Donnerstag, 21. Juni 2018

Rezension zu "Mister Q"


„Mister Q“

  (Werbung)
 


Autor(in): Zara Cox
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl:  480
Preis:  12,00 EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3442487585

Inhalt:

Elyse Gilbert, genannt Lucky, ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Völlig mittellos gelangt sie nach New York, wo sie auf eine Anzeige stößt, die ihre Rettung sein könnte. Eine Million Dollar für zehn Nächte mit dem mysteriösen Q, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Q entführt Lucky in seine luxuriöse Villa und in eine dunkle Welt der Lust, nach der sie sich mit jeder weiteren Nacht mehr sehnt. Denn auch wenn die kalte Stimme hinter der Maske sie abstößt, berühren die gemeinsamen Stunden ihr Herz. Doch Lucky kann nicht ahnen, dass Q einer der reichsten Männer New Yorks ist und sie nur eine Figur in einem gefährlichen Spiel ...

Meine Buchrezension:

Das Buch „Mister Q“ hat mich wirklich positiv überrascht, da ich nicht mit so einer aufregenden, fesselnden und gefühlsvollen Geschichte gerechnet habe. Auch wenn sich die ersten hundert Seiten des Buches ein bisschen in die Länge ziehen, lohnt sich dieses Warten sehr, denn ab dann, geht die Geschichte richtig in Fahrt. Doch zuerst einmal, worum geht es eigentlich in dem Buch?
Die Geschichte handelt von Elyse, die in Not gerät. Ihr eigener Vater zwingt sie zur Prostitution und ist nebenbei noch Polizist. Das geht doch nicht. Und als Elyse -mit etwas sehr Wichtigem - entflieht, braucht sie dringend Geld. Da kommt ihr die Anzeige eines unbekannten Mannes sehr gelegen. Denn dieser bietet für 10 Nächte 1 Million Euro an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist vor laufender Kamera Sex mit einem Fremden zu haben. Für eine Prostituierte eigentlich ein Klacks, wäre da nur nicht der Fakt, dass der schöne Q Gefühle in ihr erweckt. Und es kommt noch schlimmer, als sie feststellen muss, dass sie auch Interesse an dem reichen Quinn hat.
Das Ganze klingt ja wie eine Dreiecksgeschichte, aber sobald ihr das Buch lest, stellt ihr fest, dass alles ganz anders ist. Die Protagonistin Elyse ist mir sehr sympathisch, da sie eine bodenständige junge Frau ist, die schon einiges durchmachen musste. Ich meine, wie krank muss ein Vater sein, der seine eigene Tochter zur Prostitution zwingt. Auch kann man oft Ausschnitte aus der Vergangenheit von Elyse erlesen, genauso wie von Q. Auch der junge Mann hat einiges in seiner Kindheit erlebt, was ihn letztendlich zu dem gemacht hat, was er heute ist. Er ist für mich ein sehr mysteriöser und interessanter Charakter gewesen und verkörperte so ziemlich alles, was ein Mann sein sollte. Teilweise war die Geschichte ein bisschen abgefuckt, aber da es ein Erotikroman ist, kann man auch nichts anderes erwarten. Es war auf alle Fälle eine sehr spannende und einmal etwas andere Geschichte, die wirklich mein Interesse geweckt hat. Für Fifty Shades of Grey Fans ein absolutes Muss, so wie es auch auf der Rückseite des Buches vermerkt ist.

Lesebewertung:

4,5/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

 

 

 

Samstag, 16. Juni 2018

Rezension zu "Love Curse - Lieben verboten"


„Love Curse – Lieben verboten“
 
(Werbung)
 
Autor(in): Rebecca Sky
Verlag: Heyne fliegt Verlag
Seitenzahl: 384
Preis:  14,00EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3453271647
 
Inhalt:
 
Stell dir vor, du kannst jeden Jungen, jeden Mann mit nur einem Kuss dazu bringen, sich Hals über Kopf in dich zu verlieben. Von der ersten Berührung an wird er alles für dich tun. Alles. Nur ein Traum? O nein, verborgen vor der Welt existiert seit Jahrhunderten eine Gruppe mächtiger Mädchen und Frauen, die als Nachfahrinnen des Liebesgottes Eros genau diese Gabe besitzen. Und sie nutzen, um die Geschicke der Menschen zu lenken. Eine von ihnen ist die 16-jährige Rachel. Gemeinsam mit ihrer schönen und skrupellosen Freundin Marissa bereitet sie sich auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vor. Doch dann trifft sie Ben und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie würde ihn so gerne küssen – aber dann wäre er ihr verfallen und könnte sie nicht mehr aus freiem Willen lieben. Als ein uralter Feind von Eros auftaucht und Marissa ausgerechnet Ben zu ihrem nächsten Opfer erwählt, muss Rachel eine schreckliche Entscheidung treffen ...
 
Meine Buchrezension:
 
Einerseits gefällt mir das Buch, aber anderseits bin ich enttäuscht, denn die Grundidee dieser Geschichte ist wirklich unschlagbar. Da ich eh ein großer Fan von griechischer Mythologie bin, habe ich gedacht, dass das Buch genau meinen Geschmack treffen wird. Leider tut es das nicht, was ich sehr schade finde. Nichtsdestotrotz gibt es auch Stellen und Momente, die mir gefallen haben, aber das Schlechte, was ich zu kritisieren habe, liegt in der Überzahl.
Das Buch handelt von der 16-jährigen Rachel, die eine Nachfahrin der Liebesgöttinnen ist. Rachel kann einen Jungen durch nur einen Kuss Willenlos machen. Das heißt, wenn sie einen Jungen küsst, verfällt er ihr und verliebt sich unsterblich in sie. Der Junge wird wie eine Klarinette und tut alles, was Rachel ihm sagt. Er weicht ihr keine Sekunde von der Seite und macht alles und jedem klar, dass Rachel seine „Liebste“ ist. Doch gegen diese Schandtat sträubt sich Rachel, denn sie möchte keinem Menschen ungewollt den Willen rauben. Aber da Rachel auf eine Liebesgöttinnen-Schule geht, wird dieser Schritt nun einmal von ihr verlangt, denn die Gabe, die sie besitzt, sei ein Geschenk der Götter und deswegen nichts Falsches oder Verkehrtes. Als Rachels beste Freundin Marissa aber eines Tages einfach einen wildfremden Jungen verwandelt, reicht es ihr. Allerdings weiß sie noch nicht, dass dieser fremde Junge bald der sein wird, in den sich Rachel unsterblich verliebt. Auch wird noch einiges auf sie zukommen, was der Fremde und ihre Gabe mit sich bringen.
Die Idee dieser Geschichte ist ja wirklich grandios, aber leider ist das Buch nicht so umgesetzt worden, wie ich es mir vorgestellt habe. Rachel ist mir überhaupt nicht sympathisch, da sie oftmals Sachen gemacht hat, wo ich einfach nur den Kopf schütteln musste. Auch Ben, der fremde Junge war ein sehr verwirrender Charakter, denn seine Art und Weise, wie er gehandelt hat, konnte ich gleich zweimal nicht verstehen. Die beiden machen auch nicht den Eindruck, als seien sie fast schon erwachsen. Den Schreibstil der Autorin finde ich allerdings sehr gut, da ich mir alles gut vorstellen konnte. Dadurch konnte ich mich auch einigermaßen in die Protagonistin hineinversetzten, aber verstehen konnte ich ihr Handeln trotzdem nicht. Das Ende war für mich persönlich das Schlimmste überhaupt, denn vor dem Epilog, ging die Geschichte einwandfrei zu Ende, aber dann kam der Epilog und wirft total viele Fragen auf, die einfach unbeantwortet bleiben.
Alles in allem ist das Buch zwar gut, aber leider gibt es einige Punkte, die mir nicht gefallen haben. Eine andere Umsetzung wäre vielleicht besser gewesen!
 
Lesebewertung:
2/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Sonntag, 10. Juni 2018

Rezension zu "Hot English - Verboten Wild"


„Hot English – Verboten Wild“

(Werbung) 

 
Autor(in): Isa Madden-Miles
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag
Seitenzahl:  320
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3956498138
 
Inhalt:

Bewaffnet mit einer Flasche Tequila stürzt sich Studentin Remi ins Londoner Nachtleben, um ihren Liebesfrust zu vergessen. Dabei trifft sie ausgerechnet auf Dax. Auch dieser britische Bad Boy hat ihr vor Jahren das Herz gebrochen. Seither macht sie immer einen Bogen um ihn. Denn ein Typ wie er ist einfach zu sexy. Zu gefährlich. Zu viel von allem. Nur will ihr Körper das dummerweise in dieser wilden Partynacht nicht hören. Das Resultat: ein höllischer Kater und ein nackter Dax neben ihr …

Meine Buchrezension:

„Hot English“ hat mich wirklich überrascht. Im positiven Sinne, denn ich hätte wirklich nicht gerechnet, dass die Geschichte so emotional und fesselnd ist. Der Klappentext sagt nicht allzu viel aus und beinhaltet jetzt nicht wirklich etwas Aufregendes, wo man sagen müsste, ich muss das Buch unbedingt lesen. Doch tatsächlich hat dieses Büchlein eine richtig gute Geschichte, die ich verschlungen habe. In dem Buch geht es um Remi, die mit ihrer besten Freundin ihre Flitterwochen antritt. Denn ihr geliebter Verlobter hat sie zwei Wochen vor der Hochzeit sitzen lassen und hat hinter sich noch einen Haufen Probleme mitgebracht. Remi möchte in London einfach alles vergessen und wenn möglich, einen Neubeginn starten. Als sie in einer Bar einen gut aussehenden Typen sieht, möchte sie nur noch eines. Nämlich all ihre Probleme in einer einzigen Nacht vergessen. Doch schon sehr schnell findet Remi heraus, dass es sich bei dem Kerl um keinen geringeren als dem Bad Boy Dax handelt. Der Dax, mit dem sie vor Jahren einen Three-Night-Stand hatte. Doch ist er wirklich so ein schlechter Junge? Und was verbirgt sich noch alles in ihrer Vergangenheit?
Ich liebe, liebe dieses Buch! Schon die ersten Seiten haben mir unglaublich gut gefallen, denn Remi hat so eine tolle und lustige Art, die man einfach lieben muss. In manchen Situationen habe ich mich wiedererkannt und das machte sie umso sympathischer. Sie hat sehr viel in ihrer Vergangenheit mitgemacht, doch trotzdem hat sie immer so viel Lebensfreude ausgestrahlt, was einfach nur ansteckend war. Auch Dax war hinreißend, denn er sieht nicht nur gut aus, sondern hat einen sehr tollen Charakter. Er ist hilfsbereit, kümmert sich um seine Lieben und er überrascht einem immer wieder aufs Neue. Ebenso gibt es noch einige Nebencharaktere, die ich ebenfalls sehr gemocht habe. Es gibt oftmals so unglaubliche Wendungen in dem Buch, was mich wirklich fertig gemacht hat. Aber im positiven Sinne natürlich. Das Ende war vielleicht ein wenig zu stressig, da es ein ewiges hin und her war, aber im Gesamten konnte ich an dem Buch wirklich nichts aussetzen. Der Schreibstil war auch sehr schön zu lesen gewesen und ich konnte mich in beide Protagonisten sehr gut hineinversetzen.

Lesebewertung:

 óóóóó/óóóóó
 Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

 

Samstag, 9. Juni 2018

Rezension zu "Spielst du nur mit mir, Liebling?"


„Spielst du nur mit mir, Liebling?“
 
(Werbung)
 
 
Autor(in): Katrin E. Buck
Seitenzahl: 331
Preis:  11,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1983024771
 
Inhalt:
 
Jeremy ist Fotograf und Bad Boy. Neben Frauen liebt er das Spiel. Nie hätte er gedacht, dass ihn eine unbedacht ausgesprochene Wette zu seiner Traumfrau führt. Joey ist eine Juniormaklerin, die sich schneller verliebt, als ein Engländer sein Bier austrinken kann. Sie steht auf Leonardo DiCaprio, Take-away-Essen und klebrig-süße Cocktails. Jeremy und Joey scheinen auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen und doch führt sie das Schicksal immer wieder zueinander. Ob in einem Klub in London, in der Südsee oder in New York, ihr gemeinsamer Weg scheint vorbestimmt zu sein. Oder etwa doch nicht?
 
Meine Buchrezension:
 
Bei dem Buch „Spielst du nur mit mir, Liebling“ handelt es sich um eine indirekte Fortsetzung von „Lügen aus Liebe“ und „Mehr als nur ein Sonnyboy“. Jedoch können alle drei Bücher unabhängig voneinander gelesen werden. Im dritten Band geht es um die 27-jährige Joey, die auf einer Urlaubsreise den gut aussehenden Jeremy wiedersieht. Schon vor längerer Zeit sind sie sich einmal über den Weg gelaufen, aber dass das Schicksal sie beide so schnell wieder zueinander führt, hätten sie nicht erwartet. Doch trotzdem sind sie im ersten Augenblick ein bisschen an den Kopf gestoßen, denn sie hätten beide geglaubt, dem anderen nie wieder zu begegnen. Aber schon sehr schnell finden sie dann zueinander. Doch beide wollen nur eine Nacht, die sie jedoch nicht vergessen können. Schon bald führt das Schicksal sie wieder zusammen und es wird deutlich, dass auch Gefühle ins Spiel kommen.
Den Klappentext fand ich wirklich sehr ansprechend, da mich beide Charaktere und auch ihre Geschichte sehr interessiert hat. Jedoch habe ich sehr schnell festgestellt, dass mir nichts davon wirklich gefällt, was ich sehr schade finde. Die Protagonistin Joey war mir einfach überhaupt nicht symphytisch, da ich ihren Gedanken und Taten nicht folgen konnte. Auch Jeremy war nicht der männliche Charakter, den ich mir ausgemalt habe. Alleine schon das erste Kennenlernen von ihm hat mir gereicht, da er gleich richtig zur Sache kommen wollte. Dabei haben sich die beiden nach einer zufälligen Begegnung das erste Mal wiedergesehen und da will er gleich aufs Ganze gehen. Ab da war er eigentlich schon von mir unten durch. Auch hat mich seine eingebildete Art aufgeregt. Die Geschichte ging mir auch teilweise ein wenig zu schnell, sodass ich oftmals gar nicht mehr beim Lesen mitkam. Auch war ich einmal völlig ratlos, als das Buch plötzlich den Ort gewechselt hat, denn im einem Moment waren die Protagonisten noch im Urlaub und haben für den nächsten Tag Pläne geschmiedet, aber schon im anderem Moment, waren sie beide wieder bei ihnen zu Hause. Das hat mich sehr verwirrt. Wie man also sehen kann, bin ich nicht allzu begeistert von dem Buch gewesen, was ich wirklich schade fand, denn ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Aber ich bin mir sicher, dass das Buch einige von euch begeistern kann, aber es war eben nicht meine Geschichte, was mich allerdings nicht abschreckt, noch mehr von der Autorin zu lesen, denn der Schreibstil hat mir echt gut gefallen.
 
Lesebewertung:
ó/óóóóó
 

Donnerstag, 7. Juni 2018

Rezension zu "Written on my Heart"


„Written on my Heart“
 

 
Autor(in): Cole Gibsen
Verlag: dtv Verlag
Seitenzahl:  336
Preis:  9,95 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3423717625 

Inhalt:

Sechs Monate ist es her, seit Ashlyn mit ansehen musste, wie alles, was sie besaß, in Flammen aufging. Sechs Monate, seit sie die Stimme gegen ihren gewalttätigen Stiefvater erhob und mit einer gebrochenen Rippe vor die Tür gesetzt wurde. Das Letzte, was sie gebrauchen kann, ist noch mehr Ärger – vor allem wenn dieser in Gestalt des Tätowierers Lane Garrett daherkommt. Denn Lane ist zwar über die Maßen attraktiv, aber der totale Bad Boy. Noch dazu interessiert er sich kein Stück für sie. Doch hinter seinen Tattoos und seiner ruppigen Art steckt ein Geheimnis, von dem Ashlyn noch nichts ahnt.
Meine Buchrezension:

Das Buch war ehrlich gesagt ein totaler Spontankauf, da ich noch nicht wirklich viel über das Buch gehört oder gelesen habe. Aber da der Klappentext so gut klang, habe ich es mir einfach mal gekauft und jetzt, da ich dieses tolle Buch gelesen habe, bin ich unendlich froh, dass ich das Buch spontan gekauft habe. Denn hinter diesem unscheinbaren Büchlein steckt eine wirklich emotionale und mitfühlende Geschichte mit zwei sehr tollen Charakteren.
Das Buch handelt von Ash, die nach ihrer sehr traumatisierenden Kindheit endlich alleine auf den Beinen stehen kann. Doch noch immer spielt ihr das Leben schreckliche Spiele und Geldsorgen sind ein großes ihrer ganzen Probleme. Doch trotzdem gibt die junge Frau nicht auf und möchte selbst für alles kämpfen. Als sie durch Zufall den gut aussehenden Tätowierer Lane kennenlernt, verliert sie völlig den Verstand, denn alles was sie momentan nicht gebrauchen kann, ist ein Typ, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Doch da hat sie die Rechnung ohne Lane nicht gemacht, denn auch er findet Gefallen an ihr. Aber irgendetwas gibt es da im Leben des 26-Jährigen, was alles verändern könnte.
Die Geschichte war teilweise sehr vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat, denn dieses Vorhersehen gehört nun einmal zu dem Genre New Adult. Die Charaktere waren mir beide sehr sympathisch. Ash war wirklich eine sehr starke und taffe junge Frau, die in jeder blöden Situation das Beste daraus gemacht hat. Sie kämpft immer weiter und möchte immer unabhängig bleiben, da sie es so gelernt hat. Außerdem kam einige Male ihre zerbrechliche Seite zum Vorschein, was wirklich erschütternd war. Lane war einfach nur hinreißend! Der perfekte Buchjunge! Er war hilfsbereit, liebevoll und durchaus zuvorkommend. Sein Äußeres mag zwar ein wenig gegen diese ganzen positiven Eigenschaften sprechen, aber bei genauerem Hinsehen und Kennenlernen, merkt man, wie sehr dieser junge Mann seine Familie und seine Lieben liebt. Auch er hatte schon eine Menge erfahren müssen und hatte mit vielen Verlusten zu kämpfen gehabt.
Alles in allem war es ein sehr schönes Buch mit einer unglaublich schönen Geschichte. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben und kann es allen New Adult Fans empfehlen, denn dieses süße Buch und Lane darf man sich nicht entgehen lassen!

Lesebewertung:

5/5

 

 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Rezension zu "Die, die das Licht stahl"


„Die, die das Licht stahl“
 
(Werbung)
 
 
Autor(in): Alexandra Stückler-Wede
Seitenzahl:  528
Preis:  14,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1980957263
 
Inhalt:
 
Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um den letzten Teil ihrer Ausbildung zur Häscherin abzuschließen, reist sie, ihren Aufpasser Roy im Gepäck, nach London, wo sie prompt auf den attraktiven, aber unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie unerklärlicherweise vor ihm, genauso wie die smarte Annie, die ihr schon bei ihrer Ankunft von Zaydens Fluch, Menschen den Tod zu bescheren, erzählt. Aber was könnte jemand wie Zay einem unsterblichen Dämon wie Lya schon Großartiges anhaben?
 
Meine Buchrezension:
 
Das Buch handelt von Lya, die eine ihrer letzten Aufgaben für ihre Ausbildung macht. Dazu muss sie auf den Planet Erde reisen und sich ganz normal unter die Menschen mischen. Sie geht schließlich auf eine ganz normale Schule mitten im schönen London. Doch sie muss sich anstrengen, dass keiner ihre wahre Identität herausbekommt, denn niemand soll wissen, dass sie ein Dämon ist. Aber da trifft sie auf Zayden, vor dem sie sich achten soll. Denn es wird behauptet, dass er den Menschen den Tod beschert.
Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, da ich bisher noch nicht viel über Teufel und solche Wesen gelesen habe. Auch konnte man mich bisher noch nicht dafür begeistern, doch schon nach den ersten Seiten war ich positiv überrascht, da mir die Welt, die die Autorin erschaffen hat, wirklich gut gefallen hat. Auch fand ich die Mischung aus New Adult und Fantasy sehr schön. Dadurch trafen meine beiden Lieblingsgenres aufeinander und ich begeisterte mich natürlich noch mehr für die Geschichte. Lya war wirklich die Person, wie sie in der Inhaltsangabe beschrieben wurde, denn sie war schlagfertig und scherte sich einen Dreck was andere über sie sagen. Auch war sie sehr selbstbewusst und natürlich sehr mutig. Lya hatte außerdem einen Aufpasser mit dabei. Bei diesem Jungen handelt es sich um Roy, ebenfalls ein Dämon. Doch irgendwie fand ich die Beziehung der beiden ein bisschen komisch, da sie vor anderen sagen, sie seien Halbgeschwister, aber innerhalb der eigenen vier Wände haben sie gemeinsam etwas am Laufen. Ob es Liebe ist oder nicht, war ein bisschen schwer herauszulesen. Roy war mir aber deswegen keines Wegs unsympathisch, denn er war wirklich ein toller Aufpasser und hat mir sogar ein Ticken besser als der eigentliche Protagonist Zayden gefallen. Zayden ist der typische Bad Boy, mit einem sehr spannenden Geheimnis. Die Beziehung zwischen den beiden kam meiner Meinung nach sehr plötzlich und war deswegen für nicht wirklich nachvollziehbar. Aber das sieht ja immer jeder anders. Letztendlich hat mir aber der Schluss sehr gut gefallen, da es nicht vorhersehbar war. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, wobei ich ein paar kleine Dinge zu kritisieren hatte. Die Geschichte war sehr spannend und für zwischendurch ein sehr schönes Buch mit einem tollen Ende. Der Schreibstil von Alexandra Stückler-Wede hat mir auch sehr gut gefallen, denn durch ihren lebhaften und sehr schönen Schreibstil konnte ich mich gut in die Protagonistin hineinversetzten.
 
Lesebewertung:
óóóó/óóóóó
 
Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Montag, 4. Juni 2018

Rezension zu "Tears of Tess - Buch 2"


„Tears of Tess – Buch 2“
 
(Werbung)
 


Autor(in): Pepper Winters
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  544
Preis:  13,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-86552-620-5

Inhalt:

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

 »Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Meine Buchrezension:

Der zweite Band der „Tears of Tess“ Reihe beginnt unmittelbar nach dem Ende des ersten Bandes. Sehr schnell lässt sich erkennen, dass Q nun seine ganze Dunkelheit offenbart. Denn der zweite Band handelt von Q und Tess, die beide ihr Verlangen gegenüber dem anderen zeigen. Es gibt keine Zärtlichkeit und kein liebevolles behandeln mehr. Beide sind in ihrem Element angekommen und geben sich dem anderen völlig hin. Doch als alles zu perfekt scheint, wird Tess von ihren ehemaligen Entführern ein erneutes Mal entführt. Doch dieses Mal ist es das Ziel der Männer, dass sie Tess ein für alle Mal brechen. Doch wird sie es lebend zurück zu Q schaffen? Und noch viel schlimmer: Was wird aus Q und Tess, wenn Tess gebrochen ist?
Genau wie der erste Teil enthält der zweite Band wieder eine Menge Spannung und Leidenschaft. Doch leider muss ich sagen, dass dieser Teil hier nicht so fesselnd war, wie Band eins. Anfangs war irgendwie alles zu perfekt zwischen den beiden, sodass ich einfach nicht den Drang verspürt habe, weiter zu lesen. Doch sobald Tess wieder in die Hände ihrer Entführer war, wurde es interessanter. Teilweise fand ich manche Stellen auch schon grausam, da ich wirklich nicht verstehen kann, warum man eine Frau so wertlos behandelt. Interessant fand ich jedoch, wie sehr Q sich verändert hat. Im ersten Band hat man ihn schon als Monster kennengelernt, aber hier im zweiten Band kommt seine dunkle Seite erst richtig zum Ausdruck. Sei es beim Sex oder beim Töten von Menschen. Doch trotz seiner Dunkelheit, die in ihm lauert, merkt man und sieht man auch, dass da etwas Weiches in ihm steckt. Denn zum ersten Mal spürt er Liebe, auch wenn er seine Liebe anders zeigt. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen konnte, war eine Szene, die relativ am Schluss passiert ist. Allzu viel möchte ich davon nicht berichten, aber ich kann nur sagen, dass ich sie extrem unlogisch und weithergeholt fand. Aber das wird wahrscheinlich jeder anders finden.
Doch alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, wobei es nicht den ersten Band übertroffen hat. Dafür fand ich aber einige Stellen sehr gelungen und auch fesselnd. Schön war dieses Mal auch, dass es abwechselnd eine Sicht von Tess und Q gab. Dadurch konnte man auch Q besser kennenlernen und auch einmal sein Handeln und seine Taten verstehen. Der Schreibstil war wieder einmal sehr angenehm zu lesen und man hatte durch den lebhaften Schreibstil das Gefühl, man sei die Person selbst. Der zweite Teil lohnt sich auf alle Fälle zu lesen!
 
Lesebewertung:

 óóóó/óóóóó

 Vielen Dank an den Festa Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!