine Buchrezension:
Bei „Fernweh“ von Skye Warren handelt es sich um ein Dark Romance Buch, wobei ich das Buch als Einstieg in das Genre empfehlen kann. Denn ich finde, dass das Buch im Gegensatz zu anderen Büchern aus dem Genre, noch relativ harmlos war. Doch trotzdem war es keinesfalls schlecht. In „Fernweh“ geht es um die 20-jähige Evie, die endlich den Mut findet, ihre Mutter und das Haus, in dem sie 20 Jahre lang festsaß, verlässt. Da sie als Kind eine traumatische Erfahrung mit dem Freund ihrer Mutter hatte, durfte sie Jahre lang keinen menschlichen Kontakt haben und war sozusagen in dem Haus gefangen. Doch jetzt ergreift sie ihre Chane und haut ab, doch schon bei ihrem ersten Zwischenstopp auf einem Rasthof, begegnet sie dem mysteriösen Hunter, der sie anfangs ebenfalls wie der Freund ihrer Mutter behandelt. Er zwingt Evie zu etwas, dass sie nicht will. Doch es gibt immer Momente, in denen sie sich nichts sehnlicher wünscht, als von Hunter berührt zu werden. Doch am nächsten Morgen muss sie feststellen, dass er sie entführt hat.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, da jede Seite extrem spannend und fesselnd war. Doch natürlich gab es auch die Momente, bei denen ich das Buch einfach gegen die Wand schleudern wollte. Teilweise war es einfach krank, aber das gehört einfach zu dem Genre.
Nichtsdestotrotz fand ich den Entführer Hunter auf einer Weise sehr liebevoll, denn es gab wirklich Augenblicke, da wo er ein gewöhnlicher Junge war und einfach ein bisschen Liebe und Zärtlichkeit zeigte. Bei genauerem Kennenlernen versteht man auch sein Handeln und einem wird bewusst, wieso er so ist, wie er ist. Hunter ist ein unglaublich interessanter Charakter, der mich gleich zu Beginn fasziniert hat. Natürlich gab es auch Seiten an ihm, die mir nicht gefallen habe, aber kein Mensch ist perfekt. Auch Evie war mir sehr sympathisch, da sie in den Situationen immer richtig gehandelt hat. Manchmal hätte sie sich vielleicht mehr wehren können, aber das kann ja jeder anders sehen. Teilweise fand ich sie aber ein bisschen naiv genau wie ihre Mutter. Denn ihre Mutter ist der Meinung, dass jeder Mann eine Frau nur für etwas Bestimmtes ausnutzt. Und tatsächlich geschieht das auch in dem Buch, denn wirklich jeder Mann, der Evie begegnet ist, wollte sie vergewaltigen. Ich finde aber, dass das nicht viel mit der Realität zu tun hatte, da sicherlich nicht jedes männliche Geschlecht so etwas Widerliches tun würde. Verwirrt hat mich auch der Epilog, aber je mehr Seiten man davon gelesen hat, desto verständlicher wurde das Ganze. Das war teilweise schon etwas fies! Aber dafür natürlich umso spannender!
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, da sie in der Ich-Perspektive geschrieben hat. Außerdem hat sie die Gefühle der Protagonistin sehr authentisch beschrieben, sodass ich mit Evie gut mitfühlen konnte.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich finde, für den Einstieg in das Genre würde sich das Buch gut eignen. Zwar beinhaltet das Buch einige Stelle, die wirklich grausam und krank sind, aber im Gegensatz zu andern Büchern aus Dark Romance, war es noch harmlos.
Lesebewertung:
4,5/5
 
Vielen Dank an den Festa Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

Samstag, 26. Mai 2018

Rezension zu "Tears of Tess"


„Tears of Tess“

 (Werbung)
 
 
Autor(in): Pepper Winters
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  528
Preis:  13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-616-8

Inhalt:
Die australische Studentin Tess bricht mit ihrem Freund zu einer romantischen Reise nach Mexiko auf. Sie hofft auf Spaß, viel Sex und die Gelegenheit, ihm endlich ihre geheimen Fantasien zu offenbaren, die so gar nichts mit süßer Anbetung und Kuschelsex zu tun haben.
Aber dann dringt der Schrecken in ihr Leben. Tess gerät in die Fänge skrupelloser Frauenhändler und wird nach Frankreich an einen geheimnisvollen Millionär als Sexsklavin verkauft. Plötzlich werden ihre dunklen Fantasien auf abstoßende Weise wahr …

Meine Buchrezension:
Noch nie habe ich so ein krankes, aber doch fesselndes und spannendes Buch gelesen. Bei dem Buch handelt es sich glasklar um ein Dark Romance Buch, was nichts für schwache Nerven ist. Ich finde, man muss mit der Geschichte und auch mit der Gewalttätigkeit sowie der Sexualität klarkommen. Aus diesem Grund hat der Festa Verlag auch sogenannte Ampeln für die Bücher entworfen, bei denen man sehen kann, wie viel Gewalttätigkeit und wie viel Sex das Buch in Anspruch nimmt. „Tears of Tess“ hat beispielsweise bei Brutalität/Gewalt 3 von 5 Punkten. Sex/Obszönität dagegen hat 4 von 5 Punkten. Um das ganze genauer anzusehen, könnt ihr gerne auf die Verlagsseite gehen und euch dort genaueres zu dem Buch anschauen. Aber jetzt erst einmal zum Buch:
Tess Snow hat auf den ersten Blick ein tolles und geregeltes Leben, doch tief in ihrem Inneren lauert etwas Böses, was sie selbst allerdings nicht wahrhaben möchte. Sie möchte liebend gerne aufregendere Sachen mit ihrem Freund Brax im Bett machen. Sie möchte ihm ihr wahres Ich offenbaren und dazu möchte sie die Gelegenheit nutzen, als sie und Brax in den Urlaub fahren. Doch kaum sind sie den zweiten Tag dort, wird Tess entführt. Ihr Leben gerät nun aus den Fugen und sie wird von Menschenhändler bzw. Sklavenhändler verschleppt. Ihre Zukunft: eine Sexsklavin von irgendeinem ekelhaften Typen. Doch als sie zu dem Mann kommt, der sie gekauft hat, muss sie feststellen, dass er etwas in ihr zum Leben entfacht. Doch die Angst um ihr Leben wird sie nie ganz verlassen.
Die Thematik in dem Buch ist eigentlich zum Fürchten, da man sich als Frau nicht vorstellen kann, für den Rest seines Lebens versklavt zu werden. Das muss einfach schrecklich ein. Doch die Autorin Pepper Winters macht das Ganze so authentisch, sodass ich mich wirklich in Tess hineinversetzten konnte. Ich spürte ihre Angst und ihren Kampfgeist nicht aufzugeben. Auch weinte ich mit ihr, wenn man ihr wehtat. Dass alles nahm mich so sehr mit, sodass ich mich oft fragte, wieso manche Menschen Frauen als so minderwertig betrachten. Tess war für mich eine unglaublich tapfere und mutige junge Frau, die nicht aufgab. Sie wurde nicht gebrochen, doch dafür musste sie hart kämpfen. Außerdem merkte man wirklich, wie sehr sie sich durch ihr Schicksal verändert hat. Aus einem eher schüchternen Mädchen wurde eine Frau, die kämpfte und sich vor nichts mehr schämte.
Über ihren zukünftigen Besitzer namens Q möchte ich nicht allzu viel sagen, weil ich sonst einfach die Spannung vorwegnehmen würde. Allerdings kann ich sagen, dass mich manche Passagen an Fifty Shades of Grey erinnert haben. Aber um einiges krasser. Also seid gewarnt. Natürlich konnte ich mich in solchen Stellen nicht allzu sehr in die Protagonistin hineinversetzten, da ich nicht recht verstehen kann, wie man bei Schmerzen Lust empfinden kann. Aber das gehört wohl einfach zu Dark Romance dazu und man muss es einfach akzeptieren. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, da sie erstens in der Ich-Perspektive geschrieben hat und zweitens, weil sie einfach alles sehr authentisch und gefühlsbetont erzählt hat. Auch finde ich es lobenswert, dass sie sich an so ein heikles Thema herangetraut hat und daraus eine wirklich sehr schöne, wenn auch abgefuckte Geschichte gemacht hat. Falls ihr also Dark Romance mögt, ist das Buch genau das richtige für auch. Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich das Genre durch das Buch nur noch mehr mag.

Lesebewertung:

5/5

Vielen Dank an den Festa Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

 

Mittwoch, 23. Mai 2018

Rezension zu "Sommer, Sonne, Strand & Liebe"

"Sommer, Sonne, Strand & Liebe"

(Werbung)


Autor(in): Mila Summers
Seitenzahl:  264
Preis:  8,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1718779020
 

Inhalt:

Nele gewinnt bei einem Preisausschreiben eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff quer durchs Mittelmeer. Der Urlaub verspricht Sommer, Sonne, Strand und Meer, und das Beste: Sie trifft dort die Jungs der Band Blossoms Four, ihrer Lieblingsband aus Teenietagen. Die Band gibt es nicht mehr, nachdem Josh, der Leadsänger der Gruppe, einen verhängnisvollen Fehler begangen hat. Zehn Jahre nach ihrem Karriereaus dürfen die vier Jungs der Blossoms Four endlich wieder auf einer Bühne stehen und gemeinsam Musik machen. Doch schon bald ist es nicht mehr nur das, was Josh von ganzem Herzen begehrt. Nele stiehlt sich heimlich, still und leise in sein Herz, auch wenn er sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren versucht. Er ist nicht gut für sie. Sein Herz will das jedoch nicht wahrhaben. So unbeschwert, wie der Ozeanriese durchs Meer gleitet, ist die Reise weder für Nele noch für Josh. Sie kommen sich näher, nur um zu spüren, dass die Dämonen ihrer Vergangenheit sie noch immer fest im Griff haben.
 

Meine Buchrezension:

Ist das Cover nicht herrlich? Alleine das Cover regt an, das Buch zu lesen, denn nicht mehr lange und der Sommer bricht an. Da gibt es doch nichts Schöneres als mit einem Sommerbuch draußen zu lesen! Und genau das habe ich gemacht!
Auch der Inhalt von „Sommer, Sonne, Strand & Liebe“ hat ein Sommergefühl vermittelt. Die 24-jährige Nele schwärmte in ihrer Teenagerzeit oft von dem Sänger der Blossoms Four. Die Musik der vier Jungs hat ihr aus einer schweren Zeit geholfen. Doch nun, nach Jahren gewinnt sie eine Kreuzfahrtreise quer durchs Mittelmeer und da spielt ihre Lieblingsband seit 10 Jahren das erste Mal wieder. Für Nele ein absoluter Traum! Doch als sie am ersten Tag der Reise einem sehr attraktiven jungen Mann begegnet, kann sie an nichts anderes mehr denken, als an ihn. Doch da wird Nele von ihrer besten Freundin zur Vernunft gebracht und bekommt zu Ohren, dass der attraktive Mann kein anderer als Josh, der Sänger ihrer Lieblingsband, ist.
Die Geschichte klingt ziemlich vorhersehbar, was sie im Endeffekt auch war, aber trotzdem hat es mir eine Freude gemacht, das Buch zu lesen. Gleich zu Beginn lernte man die Protagonisten Nele und Josh sehr gut kennen. Ebenso erfuhr man eine Menge über Neles beste Freundin und über die Jungs der Band. Das Aufeinandertreffen der Hauptcharaktere ging auch sehr zügig, was ich aber positiv fand. Denn ich hasse es, wenn in einem Buch immer alles Wesentliche erst nach 30 Seiten passiert. Deswegen sind kurze Bücher manchmal einfach besser.
Nele ist eigentlich das komplette Gegenteil von ihrer besten Freundin Conny, denn Nele ist eher ruhig und steht nicht allzu gerne im Mittelpunkt – was aber auch mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Conny dagegen ist eine sehr lebensfrohe Person, die nicht auf den Mund gefallen ist. Josh ist einfach nur…wie soll ich sagen. Er ist absolut traumhaft! Ich meine, er kann singen, sieht gut aus und hat auch noch einen liebevollen Charakter. Was möchte man also mehr! Manche Leser könnten während der Geschichte vielleicht den Eindruck bekommen, dass die Liebesgeschichte zu schnell geht, aber ich finde, dass das Timing war perfekt. Natürlich waren auch die ein oder anderen Klischees dabei, aber wäre es sonst ein Liebesroman? Was mir allerdings ein wenig in dem Buch gefehlt hat, war die Tiefe. Für meinen Geschmack gab es nichts Tiefgründiges in dem Buch, was aber jeder anders sieht.
Alles in allem hat mir das Buch dennoch gefallen und ich kann es euch auf alle Fälle für den Sommer empfehlen. Es ist eine leichte Liebesgeschichte, die schön für zwischendurch zu lesen ist.
 

Lesebewertung:

4/5

Vielen Dank an Mila Summers für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
 

Samstag, 19. Mai 2018

Rezension zu "Wie die Stille unter Wasser"

"Wie die Stille unter Wasser"

 
Autor(in): Brittainy C. Cherry
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl:  400
Preis:  12,90 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3736305502

 

Inhalt:

Momente.
Die Menschen erinnern sich vor allem an Momente.
Denn das Leben ist eine Summe aus einer unendlichen Anzahl von Momenten. Manche sind grausam und voller Erinnerung an nicht vergangenen Schmerz. Manche sind unglaublich schön und voller Versprechen, die auf einen besseren Morgen hoffen lassen. Ich habe in meinem Leben viele solcher Momente erlebt. Momente, die mich veränderten, die mich herausforderten. Momente, die mir Angst machten und mich in die Tiefe rissen. Doch die größten Momente - die, die mir das Herz brachen und den Atem raubten - habe ich alle mit ihm erlebt.
Alles begann mit einem Nachtlicht, das aussah wie eine Rakete, und einem Jungen, der mich nicht lieben wollte.

Meine Buchrezension:

Inhalt:
Maggie May erlebt in ihren Kindertagen ein traumatisierendes Erlebnis, dass sie nie vergessen kann. Ihr Nachbar, Brooks, hilft ihr aus dieser schweren Zeit, doch Maggie schafft es nie wieder, das Haus zu verlassen, geschweige denn zu reden. Ihre Stimme ist wie Weggebalsen. Maggie und auch Brooks reifen zu jungen Erwachsenen heran und merken, dass sie trotz Maggies Angst und Stummheit, für einander geschaffen sind. Ihre Liebe ist zu mächtig, als dass sie etwas zerstören kann. Doch als Brooks zusammen mit seinen Bandkollegen berühmt wird, droht es das Ende der Beziehung zu sein. Denn wie soll es denn funktionieren, wenn Brooks die Welt bereist und Maggie das Haus nicht verlassen kann?

Meine Meinung:
Die Autorin überrascht mich jedes Mal auf das Neue! Alleine ihr Schreibstil ist schon so emotional und bewegend, sodass ich bei jedem ihrer Bücher weinen muss. Die Geschichte von Maggie und Brooks ist einfach herzzerreißend. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Das Buch fängt unmittelbar an, als Maggie und Brooks noch Kinder waren. Zu der Zeit hat Brooks das nervige Mädchen namens Maggie May noch gehasst, da einfach jedes Mädchen in diesem Alter blöd ist. Schon sehr schnell erlebt man zusammen mit Maggie ihr traumatisierendes Erlebnis, was mich sehr überrascht hat. Denn normalerweise erfährt man immer am Schluss des Buches, was den Protagonisten widerfahren ist. Doch dieser abwechslungsreiche Wechsel war sehr schön und es war dadurch schon zu Beginn ergreifend. Das Buch steigerte sich zunehmend. Jede Seite hatte berührende Worte parat und es war einfach schön zu lesen, wie liebevoll Brooks zu Maggie ist. Brooks ist als 18-Jähriger der Star der High-School gewesen und hätte jede haben können, doch trotzdem hat er sich für das stumme und geheimnisvolle Mädchen entschieden, welches niemals das Haus verlässt. Brooks ist einfach ein Junge, den man lieben muss! Er ist gutaussehend und hat auch einen Charakter, der Mädchen in Ohnmacht fallen lässt. Ich hätte also wirklich gerne einen Brooks zum Mitnehmen!
Auch Maggie May war mir sehr sympathisch. Sie hat so ein schreckliches und oft einsames Leben, aber trotzdem gibt sie nie auf, sondern kämpft um ihr Leben. Sie sieht in alles und jedem etwas Positives und strahlt trotz ihrem Schicksal pures Glück aus.
In dem Buch gab es auch so viele berührende Stellen, die ich mir markiert habe. Letztendlich habe ich fast das komplette Buch mit Post Its vollgeklebt, da es haufenweise Stellen gab, die ich nicht vergessen möchte. Falls ihr also auf der Suche nach einem sehr emotionalen Buch seid, dann lest „Wie die Stille unter Wasser“.

Lesebewertung:

5/5