Donnerstag, 12. Juli 2018

Rezension zu "Fesseln in der Finsternis"


„Fesseln in der Finsternis“
Band I
(Werbung)



Autor(in): CJ Roberts
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  320
Preis:  13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-618-2

Inhalt:

Caleb will nur eines: Rache üben an dem Mann, der ihn, als er noch ein kleiner Junge war, kidnappte und in die Sklaverei verkaufte.
Um an ihn heranzukommen, hat Caleb sich in der Welt der Sexsklaverei als Ausbilder einen Namen gemacht. Und nach zwölf langen Jahren scheint sein Plan endlich aufzugehen. Alles, was er noch tun muss, ist eine junge Frau entführen, so schön wie unwiderstehlich, und sie zu all dem machen, was er einst war.
Und er weiß auch schon genau, wer diese Frau sein wird – die schüchterne Livvie.

Meine Buchrezension:

Das Buch handelt von Livvie, die eines Tages einen faszinierenden Mann begegnet. Er hilft ihr einem schmierigen Mann zu entkommen und ab da spürt Livvie schon, dass der Mann namens Caleb etwas besonders ist. Sie denkt noch Tage später an ihn, doch ihre Welt bricht zusammen, als sie entführt wird. Das Mädchen wacht in einem ihr unbekannten Zimmer auf und kann nur Schwarz sehen. Doch als sie endlich ihrem Entführer in die Augen blicken kann, ist sie mehr als schockiert. Vor ihr steht Caleb, der Mann, der sie einst gerettet hat.
Livvie hat fürchterliche Angst und weiß nicht, was alles auf sie zukommen wird, denn sie ist dazu bestimmt, die Rache an einem Mann zu vollenden. Dabei muss Caleb sie vorbereiten, doch während der gemeinsamen Zeit kommen sich beide näher.
Die Geschichte hat zwar wirklich grausame Teile in sich, aber auch entwickelt sich meiner Meinung nach eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei kaputten Menschen. Livvie ist eine unglaublich starke Person, die sich nicht so leicht brechen lässt. Sie gibt nie auf und neigt, wenn möglich, auch zu drastischen Maßnahmen. Caleb dagegen ist ein fürchterliches Rätsel, dass man erst gegen Ende knacken kann. Auch seine Geschichte hat es in sich und es erklärt vielleicht einen kleinen Teil seiner Handlungen, aber entschuldigen kann er sich damit nicht. Man lernt beide Charaktere schon ziemlich früh kennen, was ich sehr gut finde. Das Buch ist auch durchgehend mit Spannung aufgebaut, sodass man nie den Drang verspürt, das Buch aus der Hand zu legen. Es fesselt einem und entführt einem in die Welt von Livvie und Caleb. Ich bin mir im Klaren, dass es nie eine kitschige Liebesgeschichte werden wird, aber ich finde schon, dass davon wenige Elemente dabei sind. Besonders am Schluss des Buches hat man gemerkt, dass Caleb doch nicht der gefühlslose und schreckliche Mann ist, denn auch er hasst immer mehr den Plan, indem er Livvie an seinen größten Feind verkaufen muss. Auch wenn nur klitzekleine Gefühle mit im Spiel sind, reißt einem die Tat das Herz aus der Brust.
Der Schreibstil von CJ Roberts gefällt mir richtig gut, da sie durch ihren lebhaften und gefühlsvollen Schreibstil den Leser in die Welt von Livvie und Caleb entführen kann. Es ist ein wirklich spannendes Buch mit eindeutigem Suchtpotenzial, denn ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht!
Lesebewertung:

4,5/5
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

 

Rezension zu "Keiner weiß von uns"


„Keiner weiß von uns“

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Autor(in): Jana von Bergner
Seitenzahl:  324
Preis:  11,90 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3947798001

Inhalt:

Eines Tages wirst du dort sein, wo du schon immer sein wolltest. Julian ist als Theaterregisseur gescheitert und verdient nun sein Geld als Lehrer. Eins hat er gelernt: In seinem Leben ist kein Platz für bunte Seifenblasenträume. Bis er auf die lebensfrohe Emma trifft, die genau das in ihm berührt, was er in die hinterste Ecke seines Herzens verbannt hat. Ohne ihre Träume wäre Emma längst verloren. Sie sind es, die ihr nach einem schweren Schicksalsschlag den Weg zeigen und ihr – egal wie allein sie sich fühlt – wieder Hoffnung geben. Sie träumt davon, Schauspielerin zu werden. Und sie träumt von Julian, den sie heimlich liebt. Doch ihre Liebe darf nicht sein: Julian ist ihr Lehrer, Gefühle zwischen ihnen sind absolut tabu. Als dann noch etwas passiert, mit dem beide nicht gerechnet haben, werden ihre Gefühle auf eine harte Probe gestellt. Können doch nicht alle Träume in Erfüllung gehen? Emma und Julian sind hin- und hergerissen. Werden sie ihren Herzen folgen und ihrer Liebe eine Chance geben? Oder beugen sie sich der harten Realität, die manchmal keinen Ausweg zulässt?

Meine Buchrezension:

Das Buch „Keiner weiß von uns“ ist der zweite Band einer Reihe von Jana von Bergner. In diesem zweiten Teil geht es um Emma, welche die Schwester von Hanna aus Band eins ist. Dadurch dass die Protagonistin aus dem ersten Teil wieder vorkommt, freut man sich umso mehr über die Geschichte und man hat auch schon eine gewisse Sympathie gegenüber Emma entwickelt, da sie einem nicht unbekannt ist. Auch ist es wieder einmal schön, mehr aus dem Leben von Hanna und Mark zu erfahren. Doch nichtsdestotrotz geht es hauptsächlich um die 16-jährige Emma, die unsterblich in ihren Lehrer verliebt ist. Sie selbst weiß, dass eine Beziehung zu einem Lehrer verboten ist, aber Emma ist wirklich zu allem bereit. Sie schafft es irgendwie immer wieder, alleine mit Julian – Herrn Lindner – zu sein und schon bald merkt auch er, dass Emma etwas ganz besonders ist, denn beide hegen eine Leidenschaft gegenüber dem Theater. Als sie das erste Mal zusammen ein Theater besuchen, knistert es richtig zwischen den beiden. Doch auch Julian muss sich zusammenreißen. Denn ein einziges Mal schwach werden, würde ihm seinen Job kosten. Doch die Gefühle überwältigen beide und schon bald führen sie eine heimliche Beziehung, doch als etwas passiert, müssen sie sich für das Richtige entscheiden.
Es hört sich nach einer gewöhnlichen Schüler/Lehrer Geschichte an, aber ich kann euch sagen, dass das nicht der Fall ist. Denn Jana von Bergner schafft es, aus dieser Geschichte eine Achterbahn der Gefühle zu machen. Es passieren Dinge, mi denen man nicht rechnet, es kommen Wendungen vor, die einfach nur unglaublich sind und die Geschichte ist so unbegreiflich spannend und liebevoll, sodass einem nur das Herz aufgehen kann. Man fühlt live mit den Protagonisten mit und man kann immer ihre Handlungen nachvollziehen, denn obwohl Emma erst 16 ist, handelt und reagiert sie wie eine Erwachsene. Ebenfalls erscheint mir Julian noch nicht 28 Jahre alt, da diese 12 Jahre Unterschied zwischen den beiden, einfach nicht real wirken, doch dafür ist es natürlich umso spannender, weil man sich einfach keine Beziehung zwischen einer 16-Jährigen und einem 28-Jährigen vorstellen kann. Letztendlich zeigt die Geschichte aber, dass es sehr wohl geht, dass man keine Vorurteile über so eine Beziehung haben soll und dass man sich nicht von der Meinung der Gesellschaft mitreißen lassen soll. Wenn man so eine Beziehung führt, soll man dazu stehen, denn letzten Endes überwiegt bei einer Liebe nicht das Alter, sondern die Gefühle füreinander. Das alles hat das Buch sehr gut vermittelt und ich finde es wirklich gut, dass die Autorin dieses Thema angesprochen hat.
Der Schreibstil von Jana von Bergner ist wieder einmal hervorragend gewesen und ich freue mich schon tierisch, den dritten Band der Reihe zu lesen!

Lesebewertung:
 5/5

 

 

 

Dienstag, 10. Juli 2018

Rezension zu "Fuck you, Hope"


„Fuck you, Hope“

(Werbung)

 
Autor(in): Daniela Hartig
Seitenzahl:  452
Preis:  12,90 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3746012391

Inhalt:

"Die Ewigkeit kommt und geht und ich weine um alles, was wir verloren haben. Um jeden Herzschlag, der uns übermäßige Kraft gekostet hat."
 Die wahre Liebe übersteht alles. Aber kann sie auch alles verzeihen?
Floyd war so glücklich wie nie zuvor in seinem Leben. Storm war seine Traumfrau und er liebte sie - bedingungslos. Sie zeigte ihm, was wahre Liebe bedeutet. Alles war perfekt.
Doch dann kam dieser eine Moment, der mit einem Schlag alles Glück zerstörte. Und mit dem keiner von beiden gerechnet hatte.
Wohin mit all der Liebe, wenn etwas Schreckliches sie in Schutt und Asche legt? Können Herzen Schmerzen überstehen, ohne zu zerbrechen? Kannst du den Menschen vergessen, den du über alles liebst? Und was passiert, wenn man sich nach vielen Jahren plötzlich wieder gegenüber steht?

Meine Buchrezension:

Obwohl ich den ersten Teil „Fuck you, Love“ nicht gelesen habe, war der Einstieg in die Geschichte für mich relativ leicht. Dadurch, dass es oft Kapitel gibt, die in der Vergangenheit spielen, bekommt man einen tollen Einblick in das frühere Leben der beiden. Man kann lesen, was sie schon miteinander erlebt und überwältigt haben. Sehr überrascht bin ich gewesen, als ich erfahren habe, dass Storm ein Vergewaltigungsopfer ist, denn sie strahlt trotzdem noch immer pure Lebensfreude aus und ist eine wunderbare Mutter. Eine Mutter für das Kind, welches während der Vergewaltigung entstanden ist. Hinzu kommt auch noch, dass Strom sich in ihren Vergewaltiger verliebt hat. Das ist wirklich mal eine krasse Geschichte!
Ich finde es außerdem sehr gut, dass die Autorin das Thema Vergewaltigung anspricht, denn oftmals liest man so etwas gar nicht bzw. Autoren schreiben nicht über eine solche Thematik. Hier allerdings wird das Thema sehr stark zum Ausdruck gebracht.
Die Geschichte der beiden ist zwar ein ewiges Hin und Her, aber irgendwie bin ich ein Fan von solchen Geschichten. Ab und zu kommen klischeehafte Passagen vor, aber was wäre ein New Adult Buch ohne solche Szenen?
Die Protagonisten sind mir auch sehr sympathisch, da beide einen netten Eindruck gemacht haben. Storm ist in meinen Augen auch eine sehr tapfere junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Sie kann alles alleine schaffen und ist wirklich eine wunderbare Mutter. Auch Floyd ist ein netter Kerl, denn er bereut seine Schandtat zutiefst. Er weiß, dass er einen schrecklichen Fehler gemacht hat, doch man kann erlesen, dass er es nie wieder machen würde. Diese Entschuldigung hilft zwar auch nichts, aber wenn sich zwei Menschen lieben, dann kann das Schlimmste auf Erden passieren. Die beiden jedoch lassen sich nicht davon beirren.
Allerdings muss ich jetzt etwas ansprechen, was ich nicht allzu oft mache und es mir auch im Herzen weh tut das zu sagen, aber der Schreibstil hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Es waren viel zu kurze Sätze und das hat die Geschichte einfach nicht wirklich emotional gemacht. Ich lasse es mir eingehen, wenn ab und zu Stellen vorkommen, wo die Sätze etwas knapper werden, denn immerhin möchte man damit Spannung erzielen. Aber durchgehend?  Da ist dann einfach mal die Spannung weg und man kann sich auch nicht mehr so wirklich in die Charaktere hineinversetzen. Außerdem lässt es sich nicht mehr allzu schön und flüssig lesen, was mich wirklich oftmals dazu brachte, das Buch beiseitezulegen. Wie gesagt, das ist meine Meinung und ich möchte die Autorin damit nicht angreifen, aber mir hat der Schreibstil halt einfach nicht gefallen.

Lesebewertung:

 3/5

 

 

 

 

Sonntag, 8. Juli 2018

Rezension zu "Leckerbissen"


„Leckerbissen“

Dark Romance 

(Werbung)


 Autor(in): Kitty Thomas
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl: 224
Preis: 13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-622-9

Inhalt:

Heute entdeckte ich etwas Schönes und beschloss, es zu zerstören. Ich wollte sehen, wie es in meinen Händen zerbricht und zu meinen Füßen zerbröckelt. Ihr Name ist Emily Vargas.
Emily wird in völliger Isolation gefangen gehalten. Als Teil seiner Konditionierungsmethoden weigert sich ihr Entführer, mit ihr zu sprechen, weil er weiß, wie sehr sich die selbstbewusste Frau nach menschlichem Kontakt sehnt …
Kann ein so schöner Mann ein Monster sein?
Was passiert, wenn alle Gefühle der Lust und des Schmerzes auf den Kopf gestellt werden? Wenn Peitschen Behagen verursachen und Essen zur Strafe wird?
Der erste Tag meiner Gefangenschaft war wie eine Geburt – oder wie Sterben.


Meine Buchrezension:

Trotz der wenigen Seiten erlebt man eine mitreißende Geschichte, die furchterregender nicht sein kann. Ich habe schon oft Entführungsgeschichten gelesen, aber noch keine, die so erschreckend, angsterfühlend und echt ist. In dem Buch geht es um echte Sklaverei und wer meint, dass in dem Buch eine Liebesgeschichte vorkommt, ist hier eindeutig falsch. Denn „Leckerbissen“ ist keine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte, die mich wirklich geschockt und in die wahre Welt eines Entführungsopfers und des Entführers entführt hat. Die junge Frau namens Emily wird eines Tages entführt und wacht in einer verlassenen Zelle auf. Ihr Entführer lässt sich erst nach gefühlten Stunden blicken. Doch anstatt gleich Gewalt anzuwenden, füttert er sie und streichelt Emily liebevoll. Damit hätte sie nicht gerechnet. Tagelang widerholt sich diese Prozedur und Emily weiß immer noch nicht, was dieser Mann eigentlich von ihr will. Auf der einen Seite ist er nett zu ihr, aber oftmals zeigt er ihr auch die kalte Schulter. Sie ahnt, dass dieses Verhalten seinerseits alles zu einem kranken Spiel gehört, aber wird sie mitspielen? Denn eines ist ihr klar: Er will sie.
Man merkt während des Lesens, wie sehr sich Emily verändert. Ihr Entführer schafft es tatsächlich die selbstwusste junge Frau zu brechen und sie zu einem willigen Menschen zu machen. Dieser Vorgang wird so explizit geschildert, dass man meinen könnte, man sei live dabei. Am Anfang ist Emily die starke und unabhängige Frau, die ihren eigenen Willen hat, aber schon bald formt er sie zu einer Puppe, die ihm willig ist. Einer Puppe, die nie wieder von ihrem Entführer loskommt. Emilys Gedankengänge und Gefühle werden sehr stark zum Ausdruck gebracht und man kann sich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. Sie selbst ist mir anfangs sehr sympathisch gewesen, aber als sie sich immer mehr von sich selbst entfremdet hat, konnte ich keine Sympathie mehr aufbringen. Auf der einen Seite kann ich ihr Verhalten zwar nachvollziehen, aber auf der anderen Seite geht mir ihre Willenlosigkeit nicht in den Kopf. Aber ich glaube, so etwas kann man erst nachvollziehen, wenn man wirklich in so einer Lange ist. Ihr Entführer, der auch zum Ende noch immer ein geheimnisvoller junger Mann bleibt, ist und bleibt einfach nur mysteriös. Er ist ein Rätsel, das man einfach nicht knacken kann. Doch dafür sind sein Verhalten und sein Charakter umso spannender, denn auch er hat einiges zu verbergen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich möchte eindeutig noch mehr von Kitty Thomas lesen. Ihre Geschichten sind zwar angsterschreckend, aber umso spannender und intensiver.

Lesebewertung:

4/5

 Vielen Dank an den Festa Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

 

Samstag, 7. Juli 2018

Rezension zu "Royal - Eine Hochzeit aus Samt"


„Royal – Eine Hochzeit aus Samt

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Autor(in): Valentina Fast
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenzahl:  640
Preis: 10,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3551317001

Inhalt:

 Nach zahlreichen Herausforderungen, Unterrichtsstunden in Etikette und Anstand, exorbitanten Kleidern und einem wiederholt gebrochenen Herzen hat Tatyana es endlich geschafft: Das Herz des Prinzen gehört ihr und seine letzte Entscheidung steht an. Doch die Fassade des königlichen Prinzessinnen-Wettbewerbs hat längst schon so tiefe Risse bekommen, dass sie sich nur noch seiner Liebe und nicht mehr seiner Wahl sicher sein kann. Denn es geht um viel mehr als nur darum, die Gunst des Prinzen zu erwerben …

Meine Buchrezension:

Endlich ist der dritte Band der „Royal“ Reihe von Valentina Fast als Taschenbuch erschienen. Der dritte Band umfasst den 5 und 6 Teil der Reihe, die schon seit längerem als E-Book erhältlich sind. Die ersten beiden Bücher haben mir richtig gut gefallen, sodass ich letztendlich umso gespannter auf das Ende bin. Und ich kann euch sagen, dass sich das lange Warten auf das Taschenbuch gelohnt hat, denn mit so einer Geschichte habe ich nicht gerechnet. In dem Buch geht es um Tanya, die Hals über Kopf in den Prinzen Phillip verliebt ist. Beide gestehen es sich ein, dass sie viel mehr verbindet, aber wird sich der Prinz auch letztendlich für Tanya entscheiden? Die letzte Auswahl steht an!
Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich gesehen habe, dass das Buch so dick ist. Mit dick meine ich knappe 640 Seiten. Für mich persönlich sollte diese wundervolle Geschichte niemals enden, da es für Tanya und Phillip niemals ein passendes Ende geben würde. Leider bin ich aber nun am Ende ihrer Geschichte angelangt, die nicht schöner hätte sein können.
 
Tanya ist wieder die tapfere und selbstbewusste junge Dame, wie sie auch schon zuvor war. Man kann fast sagen, dass sie in diesem Band noch viel mehr Tapferkeit an den Tag legt, da sie wirklich einiges miterleben muss. Phillip ist ebenfalls wieder der geheimnisvolle junge Mann, der manchmal selbst nicht weiß, was er möchte. In dem Buch liefert er wieder einige Stückchen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Zwar wird einem am Ende alles deutlicher und bewusster und man kann seine Handlungen sogar teilweise verstehen, aber trotzdem. Nicht nur die Liebesgeschichte der beiden steht im Vordergrund, sondern auch jede Menge Aktion und Spannung. Es passieren einige Dinge, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Auch geschieht am Ende des Buches sehr viel, was mich teilweise auch sehr überrumpelt hat. Allerdings war das keinesfalls schlecht.
Ich persönlich hätte mir aber gewünscht, dass am Ende noch mehr Szenen von Tanya und Phillip zu lesen wären. Irgendwie ging es mir dann doch ein bisschen zu schnell, denn als sie endlich einmal glücklich waren und alles gepasst hat, ist das Buch auch schon vorbei. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen gewesen und ermöglichte mir auch, dass Buch schnell und flüssig zu lesen.
Lesebewertung:
 4/5

 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

 

 

 

Donnerstag, 5. Juli 2018

Rezension zu "Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing"


„Ich und die Heartbreakers – Make my heart sing“

(Werbung)
 

Autor(in): Ali Novak
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  432
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3570312216

Inhalt:

Büffeln, Sparen, und dann aufs College – so lautet Felicitys Plan. So, wie ihre ehrgeizige Mutter es von ihr erwartet, seit Fels Schwester Rose vor Jahren spurlos verschwunden ist. Doch als Felicity auf einem Maskenball den heißen Alec kennen lernt, der sich als Mitglied der legendären Heartbreakers entpuppt, erscheint vieles in neuem Licht. Auch was damals zwischen ihrer Mutter und Rose wirklich geschah. Zusammen mit Alec begibt sich Felicity auf einen aufregenden Roadtrip, um endlich Rose zu finden.

Meine Buchrezension:

Bisher habe ich von Ali Novak nur Gutes gehört, sodass ich mir endlich mal mein eigenes Bild von der Autorin und ihren Geschichten machen wollte. Und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Die Autorin legt einen einfachen, aber dennoch mitreisenden Schreibstil an den Tag und zieht somit ihrer Leser in einen Bann. Ihre Geschichte, in der es um Felicity und Alec geht, ist einfach nur bezaubernd und unglaublich herzzerreißend. Zwar beinhaltet das Buch nicht allzu viele emotionale Stellen, wie ich finde, aber dennoch stört mich das keineswegs, da die Geschichte solche Stellen überhaupt nicht benötigt. Aber zuerst einmal, worum geht es in dem Buch:
Das Buch handelt von Felicity, die seit vier Jahren ihre geliebte Schwester Rose nicht mehr gesehen hat. Fel weiß nicht, ob es ihrer Schwester gut geht oder ob sie irgendwo anders ein neues Leben begonnen hat. Und schon dreimal weiß Fel nicht, warum ihre Schwester ihr das angetan hat. Sie haben sich immer gut verstanden, waren wie die Vorzeigeschwestern, aber irgendetwas hat Rose dazu veranlasst, einfach abzuhauen. Für Fel ist das natürlich eine Sache, die sie nie vergessen wird. Zum Glück hat sie zwei Freunde, die sie unterstützen und Fel immer aufmuntern. Eines Tages lernt Fel auf einem Maskenball den sehr gut aussehenden Alec kennen. Allerdings weiß Fel zuerst nicht, dass Alec der unwiderstehliche und weltberühmte Bassist von den Heartbreakers ist. Doch auch als Fel seine Identität weiß, behandelt sie ihn nicht anders. Und genau das, gefällt dem Bassisten, sodass Alec sie nicht mehr vergessen kann. Sehr schnell sehen sich die beiden wieder und als Fel etwas Unglaubliches unter dem Bett ihrer Mutter entdeckt, macht Fel sich gemeinsam mit Alec und ihren Freunden auf die Suche nach ihrer Schwester Rose.
Im Grunde klingt die Geschichte ganz einfach und möglicherweise auch klischeehaft, aber das war sie wirklich gar nicht. Die Seiten lassen sich sehr schnell lesen und ich muss mich manchmal wirklich zwingen, das Buch nicht ganz durchzulesen. Die Charaktere, sowie die Geschichte an sich ist einfach nur wunderschön und ich möchte unbedingt noch mehr von Ali Novak lesen. Die Protagonistin Fel ist eine sehr gutherzige und liebeswerte Person, die man einfach nur mögen muss. Sie ist zwar noch nicht ganz erwachsen, benimmt sich aber schon so. Außerdem erlebt sie in ihrem Leben ganz schön viel und muss sich auch um Einiges Sorgen und Gedanken machen. Auch könnte man meinen, dass Fel mit der Zeit überheblicher oder sogar eingebildeter werden kann, weil sie ja mit dem weltberühmten Alec ausgeht, aber das ist wirklich nicht der Fall. Denn anstatt mit Alec rum zu prahlen, benimmt Fel sich ganz normal und behandelt auch Alec wie einen normalen Menschen. Dennoch muss ich jetzt Etwas ansprechen, was ich Fel beinahe nicht verzeihen konnte, denn Fel liebt es, wenn ihre Bücher gelesen aussehen. Das geht ja mal gar nicht! Doch nichtsdestotrotz ist sie ein wunderbarer Charakter.
Aber auch Alec kann man nur in sein Herz schließen, denn er ist ein wahrer Traum. Woran das liegt? ER IST KEIN BAD BOY! Sondern ein ganz normaler Junge, der zufällig Bassist einer weltberühmten Band ist. Aber ansonsten ist der Junge bodenständig, witzig und einfach nur unglaublich süß! Die beiden Charaktere harmonieren also sehr gut miteinander und ich finde man spürt schon bei der ersten Begegnung, dass da was zwischen ihnen ist.
Das Ende hätte ich mir vielleicht ein bisschen anders vorgestellt bzw. noch mehr erwartet, aber ansonsten hat es mir richtig gut gefallen.

Lesebewertung:

4,5/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

 

 

Montag, 2. Juli 2018

Leseempfehlung Juni 2018

Meine Leseempfehlung

im Juni 2018

 
Hallo ihr Lieben!
Wieder ist ein Monat vorbei und wieder stelle ich euch meine Leseempfehlung aus diesem Monat vor. Im Juni habe ich ehrlich gesagt nicht allzu viele gute Bücher gelesen, weshalb die Auswahl relativ leicht war. Letzen Endes habe ich mich für die Reihe "Tears of Tess" von Pepper Winters entschieden. Im Deutschen sind bereits zwei Teile erschienen und beide Bände haben mir sehr gut gefallen. Allerdings finde ich, dass dieses Genre Dark Romance nicht für jeden geschaffen ist. Man sollte vielleicht einmal ein Buch aus dem Bereich ausprobieren und dann kann man feststellen, ob es einem gefällt oder nicht. Die Bücher halten wirklich einiges bereit und sind nichts für schwache Nerven. Es gibt oft Stellen, da kann man einfach nur den Kopf schütteln oder bekommt sogar Angst. Teilweise liest man Stellen, die einfach nur erschreckend oder grauenvoll sind. Aber damit muss man rechnen, denn dieses Genre ist nicht voll mit Blümchen und Märchen. Außerdem sollte man das Getane oder Gesagte in den Büchern nicht allzu ernst nehmen, wie es vielleicht einige machen. Denn lasst euch gesagt sein: Es sind nur Bücher!
 
Band 1: Tears of Tess
 
 
Band 2: Tears of Tess
 
 
 
Danke, fürs Vorbeischauen!
Eva :)