Mittwoch, 5. Dezember 2018

Rezension zu "Ein Tag im Dezember"

„Ein Tag im Dezember“
 
(Werbung)
 
 
 
Autor(in): Josie Silver
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  480
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3453422926 
 
Inhalt:
 
Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben.
Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie … 
 
Meine Buchrezension:
 
Das Buch „Ein Tag im Dezember“ erzählt eine authentische und tragische Liebesgeschichte zweier Menschen. Josie Silver hat es geschafft, mich voll und ganz in die Geschichte von Laurie und Jack zu entführen. Durch den lebhaften und tollen Schreibstil der Autorin, der einerseits anspruchsvoll ist, aber dennoch leicht verständlich ist, flogen die Seiten nur so dahin. Doch bevor ich noch mehr über die Geschichte schwärme, hier der Inhalt:
Laurie James sieht eines Tages einen jungen Mann auf einer Bank sitzen. Für sie bleibt die Welt stehen, denn dieser Fremde hat etwas an sich, was sie verzaubert. Als hätte dieser Fremde die Blicke von Laurie gespürt, sieht er sie direkt an. Und da geschieht etwas Magisches! Doch bevor einer der beiden den ersten Schritt machen kann, fährt der Bus – in dem Laurie sitzt – weiter und vorbei ist dieser unvergessliche Moment. Laurie weiß allerdings, dass sie diesem Fremden wiederbegegnen muss. Doch als sie ihrem Unbekannten nach langer Zeit wieder gegenübersteht, ist er der Freund ihrer besten Freundin.
Während des Lesens ist mir eine andere Geschichte in den Sinn gekommen, an welche mich das Buch „Ein Tag im Dezember“ sehr erinnert. Nämlich an „Was bleibt sind wir“.
„Ein Tag im Dezember“ erzählt ebenfalls eine Geschichte zweier Menschen, die bedingungslos ineinander verliebt sind. Allerdings finden sie nie wirklich zueinander. Das Buch ist in viele Zeitabschnitte eingeteilt. Insgesamt begleitet man Laurie und Jack über 10 Jahre durch ihr Leben. Dieser lange Zeitraum hat mich anfangs ein bisschen abgeschreckt, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Durch diese große Zeitspanne hat sich die wirkliche Handlung aufgebaut und wirkte somit noch authentischer. Natürlich gab es zwischendurch die ein oder andere Stelle, die ein wenig zu kurzgehalten wurde oder sogar in die Länge gezogen wurde. Aber ansonsten hat sich die Haupthandlung sehr gut durchgezogen.
Laurie ist eine bodenständige junge Frau, die eigentlich eine große Karriere als Journalistin hinlegen wollte, doch irgendwie ist sie für lange Zeit in der Hotelrezeption festgehangen. Auch Jack hatte sich große berufliche Ziele in seinem Leben gesetzt. Er ist mir während des Lesens – genau wie Laurie – sehr sympathisch geworden.
Zwischen den beiden gab es ein ständiges Auf und Ab, was mich sehr gefesselt hat. Für meinen Geschmack hätte man das Buch ein bisschen kürzer halten können, doch trotzdem hat mich der Inhalt nicht abgeschreckt. Emotionalität sowie berührende Szenen waren enthalten, was mich sehr gefreut hat.
Alles in allem hat mir „Ein Tag im Dezember“ sehr gut gefallen. Ich kann die Geschichte allen Romantikfans empfehlen, die sich von einer winterlichen Liebesgeschichte verzaubern lassen möchten. 
 
Lesebewertung:
 
4/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.
 
 
 
 
 

Dienstag, 4. Dezember 2018

Rezension zu "Trust"

„trust“
 
(Werbung)
 
 
 
Autor(in): Kylie Scott
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl:  384
Preis:  12,90 EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3736308077 
 
Inhalt:
 
Edie Millen hatte hohe Erwartungen an ihr letztes Highschooljahr - mitten in einen Raubüberfall zu stolpern und beinahe zu sterben, gehörte allerdings nicht dazu. Von einem Moment auf den anderen ändert sich ihr Leben grundlegend. Als ihr die Blicke und das Gerede ihrer Mitschüler zu viel werden, wechselt sie kurzerhand die Schule - nicht ahnend, dass sie dort John Cole wiedersehen würde, den Jungen, der ihr an jenem Abend das Leben rettete. Die wildesten Gerüchte ranken sich um John - er sei gewalttätig und deale mit Drogen. Doch auch wenn Edie weiß, dass sie womöglich ihr Herz aufs Spiel setzt, kann und will sie nicht gegen die Gefühle ankämpfen, die John in ihr hervorruft ... 
 
Meine Buchrezension:
 
Das Buch erzählt von einer tiefgründigen Liebesgeschichte mit einer actionreichen Handlung. Ich persönlich hätte nicht damit gerechnet, dass mich das Buch so fesseln würde. Doch „Trust“ von Kylie Scott hat mich mit sich gerissen und mich sofort in eine ziemlich gefährliche und ängstliche Situation hineingeworfen.
Die 17-jährige Edie wollte eigentlich nur Süßigkeiten kaufen gehen, doch dass sie in einen echten Raubüberfall und in eine Schießerei hineingerät, hätte sie nicht erwartet. Noch Tage nach diesem Vorfall ist Edie geschockt und sieht ihr Leben plötzlich mit anderen Augen. Sie erkennt, wer die wahren Freunde und wer die Falschen sind. Aus diesem Grund wechselt sie die Schule und begegnet in der neuen Schule keinem geringerem als John, der ebenfalls beim Raubüberfall dabei war und das Leben von Edie gerettet hat. Obwohl John ein schlechter Umgang für die 17-Jährige ist, lässt es sich nicht vermeiden, dass Edie und John Freunde werden. Immerhin verbindet so ein gemeinsames Erlebnis! Doch wird es nur bei Freundschaft bleiben?
Wie oben schon erwähnt, hat mich das Buch gleich zu Beginn mit seinen Krimielementen gefesselt. Man hat den Überfall als Leser hautnah miterlebt und konnte sich somit sofort in die Protagonistin Edie hineinversetzten. Doch nicht nur der Überfall an sich war spannend, sondern auch die Handlung nach dem Überfall. Edie hatte es in ihrer alten Schule nicht immer leicht. Sie wurde von Schülern drangsaliert, nur weil sie keine Modelmaße hatte. Als dann auch noch der Überfall dazugekommen ist, brauchte sie so etwas wie einen Neuanfang. Nicht nur ihr Lebensstil hat sich nach dem schrecklichen Ereignis verändert, sondern auch ihr Selbstbewusstsein. Edie ist nun zu einer selbstsicheren und starken jungen Frau herangewachsen, die nun andere Dinge in ihrem Leben wertschätzt. Ihre Entwicklung hat mir also sehr gut gefallen und wirkte auch authentisch. John hat ebenfalls eine Entwicklung durchgemacht, die ihn stolz machen kann. Er ist aus einem Teufelskreis herausgekommen, was die Wenigsten schaffen würden. Seine Persönlichkeit bzw. sein Charakter haben mich besonders beeindruckt, denn in gewisser Weise war er ein Bad Boy, aber irgendwie auch wieder nicht. Ein bisschen verwirrend, aber die Tatsache!
Seine Handlungen und Worte waren oftmals zum dahinschmelzen. Ebenso sein Aussehen, wie es im Buch beschrieben wird. Da lässt sich die Geschichte natürlich noch schöner lesen! 😊
Die Dialoge der Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, da es lustige, traurige, aber auch berührende Gespräche gab. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Überfall im Grunde etwas Schlechtes war, doch auch ist es offensichtlich, dass sich Edie und John jeweils zu etwas Besserem und Stärkerem weiterentwickelt haben. Der Schreibstil von Kylie Scott hat mir fantastisch gut gefallen. Er ließ sich flüssig lesen und hat mich auf alle Fälle in die Geschichte hineinkatapultiert.
Alles in allem konnte mich die Geschichte mit seiner Handlung und seinen Protagonisten überzeugen. Wer Action mit einer berührenden Liebesgeschichte mag, sollte „Trust“ lesen!
 
Lesebewertung:
 
5/5
 
Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.
 
 
 
 

Samstag, 1. Dezember 2018

Rezension zu "Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe"

„Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe“
 
(Werbung)
 
 
Autor(in): Kasie West
Verlag: Harper Collins Verlag
Seitenzahl:  352
Preis:  16,99 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3959672498 
 
Inhalt:
 
»Deinen Bildern fehlt es an Herz.« Abby kann nicht fassen, dass dies der Grund ist, warum sie von der Kunstausstellung ausgeschlossen wird. Nachdem sie den ersten Schock verdaut hat, stellt sie eine »Herzensliste« zusammen, um ihren Werken künftig mehr Tiefe zu verleihen. Der erste Punkt ist schon erledigt: Liebeskummer. Denn ihr bester Freund Cooper erwidert ihre Gefühle nicht. Bleiben noch zehn weitere Herausforderungen. Die größte davon: sich neu zu verlieben! Aber Herzensdinge lassen sich nicht so leicht abhaken, wie Abby dachte … 
 
Meine Buchrezension:
 
Das Buch erzählt eine aufregende und turbulente Liebesgeschichte, die den Leser oftmals zum lachen bringt. Schon zu Beginn der Geschichte konnte ich sagen, dass Abbys und Coopers Geschichte eine leichte und süße Liebesgeschichte werden wird. Und schlussendlich hat sich das auch bewahrheitet. Doch bevor ich noch mehr über die Handlung und die Protagonisten ausplaudere, erst einmal der Inhalt der Geschichte:
Abby ist schon seit Jahren in Cooper, der ein guter Freund von ihr ist, verliebt. Die letzte Zeit hat es gut geklappt, ihre Gefühle für ihn zu unterdrücken, doch als Abbys und Coopers Freunde alle in den Ferien verreisen, bleiben nur noch die beiden. Abby gestaltet eines Tages eine Liste mit Herzenswünschen, die sie unbedingt in den Ferien abarbeiten möchte. Cooper steht ihr da natürlich zur Seite und unterstützt sie, wo er nur kann. Dabei kommen sich die beiden immer näher und haben beide bald mehr Gefühle zueinander als nur Freundschaft. Wird Abby also einen ihrer Herzenswünsche „Sich in jemanden verlieben“ mit Cooper vollenden können?
Hach, also wenn das nicht nach einer süßen Liebesgeschichte schreit!
 
 
Ich muss zugeben, dass ich anfangs nicht so begeistert von der Geschichte war, weil mir einfach die Emotionen und das schnelle Voranschreiten einer Liebesgeschichte gefehlt haben. Aber nach und nach konnte mich das Buch mit seinen witzigen und amüsanten Dialogen immer mehr überzeugen.
Abby und Cooper sind fantastisch. Beide bekämpfen sich mit Wörtern und necken sich die ganze Zeit. Sogar Abbys Familie, besonders ihr Großvater, macht auch mit, was ich richtig genial fand. Aus diesem Grund möchte ich euch eine Szene nicht vorenthalten:
 
„Cooper“, sagte er. „Wieder einmal.“
Cooper grinste. „Hast du mich schon satt, Grandpa Dave?“
„Schon ewig“, erwiderte der.
Meine Mom tat so, als würde sie nach ihm schlagen. „Er macht nur Witze.“
„Tut er nicht“, flüsterte ich zur gleichen Zeit wie mein Großvater, der mit den Lippen die Worte „Tue ich nicht“ formte.
 
Diese Wortsticheleien haben mir also sehr gut gefallen!
Abby ist eine freundliche, wenn auch manchmal sehr aufgedrehte Person, die vieles oft sehr ernst nimmt. Ihre große Leidenschaft ist die Kunst, für die sie alles tun würde. Und genau aus diesem Grund hat sie auch ihre Herzensliste erstellt. Ihren Bildern fehlt nämlich Tiefe, was sie durch die Liste ändern möchte. Ob sie das natürlich schaffen wird, müsst ihr selbst herausfinden.
Auch Cooper ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er ist kein Bad Boy, was ich an ihm liebe. Für Abby würde er alles tun und ich habe festgestellt, dass er am Ende des Buches noch richtig sentimental geworden ist. Das hat mir sehr gut gefallen!
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, da ich ihn sehr angenehm zu lesen fand. Alles in allem hat mir „Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe“ sehr gut gefallen, wobei mir das Einzige was gefehlt hat, die Emotionen waren. 
 
Lesebewertung:
 
4/5
Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.
 
 
 
 
 

Freitag, 30. November 2018

Rezension zu "Consequences"

„Consequences“
 
(Werbung)


Autor(in): Aleatha Romic
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  640
Preis:  14,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1719839389 
 
Inhalt:
 
Claire Nichols wacht in einem fremden Bett in einer luxuriösen Villa auf. Sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin kam.
Doch der Schrecken beginnt erst: Sie ist in die grausamen Hände eines Entführers geraten – und gilt jetzt als sein Eigentum.
Anthony Rawlings mag der Welt als gutaussehender, freundlicher Geschäftsmann erscheinen, aber Claire muss erleben, dass er ein gnadenloser Mann ist, der keine Fehler toleriert. Jeder Aspekt in ihrem neuen Leben hängt nun von den strengen Regeln ihres Peinigers ab. Und jede Entscheidung hat Konsequenzen für Claire …
 
Meine Buchrezension:
 
Schreibstil:
Die Autorin hat bei „Consequences“ die Erzählerperspektive angewendet. Normalerweise bevorzuge ich diese Perspektive immer nicht so gerne, weil ich mich dadurch nicht so gut in die Situation der Protagonistin bzw. direkt in den Charakter hineinversetzten kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich trotz der Erzählerperspektive einwandfrei in Claire hineinversetzen konnte. Ich habe sogar das Gefühl gehabt, dass ihr Verhalten bzw. ihre ganze Situation dadurch noch besser und realer an den Leser gebracht wurde. Außerdem bekam man auch Einblicke in das Verhalten von Tony, der von mal zu mal mehr über sich und seine Gefühle preisgibt.
 
Protagonisten:
Bevor Tony in das Leben von Claire getreten ist, war sie eine selbstbewusste und schlagfertige junge Frau, die sich mit wenigen Dingen zufrieden gab. Anfangs – als sie in den Fängen von Tony war – war sie noch willensstark und hielt das Ganze für einen albernen Albtraum. Doch nach und nach wurde Claire verletzlicher und immer mehr wie ein Geist. Man hat als Leser gemerkt, wie sie jeden Tag mehr zerbricht und ihr die Lebensenergie immer mehr abhanden kommt. Sie hatte allmählich das Gefühl ohne Tony nichts mehr zu sein. Obwohl sie seine Nähe gefürchtet und verabscheut hat, brauchte sie ihn. Und dann gab es da diese eine Szene, die vieles in dem Buch verändert hat.
Anfangs war Tony ein sehr mysteriöser und rätselhafter Mann, der verschiedene Seiten hatte. Einmal war er gefühlsvoll, fast schon zärtlich, doch ein anderes Mal war er wieder das gefühlskalte Monster, das einem – und vor allem Claire – Angst machte. Ebenfalls wie Claire veränderte er sich im Laufe der Geschichte und überraschte einen auch sehr oft. Was mich ein wenig an seiner Persönlichkeit gestört hat, war sein Alter. Er ist 45 Jahre alt, was ich allerdings mit der Zeit ausgeblendet habe. Rein äußerlich sollte er ja um einiges jünger aussehen – so zumindest laut der Geschichte.
 
Handlung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir ein bisschen schwerer wie sonst gefallen. Man ist vollkommen in das Geschehnis hineingeschmissen worden und musste sich erst einmal in der Geschichte zurechtfinden. Doch sobald man die ersten 50 Seiten gelesen hat, ist man in der Geschichte angekommen. Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr spannend, weil man immer den Gedanken hat: „Oh Gott, was wird wohl als Nächstes passieren?!“.
Auch werden manche Szenen relativ kurz gehalten, was zur Spanungserzeugung beiträgt. Durch diese kurzen Handlungen schreitet das Buch schnell voran und baut somit eine große Zeitspanne auf. Überrascht haben mich auch die vielen Wendungen, die das Buch hatte. Besonders zum Ende hin hat die Autorin gezeigt, wie sie ihre Leser noch mehr überraschen kann. Und ich kann euch sagen, das Ende ist Wahnsinn! Einerseits echt gemein, aber doch so spannend! Ich muss auf alle Fälle bald den zweiten Band in meinen Händen halten!
 
Lesebewertung:
 
5/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.
 
 
 
 
 

Sonntag, 25. November 2018

Rezension zu "Endgame - Der Turm"

„Endgame – Der Turm“
 
(Werbung) 
 
Autor(in): Skye Warren
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  256
Preis:  13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-685-4 
 
Inhalt:
 
Gabriel Miller schwor, er wird mich in Sicherheit bringen. Feinde lauern draußen, bereit zuzuschlagen. Eine Armee schwer bewaffneter Männer, die nur noch von diesen Mauern zurückgehalten wird.
Aber mein Instinkt warnt mich, dass die Gefahr mir bereits viel zu nah gekommen ist.
Ist Gabriel Miller mein Beschützer oder mein Feind? Ist dieses Haus ein Schloss oder ein Käfig? 
https://www.festa-verlag.de/endgame-buch-3-der-turm.html
 
Meine Buchrezension:
 
Endlich! Der dritte Band der „Endgame“ Reihe aus dem Festa Verlag ist erhältlich. Als ich das Buch zugeschickt bekommen habe, habe ich mich tierisch auf das Buch gefreut, weil ich endlich wissen wollte, wie die Geschichte von Avery und Gabriel endet.
Avery wohnt nun bei Gabriel, der ihr Sicherheit und Wohlbefinden verspricht. Sie liebt es, jeden Abend mit Gabriel zu verbringen, der in ihr viele neue Seiten hervorruft. Allerdings kommt Avery sich vor, als wäre sie in einem goldenen Käfig eingesperrt. Sie möchte leben und das mit Gabriel. Sie möchte ohne Angst und Gefahr vor Jonathan Scott leben. Aber da sind plötzlich diese Stimmen im Haus. Immer und überall. Dieselben Stimmen, die auch Averys Mutter gehört hat. Wann wird dieser ewige Kampf um das freie Leben beendet sein?
Hach…Band drei hat mich voll und ganz in seiner eigenen Art und Weise gefesselt. Der Prolog der Geschichte hat mich sehr überrascht, weil man endlich einen Einblick in das frühere Leben von Gabriel und Avery bekommen hat. Man hat das erste Aufeinandertreffen von Avery und Gabriel mitverfolgen dürfen, was mir sehr gut gefallen hat. Man hat also erfahren, ab wann genau Avery Gabriels Obsession war.
Anschließend spielte das Buch dort weiter, wo es fast zeitnah aufgehört hat. Es schließt sich also sofort wieder an Band zwei an. Es gibt wieder Szenen, die gefüllt mit Leidenschaft und sexuellen Handlungen sind. Diese wurden wieder sehr genau beschrieben und haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Avery selbst hat sich in dieser Hinsicht vollkommen neu entwickelt, was Gabriel natürlich sehr gefällt. Alles in allem kann ich von Avery sagen, dass sie sich von einem schüchternen und unerfahrenen jungen Mädchen, zu einer richtigen Frau entwickelt hat. Diese Entwicklung von ihrer Person wurde sehr authentisch – wie ich finde – dargestellt. Auch Gabriel hat sich verändert und das glücklicherweise zum Guten. Natürlich wird er niemals der nette Junge von nebenan sein, aber man merkt, dass Avery ihm sehr am Herzen liegt und er alles für sie tun würde. Ganz hippelig war ich, als die beiden endlich ihre Gefühle eingesehen haben und diese auch dem jeweils anderem gestanden haben. Das hat die Geschichte einfach komplett gemacht!
Spannung hat auch keineswegs gefehlt. Nach dem Beenden vom zweiten Band waren noch sehr viele Fragen für mich offen, die sich nun alle geklärt haben. Die Auflösung des Ganzen hat mich wirklich staunen lassen. Auch sind noch einige Sachen ans Tageslicht gekommen, mit denen man nicht gerechnet hätte.
Allerdings gab es einmal eine Szene, die mich etwas verwirrt hat. Irgendwie habe ich den Eindruck bekommen, dass es nur ein Traum sein müsste, aber es hat sich dann herausgestellt, dass es keiner mehr war. Das war aber das Einzige, was mich verwirrt und ein bisschen gestört hat. Der Schreibstil von Skye Warren ist wieder einmal phänomenal. Er lässt sich leicht und locker lesen und ist einfach schön zu lesen. Dadurch konnte ich das Buch wieder sehr schnell lesen und beenden. Einerseits bin ich aber nun auch traurig, dass die Geschichte von Avery und Gabriel schon zu Ende ist, aber andererseits bin ich auch froh, dass ich nun endlich weiß, wie ihre Geschichte ausgegangen ist.
Die Reihe kann ich absolut empfehlen! 
 
Lesebewertung:
 
4,5/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.
 
 
 
 
 

Rezension zu "Keiner glaubt an uns"

„Keiner glaubt an uns“
 
(Werbung)
 

 
Autor(in): Jana von Bergner
Verlag: Books on Demand
Seitenzahl:  272
Preis:  10,90 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3748148715 
 
Inhalt:
 
Pia hat sich schon einmal in den falschen Mann verliebt und damit beinahe ihre Zukunft und das Glück ihrer Schwester zerstört. Ihrem Herzen kann sie nicht mehr trauen. Dennoch zieht es sie ausgerechnet zu Tom, dem Jungen mit den Narben und den traurigen Augen. Seine gefühlvollen Bilder zeigen, was er mit Worten nicht ausdrücken kann. Auch er hat Dinge getan, die er zutiefst bereut.
Während Pia von ihrer Patchwork-Familie eine zweite Chance bekommt, sitzt Tom für seine Fehler im Gefängnis. Als er entlassen wird, stehen die beiden vor der Frage, ob ihre Gefühle füreinander, die aus Sehnsucht geboren wurden, dem Alltag überhaupt standhalten. Kann Pia einem Mann vertrauen, der sich selbst davor fürchtet, erneut die Kontrolle zu verlieren? Und soll Tom ihretwegen an dem Ort bleiben, an dem seine Vergangenheit ihn einzuholen droht? 
 
Meine Buchrezension:

„Keiner glaubt an uns“ ist der dritte und letzte Band der New Adult Reihe von Jana von Bergner. Als ich das Buch endlich in den Händen gehalten habe, habe ich mir sehr darüber gefreut, weil ich schon immer mehr über Pia erfahren wollte. Pia ist eher der Außenseiter der vier Geschwister. Sie ist anders als die anderen und lebt in ihren eigenen Gedanken.
Und genau aus diesem Grund war ich besonders auf ihre Geschichte gespannt!
Vor ungefähr einem Jahr hat Pia den kriminellen Bruder von Mark kennengelernt. Sofort ist da Etwas zwischen ihr und Tom gewesen. Pia hat dem Gefängnisinsassen versprochen ihm jeden Tag einen Brief zu schreiben. Und das war der Anfang ihrer Liebesgeschichte. Nun nach einem Jahr wird Tom endlich entlassen und darf in die Freiheit ziehen. Er und Pia möchten es wie ein richtiges Paar versuchen, aber wird das funktionieren? Werden die beiden wirklich eine Zukunft haben?
Da man Pia sowie Tom schon aus Band zwei und Band eins kennt, wusste ich natürlich, dass mir beide sympathisch sind. Pia ist noch immer die verrückte und eigensinnige junge Frau, die sie immer war. Tom ist zwar immer mysteriös rübergekommen, doch trotzdem war mir der Kerl sofort sympathisch. Er hat jede Menge in seinem Leben ertragen müssen und ist dafür wirklich ein toller Typ geworden. Oft wird er als Person unterschätzt und gerne übersehen, weil ihm die Leute immer wieder zu verstehen geben, dass er der Knasti ist. Tom tut zwar immer so, als würde ihm das nichts ausmachen, aber ganz im Inneren verletzt ihn das sehr. Pia unterstützt ihn dafür umso mehr. Sie verteidigt ihn und redet ihm immer wieder gut zu. Sie gibt ihm zu verstehen, dass das Leben weitergeht und die anderen Leute einfach egal sind. Die beiden ergänzen sich also perfekt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass Gefühle und Emotionen in dem Buch vorgekommen mit. Es gab oft Stellen – besonders am Ende -, die mich sehr berührt haben. Die ein oder andere Träne konnte ich also nicht verdrücken.
Der Schreibstil von Jana von Bergner hat mir ah wieder einmal sehr gut gefallen, da er leicht zu lesen ist.
Alles in allem hat mir „Keiner glaubt an uns“ sehr gut gefallen, jedoch möchte ich sagen, dass mir von allen drei Bänden der zweite Band am besten gefallen hat. Das ist einfach mein persönliches Highlight gewesen! 
 
Lesebewertung:
 
4/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 19. November 2018

Rezension zu "Maybe this time" (Colorado Ice, Band 1)

„Maybe this time – Und auf einmal ist alles ganz anders“

(Werbung)
 
 
Autor(in): Jennifer Snow
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl:  368
Preis:  10,00 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3736307117 
 
Inhalt:

Abigail Jansen hat die Nase voll von Männern. Nach einer komplizierten Trennung will sie in ihrem Heimatstädtchen Glenwood Falls, Colorado, einen Neuanfang wagen. Hier hofft sie, sich erst einmal ganz auf ihre Tochter konzentrieren zu können. Doch sie hat die Rechnung ohne Jackson Westmore gemacht. Jackson ist groß, gut aussehend - und er scheint ein Auge auf Abby geworfen zu haben! Doch wie kann das sein, schien er sie doch früher zu hassen? 
 
Meine Buchrezension:

Ein attraktiver Eishockeytrainer, der schon seit seiner Kindheit in die eine Frau verliebt ist! Was gibt es tolleres?
Die 29-jährige Abby ist gerade dabei, sich scheiden zu lassen. Ihr fast Ex-Mann Dean ist jahrelang auf seine Eishockeykarriere fokussiert gewesen, was Abby nicht mehr mitmachen möchte. Sie ist bereit für sie und ihre Tochter ein neues Leben in ihrem alten Heimatort aufzubauen. Dort begegnet sie dem besten Freund ihres noch Ehemannes, den sie zu Teenagerzeiten nie ausstehen konnte. Doch nach und nach merkt Abby immer mehr, wie unglaublich gut Jackson aussieht und wie nett er in Wirklichkeit ist. Hätte sie schon damals – vor Jahren – Jackson mehr Aufmerksamkeit schenken sollen?
Hach, ich finde es noch immer so unglaublich herzzerreißend, dass Jackson schon seit er denken kann, in die wunderbare Abby verliebt ist. Das muss man erst einmal sacken lassen! Schon sehr schnell hat man als Leser festgestellt, dass Jackson wahnsinnig in Abby verliebt ist. Seine kühle Art zu Kinderzeiten? Er hat einfach nicht zusehen können, wie Abby mit seinem besten Freund ausgeht. Und das ist verständlich!
Jackson hat nun nach Jahren endlich das Selbstbewusstsein bekommen, auf Abby zuzugehen und die Tatsachen zu sagen. Und Leute…das war so romantisch. Allgemein hat das Buch einige emotionale Stellen, die mir sehr gut gefallen haben. Ein Wirbelsturm an Gefühlen ist also vorprogrammiert.
Abby als Person ist liebenswert und unglaublich sympathisch. Schon zu Beginn des Buches mochte ich sie sehr gerne und auch mit ihren Handlungen und insgesamt mit ihrem Tun und Handeln konnte ich mich sehr schnell anfreunden. Sie ist eine wunderbare Mutter, die es auch nicht immer leicht hat. Ihr noch Ehe-Mann Dean ist wirklich einfach nur…herzlos und hat überhaupt nicht gemerkt, was für eine wunderbare Frau und Tochter er zu Hause hatte. Aber das kommt dafür Jackson zu Gute! Die Liebesgeschichte zwischen Abby und Jackson hätte schneller voranschreiten können, aber ich bevorzuge bei romantischen Liebesgeschichten lieber die langsame und sinnliche Variante. Dadurch wird die Geschichte einfach noch authentischer und das lange Warten auf die plötzliche Wendung der Beziehung ist so spannend. Die Seiten blättern dann nur immer so dahin und man möchte immer wissen, wie es weitergeht.
Allgemein kann ich sagen, dass sich das Buch wirklich nie in die Länge gezogen hat. Die Handlung war durchgehend spannend und einfach nur toll zu lesen. Die Emotionen von beiden Charakteren sind trotz der Erzählerperspektive sehr gut rübergekommen.
Alles in allem hat mir das Buch „Maybe this time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ von Jennifer Snow sehr gut gefallen und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band, der von Jacksons Bruder Ben handeln wird. Ich hoffe einfach mal, dass Abby und Jackson auch wieder ein wenig darin vorkommen. Das wäre großartig! 
 
Lesebewertung:
 
5/5
 
Vielen Dank an den LYX Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.