Dienstag, 21. August 2018

Rezension zu "Basterds - Rockstar sucht Nanny"

„Basterds – Rockstar sucht Nanny“
 
(Werbung)
 
Autor(in): Nicky Barnes
Verlag: Hawkify Books Verlag
Seitenzahl:  222
Preis:  12,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-947288-32-8
  
Inhalt:

Blaine Cooper ist der Rockstar seiner Generation. Gefeiert, geliebt, vergöttert. Er genießt sein sorgenloses Leben ohne jegliche Verantwortung.
Evelyn Johnson ist das genaue Gegenteil. Freundlich, fleißig und immer pünktlich arbeitet sie hart dafür, den Ansprüchen ihres Chefs gerecht zu werden.
Als Blaine plötzlich allein mit einem Baby dasteht und Evelyn unerwartet ihre Arbeit verliert, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sie braucht dringend einen Job … und er eine Nanny.
 
Meine Buchrezension:
 
Es gibt oft Geschichten, in denen es um einen gut aussehenden Mann geht, der eine Nanny für sein Kind sucht. Doch nicht immer sind diese Geschichten fesselnd und emotional. „Basterds – Rockstar sucht Nanny“ erfüllt meine Erwartungen und ich kann sagen, dass das Buch durchaus in die Tiefe geht.
Die Geschichte handelt von Evelyn, die vor kurzem ihren Job verloren hat. Sie ist bestrebt wieder etwas zu finden, aber letztendlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als einen Nanny-Job anzunehmen. Sie liebt Kinder zwar, aber dauerhaft für ein Kind zu sorgen, kann sie sich dennoch nicht vorstellen. Doch als sie der bezaubernden kleinen Emma das erste Mal begegnet, ist es um sie geschehen. Das 7 Monate alte Baby hat es ihr angetan. Aber wäre da nicht der Vater. Blaine ist der absolute Vollidiot und kümmert sich überhaupt nicht um seine Tochter. Selbst ansehen kann der 33-Jährige seine Tochter nicht. Immer wieder versucht Evelyn den Sänger dazu zu bringen, seine Tochter zu akzeptieren und zu lieben. Dabei kommen sich Evelyn und Blaine näher und merken, dass ihre Gefühle füreinander doch nicht nur Hass und Abscheu sind.
Diese Geschichte ist eindeutig romantisch! Ich liebe so etwas ja. Klischees häufen sich und ich kann nicht anders, als manchmal die ein oder andere Träne zu verdrücken. Wie ich vorhin schon erwähnt habe, beinhaltet das Buch jede Menge Emotionen und Tiefgang, was ich sehr schätze. Ein gutes Buch sollte meiner Meinung nach ein Gefühlschaos haben und genau das hat die Geschichte erreicht. In der einen Sekunde hasst man Blaine für sein Verhalten und seine Abwehrhaltung gegenüber seiner Tochter, doch schon in der nächsten Sekunde würde man ihn am liebsten für seine liebevolle Art umarmen. Der Typ weiß eindeutig, wie man eine Frau zur Weißglut treibt! Evelyn ist mir von Anfang an sympathisch. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, ignoriert die Tatsache, dass Blaine ein Rockstar ist und hat ein Talent für kleine Kinder. Obwohl sie noch nie wirklich mit Kleinkindern zu tun hatte, kümmert sie sich rührselig um die kleine Emma und schon nach den ersten Wochen tauchen tatsächlich Muttergefühle auf.
Die Handlung der Geschichte schreitet am Anfang sehr schnell voran, was ich sehr angenehm finde. Es finden keine unnötigen Nebenhandlungen statt, die die Geschichte nur in die Länge ziehen würden. Aus diesem Grund ist jede Seite vollends interessant und spannend sowie fesselnd. Man kann mit den Protagonisten mitfühlen und kann sich gut in ihre Lange hineinversetzten. Auf der einen Seite kann man nämlich das Verhalten von Blaine verstehen, denn plötzlich wird er Vater und steht völlig alleine mit seinem Kind da. Doch auf der anderen Seite denkt man sich immer wieder, warum wird dieser Mann nicht endlich erwachsenen und erkennt, wie wunderschön und süß sein kleines Geschöpf wirklich ist.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, da er sich schnell und flüssig lesen lässt.
Das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist, dass das Ende des Buches ein bisschen zu schnell und plötzlich gekommen ist. Auch bleiben noch einige Fragen in dem Buch unbeantwortet, was ich ein bisschen schade finde. Doch alles in allem ist es ein toller Liebesroman, der mich auf alle Fälle verzaubert hat.
 
Lesebewertung:
 
4/5 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 
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Montag, 20. August 2018

Rezension zu "Perfect Girlfriend"

„Perfect Girlfriend – Du weißt, du liebst mich.
(Werbung)
Autor(in): Karen Hamilton
Verlag: Blanvalet Verlag
Seitenzahl:  446
Preis:  15,00 EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3764506544
Inhalt:
 Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette sich absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mir ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt – und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss…
 
Meine Buchrezension:
Der Klappentext hört sich schon einmal sehr vielversprechend und spannend an. Auf den ersten Blick ist man der Meinung, dass man es hier mit einer Frau zu tun hat, die psychisch nicht ganz normal ist und ich kann sagen, dass das auch eindeutig der Fall ist, denn Juliette erinnert mich teilweise sehr an eine psychisch kranke Frau, die von ihrem Exfreund besessen ist. Sie setzt alles daran, Nate zurückzubekommen und auch wenn sie dafür zu drastischen Mitteln greifen muss, geht sie keinen Schritt zurück.
Im Gesamten kann man sagen, dass es mal wieder eine Geschichte ist, in der einer der Protagonisten mehr oder weniger ein Stalker ist und das Leben des anderen zur Hölle macht. In diesem Fall ist Juliette die Gestörte, die anfangs zwar nett und sympathisch wirkt, aber je mehr man die Frau kennenlernt, desto suspekter und widerwärtiger wird sie einem. Ich meine, es ist doch nicht mehr normal und menschlich, wenn man zufällig dort arbeitet, wo der Exfreund tätig ist. Dann ist es auch nicht ungewöhnlich, wenn man ein paar Schlüsselsätze für die Wohnung seines Ex hat und es kommt auch nicht blöd, wenn man zufälligerweise die Passwörter für die sozialen Medien seines ehemaligen Freundes weiß.
Eigentlich sind diese Vorkommnisse schon krass, aber was Juliette noch alles abzieht, ist wirklich nicht mehr normal. Die Geschichte an sich ist auch wirklich interessant und fesselnd, aber leider wird es zwischendurch so oft und lange uninteressant, was mich beim Lesen gestört hat. Teilweise liest man Dinge, die einem nicht wirklich interessieren und die Geschichte einfach nur unnötig in die Länge ziehen. Das hätte wirklich nicht sein müssen.
Auch stört mich, dass es am Anfang ziemlich lange dauert, bis die Hauptgeschichte endlich mal losgeht. Doch sobald die Geschichte mal anfängt, ist sie wirklich lesenswert. Es ist einfach unfassbar, was die Frau alles macht und wie sie die Liebe von Nate erzwingen möchte.
Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut, wobei ich mir wünschen würde, dass die Autorin nicht immer zu sehr ins Detail gehen würde. Aber das ist ja eine Kleinigkeit, über die man hinwegsehen kann.
Allgemein hat mir das Buch gut gefallen, wobei es manchmal zu viel in die Länge gezogen wurde. Doch die Geschichte an sich hat mich umgehauen und mir gezeigt, dass es tatsächlich wahr und möglich ist, besessen von einem Menschen zu sein. Echt gruselig!
Lesebewertung:
4/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
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Rezension zu "Dear Martin"


„Dear Martin“

(Werbung)
 
 
Autor(in): Nic Stone
Verlag: Rowohlt Verlag
Seitenzahl:  256
Preis:  17,99 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3499218330

Inhalt:

Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.
Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne ― und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.

Meine Buchrezension:

Nachdem ich den Klappentext des Buches einmal gelesen habe, stand für mich fest, dass ich das Buch lesen muss. Die Thematik hat mich sofort angesprochen und in seinen Bann gezogen.
Das Buch handelt von dem 17-jährigen Justyce, der in seinem Leben immer wieder mit Rassismus und Rassentrennung zu tun hat. Nur weil er eine dunkelhäutige Hautfarbe hat, wird dem 17-Jährigen etwas komplett Bescheuertes von der Polizei angehängt, obwohl der junge Mann eigentlich nur eine gute Tat machen wollte. Aber so ist es in Jus Leben nun einmal. Man bekommt einen Stempel draufgedrückt und wird für etwas beurteilt, wofür man überhaupt nichts dafür kann.
Ich bin noch immer sprachlos von der Geschichte. Das Buch regt unglaublich zum Nachdenken an und berührt in einem etwas ganz Tiefes. Ich fasse es nicht, dass im 21. Jahrhundert noch immer eine Rassentrennung herrscht und viele Menschen einfach einem dunkelhäutigen Menschen keinen Glauben schenken wollen. Das ist doch nicht menschlich!
Oftmals muss ich bei Situationen einfach nur den Kopf schütteln, denn ich denke mir immer, dass kann es doch nicht geben! Wie unmenschlich und bescheuert muss man bitte sein, dass man einen dunkelhäutigen Menschen anders als einen weißen Menschen behandelt! Das wird in diesem Buch also sehr genau und präzise dargestellt.


Justyce ist mir sehr sympathisch, da der junge Mann trotz einiger Nachteile wegen seiner Hautfarbe in alles und jedem das Gute sieht. In dem Buch schreibt der Junge durchgehend Briefe an Martin Luther King, denn er sieht dies als Art Projekt. Die Briefe gefallen mir persönlich sehr gut, da man noch mehr über Jus erfahren kann und auch seine Gefühle und Gedanken viel besser einschätzen kann. Der junge Mann macht einiges durch und muss am eigenen Leib erfahren, wie schrecklich manche Menschen sind. Das ist unfassbar!
Ich finde, dass das Buch einem die Augen öffnen kann und es zeigt auch, dass im 21. Jahrhundert noch immer keine Gleichberechtigung herrscht. Die Welt ist also noch nicht perfekt und genau das zeigt das Buch „Dear Martin“. Es ist unglaublich bewegend und echt!

Lesebewertung:

5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

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Donnerstag, 16. August 2018

Rezension zu "One Dream"

„One Dream“
 
 
 (Werbung)
 
Autor(in): Lauren Blakely
Verlag: KNAUR Verlag
Seitenzahl:  256
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3426523506
 
Inhalt:

Abby hat den perfekten Job gefunden, um ihren Studienkredit zurückzuzahlen: Sie ist die Nanny der hinreißenden kleinen Hayden. Deren alleinerziehender Vater Simon zahlt allerdings nicht nur ausgesprochen gut – er sieht auch einfach verdammt gut aus! Und sein liebevoller Umgang mit Hayden macht ihn nur noch attraktiver. Bald hegt Abby Gedanken, die definitiv nicht in der Job-Beschreibung vorgesehen waren. Und auch Simon scheint durchaus an ihr interessiert. Oder wie sonst soll sie deuten, dass Simon seit Neuestem so viel Zeit mit ihr, der Nanny, allein verbringen will? Als er Abby um Hilfe bittet, seine Französischkenntnisse für einen Businessdeal aufzubessern, kommt er ihr gefährlich nahe. Aber jeder weiß, dass der Boss tabu ist!
 
Meine Buchrezension:
Auf den ersten Blick wirkt das Buch mit seinen ca. 200 Seiten unscheinbar, doch ich kann sagen, dass in diesem kleinen Büchlein viel mehr dahintersteckt. Es ist zwar keine emotional ergreifende Geschichte, aber für Zwischendurch gefällt es mir wunderbar.
Das Buch handelt von Abby, die seit einigen Monaten als Nanny angestellt ist. Sie kann sich nicht über den Job – geschweige denn über das süße kleine Mädchen, um welches sie sich kümmern muss – beschweren. Aber ihr Boss, der unwiderstehliche Simon, hat es Abby angetan. Seit Monaten schwärmt sie von ihm und seit Monaten möchte sie ihm am liebsten neben ihr im Bett. Doch für Abby wäre das keine Option, denn für sie steht klar, dass der Boss tabu ist. Aber was, wenn Simon die gleichen Bedürfnisse hat?
Schon der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht, denn wer mich kennt, der weiß, dass ich verbotene bzw. geheime Liebesgeschichten liebe. Davon kann ich einfach nie genug lesen!
Da das Buch nur wenige Seiten hat, lässt es sich schnell und flüssig lesen. Aber nicht nur die Seitenanzahl ist dafür verantwortlich, sondern auch der angenehme und schöne Schreibstil der Autorin Lauren Blakely. Sie beschreibt Gefühle und die Gedankenwelt der Protagonisten sehr genau und detailliert, was ich zur Abwechslung sehr schön finde. Die Kommunikationen zwischen den Charakteren sind humorvoll, leidenschaftlich, aber auch authentisch und realitätsnah. Besondere emotionale Stellen hat die Autorin nicht eingesetzt, aber deswegen ist es keineswegs schlecht.
Die Protagonistin Abby ist mir gleich zu Beginn sympathisch, da sie eine nette und lebhafte Art hat und jeden damit ansteckt. Sie liebt ihren Job als Nanny und kümmert sich wirklich rührselig um die kleine Hayden. Abby liebt nicht nur Kinder, sondern auch die verschiedenen Sprachen. Sie selbst kann einige Sprachen sprechen und gibt auch hin und wieder Kurse darin.
Simon ist ein wundervoller Vater. Gutaussehend! Liebevoll! Humorvoll! Verständnisvoll! Kümmert sich wunderbar um seine Tochter! Und ist auch noch dazu ein hinreißender Mann, der eindeutig erwachsen ist und zu verstehen scheint, wie man eine Frau richtig behandelt.
Abby hätte es also besser nicht mehr treffen können.
Die Handlung der Geschichte schreitet schnell voran und ist eigentlich auch durchgehend spannend. In der Mitte des Buches wird es mir einmal kurz zu langatmig, aber auch dieses nicht so interessante vergeht gleich wieder.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es für Zwischendurch empfehlen. Wer allerdings auf der Suche nach einem sehr emotionalen Buch ist, der wäre bei dieser Geschichte falsch.
 
Lesebewertung:
 
 
4,5/5
 
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
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Rezension zu "Du wolltest es doch"


„Du wolltest es doch“

(Werbung)
 
 
Autor(in): Louise O'Neill
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenzahl:  368
Preis:  18,00 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3551583864

Inhalt:

Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid? 

Meine Buchrezension:

Dieses Buch macht mich sprachlos! Es ist keine leichte Thematik und ich finde, dass man auch mit diesen Themen umgehen sollte, falls man Interesse hat, das Buch zu lesen.
Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, weil der Titel für mich sehr interessant gewirkt hat. Liest man diese Geschichte allerdings, dann findet man, dass der Titel einem provoziert. Dass es eine reine Provokation ist.
Doch bevor ich noch zu viel erzähle, möchte ich auch kurz zusammenfassen, worum es in dem Buch überhaupt geht.
Die Geschichte handelt von der 18-jährigen Emma, die sehr auf ihr Äußeres und auf die Meinung anderer achtet. Sie liebt es, im Mittelpunkt zu stehen, sich von Jungs umschwärmen zu lassen und natürlich liebt sie es, den Jungs geben zu können, wonach sie bei Emma lechzen. Nicht nur ist Aussehen ist der Hammer, sondern auch ihre Kleiderwahl, denn schließlich möchte Emma zeigen, was sie hat. Als Emma eines Tages verbrannt und völlig weggetreten vor ihrem Zuhause aufwacht, kann sie sich nicht mehr an die Party erinnern. Doch da tauchen die ersten Bilder auf und zeigen etwas völlig Schreckliches. Die Bilder lassen einem eigentlich wissen, dass Emma das Vergewaltigungsopfer ist, aber wer sie kennt und erlebt hat, meint, dass sie selbst schuld ist. Aber warum glaubt keiner Emma?
Die ersten hundert Seiten erzählen von der früheren Emma und ihrem Status in der Schule. Würde ich sie im echten Leben kennenlernen, würde sie ganz sicher nicht meine beste Freundin sein, denn ihr Verhalten ist wirklich sehr oft grenzwürdig. Sie findet sich wunderschön und zeigt es auch ihren Mitmenschen. Sie hat tatsächlich Freundinnen, aber zu denen ist so oftmals so gemein, was ich nicht verstehen kann. Sie stellt sich immer in den Mittelpunkt und genießt es, wenn alle sehen, dass sie sich schon wieder an einen Typen rangeschmissen hat. So ein Verhalten kann ich nicht verstehen, doch trotzdem wünsche ich es keinem – auch nicht Emma – vergewaltigt zu werden. Das ist eine Sache, die nicht menschlich ist und ich finde, solche Täter sollten für immer eingesperrt werden. Aber leider ist das echte Leben nicht so und das zeigt auch die Geschichte. Es zeigt, wie grausam manche Leute sein können, wie sehr unser Leben durch Vorurteile geprägt ist und wie manche Menschen – nur durch ihren Status – bevorzugt werden. Das alles sollte nicht passieren.
Emma ist zwar früher nicht der netteste Mensch gewesen, aber das gibt den Menschen kein Recht, voreilig über sie zu urteilen und ihr keinen Glauben zu schenken. Die sozialen Medien spielen in dem Buch auch eine sehr große Rolle, denn nur dadurch gerät der Vorfall an die Öffentlichkeit und die ganze Welt spricht darüber. Emma bekommt Hass-Mails, sie bekommt Morddrohungen und bekommt sogar Anleitungen, wie sie sich am besten das Leben nehmen kann. Alles Unsinn, aber Emma nimmt das sehr ernst und ich denke, das würde in ihrer Situation jeder. Denn ab da kommen auch die ersten Selbstmordgedanken.
Auch zeigt das Buch, dass man die echten Freunde nur erkennt, wenn sie auch später noch für einem da sind und sich nicht von dem Betroffenen abwenden. Emma hat so eine Person an ihrer Seite, aber leider erkennt sie zu spät, wer diese Person war.
Das Buch verschönert nichts, sondern berichtet die schreckliche Wahrheit. Emotionen und Tiefgründigkeit stecken in jeder Seite und ich muss gestehen, dass ich selten eine so aufwühlende und mitreißende Geschichte gelesen habe. Es regt zum Nachdenken an und ich denke, jeder weiß, dass diese Geschichte – die es leider nicht nur in Büchern gibt – kein Happy End hat.

Lesebewertung:

5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
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Sonntag, 12. August 2018

Leseempfehlung Juli 2018

Meine Leseempfehlung

im Juli 2018

 
Hallo ihr Lieben!
Etwas verspätet kommt meine Leseempfehlung aus dem Monat Juli, aber ich hoffe, dass das nicht allzu Schlimm ist. :)
Diesen Monat ist es ein Fantasybuch geworden, dass ich schon sehr lange lesen wollte. Der Klappentext sowie das Cover sind unglaublich und ich kann euch sagen, dass auch der Inhalt wunderschön ist. Warum? Weil ich das Buch an nur einem Tag durchgelesen habe.
Und um das Buch geht es: 

Iron Flowers - Die Rebellinnen

 
Inhalt:
Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.
 
Meine Buchrezension:
Wow! Das beschreibt dieses Buch am nähersten. Aber doch genügen die Worte für diese grandiose Geschichte nicht. Die Autorin hat eine wunderschöne, wenn auch zugleich grausame Welt für Frauen erschaffen. Denn in dem Buch geht es um die 17-järige Nomi und ihre Schwester Serina. Eigentlich sollte Serina eine Grace des nächsten Thronfolgers werden, aber Malachi entscheidet sich urplötzlich für Nomi. Ihr Sturkopf sowie ihr eigener Wille machen sie für ihn interessant, da es in ihrer Welt für Frauen verboten ist, ihren eigenen Willen zu haben. Auch müssen sie tun, was Männer ihnen sagen und das Schlimmste von allen: Frauen haben kein Recht Schreiben und Lesen zu lernen. Wer es kann, wird hart bestraft. Durch Unglück wird Nomis Schwester beim Lesen erwischt, doch in Wahrheit ist Serina unschuldig. Nomi setzt alles daran ihre Schwester, die wegen des Erwischens weggebracht wurde, zu befreien. Aber dafür muss sie erst einmal jemanden vertrauen können…
Nomi ist eine sehr temperamentvolle und taffe junge Frau, die ihren eigenen Willen hat. In ihrer Welt wird sie dafür allerdings verachtet, aber das ist Nomi relativ egal. Sie lässt sich nicht verändern, schon gar nicht vom nächsten Thronfolger, der sie als Grace auserwählt hat. Sie verachtet ihn regelrecht und kann sich nicht vorstellen, den nächsten Thronfolger zu gebären. Nomi bekommt von jedem den Eindruck, dass Malachi, der böse und frauenfeindliche Mann ist und sie ihm deswegen nicht vertrauen kann, doch letzten Endes ist alles voller Lügen und Intrigen, wie Nomi feststellen muss. Sie weiß nicht mehr, wen sie vertrauen kann und wem nicht. Einmal in ihrem Leben muss Nomi auf ihr Herz hören und nicht auf ihren eigenen Willen, der manchmal alles zu zerstören droht. Ihre Schwester Serina dagegen wäre die perfekte Grace gewesen. Sie wurde jahrelang dazu ausgebildet, aber schlussendlich hat ihr das Schicksal einen Streich gespielt. Weil sie mit einem Buch erwischt worden ist, wird sie an einen Ort gebracht, wo niemand freiwillig hinmöchte. Wenn man dort ankommt ist man eigentlich schon so gut wie tot. Doch die frühere willenlose und perfekte Serina, wächst zu einer mutigen und tapferen Frau heran, die endlich ihren eigenen Willen bekommt. Die Schwestern bekommen beide noch mehr Mut und bringen es vielleicht fertig, sich dem Gesetz zu widersetzten. Auch aus diesem Grund lautet der Titel „Iron Flowers – Die Rebellinnen“, denn Nomi und Serina – die beide nicht unterschiedlicher sein können – werden Rebellinnen und versuchen ihren Willen durchzusetzen.
Über Malachi möchte ich nicht allzu viel preisgeben, da er in meinen Augen ein sehr geheimnisvoller und mysteriöser Charakter ist. Man sollte sich am besten sein eigenes Bild über ihn bilden, denn entweder man mag ihn und blickt hinter die Fassade oder man findet ihn schrecklich und betrachtet ihn oberflächlich.
In jedem Kapitel ist Spannung greifbar und es gibt keinen Moment der Langeweile. So ist es auch unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Aus diesem Grund habe ich das Buch an einen Tag durchgelesen, da das Buch spannende Wendungen hat, eine faszinierende Welt bereithält, die Charaktere interessant sind und einfach alles passt. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr schön gewesen. Man kann das Buch flüssig lesen und kann sich durch den lebhaften und bildhaften Schreibstil sehr gut in die Charaktere hineinversetzten.
Ein absoluten Must-Read! Ein Buch über starke Frauen und ihren eigenen Willen!
Lesebewertung:
5/5
 

Rezension zu "Datin you hating you - Hoffnungslos verliebt"


„Dating you hating you – Hoffnungslos verliebt“

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Autor(in): Christina Lauren
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Seitenzahl:  416
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3956498022

Inhalt:

Als wäre das Leben als Schauspielagentin in Hollywood nicht schon stressig genug, muss Evie sich auch noch ausgerechnet in den attraktiven Carter verlieben. Denn nach einer heißen Nacht mit ihm erfährt sie, dass ihre Firmen fusionieren sollen – was sie zu erbitterten Konkurrenten macht. Liebe wird somit umgehend vom Speiseplan gestrichen – jetzt helfen nur noch gezielte Sabotageakte. Evie hat nicht umsonst so lange für ihre Karriere geschuftet: Jetzt ist Krieg! Aber jeden Tag wird ihre Sehnsucht nach Carters heißen Küssen stärker…

Meine Buchrezension:

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich von dem Autorenduo sehr viel Gutes und Lobenswertes über ihre Bücher gehört habe. Jetzt ist ihr neues Buch „Dating you hating you“ erschienen und ich habe mich sofort in die Geschichte gestürzt. Aber leider muss ich sagen, dass ich von der Geschichte und der Umsetzung teilweise sehr enttäuscht bin. Wohlmöglich habe ich einfach zu hohe Erwartungen gehabt.
Die Geschichte handelt von der 33-jährigen Evie, die als Schauspielagentin ihr Geld verdient. Eigentlich möchte sie sich auf ihre Karriere konzentrieren, aber da hat sie nicht mit dem charmanten Carter gerechnet. Obwohl er fünf Jahre jünger ist und ebenfalls in derselben Branche wie Evie arbeitet, verabreden sie sich und merken ganz schnell, dass da mehr als nur Leidenschaft und Lust ist. Das zwischen ihnen scheint fast zu perfekt, doch da kommt der große Knaller: Die beiden arbeiten in unterschiedlichen Firmen, die allerdings fusionieren und somit sind Evie und Carter sehr große Konkurrenten.


Das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt, aber leider ist die Umsetzung einfach nicht Meines gewesen. Die Protagonisten sind mir zu oberflächlich, teilweise konnte ich vor allem Evie nicht richtig einschätzen. Carter dagegen ist zwar ein sehr charmanter und toller junger Mann, aber auch er hat manchmal Sachen geliefert, die ich nicht verstehen konnte. Es dauert auch ziemlich lange, bis ich mich ganz in die Geschichte einfinden konnte. Der Bezug zur Geschichte sowie zu den Charakteren ist sehr schwierig. Auch hatte ich das Gefühl, als ob es mehr um die Filmbranche gehen wird, als um die Beziehung der beiden. Allerdings haben die Sabotageakte das Buch aufgelockert und es - auch wenn nur ein wenig – spannender und interessanter gemacht.
An den Schreibstil musste ich mich auch erst gewöhnen, weil es sich nicht flüssig und schnell lesen ließ. Doch dafür haben die Autorinnen wichtige Szenen sehr genau beschrieben, was mir gut gefallen hat.
Das Buch war jetzt nicht total schlecht, aber ich hätte mir einfach etwas anderes vorgestellt und wahrscheinlich hat mir auch das gewisse „Etwas“ gefeht.

Lesebewertung:

2,5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 
 

 
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