Montag, 10. September 2018

Rezension zu "Constellation - In ferne Welten“

„Constellation - In ferne Welten“
(Werbung)
 

Autor(in): Claudia Gray
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  464
Preis:  18,00 EURO (gebundene Ausgabe)
ISBN:
978-3570165348
Inhalt:
 Noemi ist ohne Abel auf ihren Planeten zurückgekehrt. Er, der so viel mehr ist als nur eine künstliche Intelligenz, soll ein freies Leben führen. Am anderen Ende des Weltraums wagt Abel kaum zu träumen, Noemi wiederzusehen. Doch das geschieht schneller als vermutet. Abels Schöpfer Burton Mansfield hat ihn aufgespürt und schickt ihm eine Botschaft: Noemi befindet sich in seiner Gewalt, und Abel hat vierundzwanzig Stunden, nach London zu kommen, sonst stirbt Noemi. Um seine große Liebe zu retten, folgt Abel dem Ruf seines skrupellosen Schöpfers. Doch dessen Tochter hat einen noch perfideren Plan …
Meine Buchrezension:
Schon der erste Band kann mich mitreißen und überzeugen. Und naja…Band zwei hat es wieder einmal geschafft. Obwohl ich nicht der sonderliche Science-Fiction Fan bin, kann mich diese Buchreihe von sich überzeugen und mich in die andere Welt entführen.
Das Buch handelt von Noemi und Abel, die sich über alles lieben. Abel ist zwar ein Mech, aber Noemi spürt, dass da mehr in ihm ist. Die beiden waren der Meinung, dass sich ihre Wege nicht mehr kreuzen würden, zumindest nicht mehr zu schnell. Doch als Noemis Planet in Gefahr gerät und Abel für seinen Schöpfer Mansfield sterben soll, treffen sie wieder aufeinander. Mit ihnen ein Sturm von Gefühlen und Gefahren.
Das Ende des ersten Bandes war unmöglich. Seitdem habe ich sehnsüchtig auf den zweiten Band gewartet und freue mich nun, dass er ebenfalls ein voller Erfolg war. Die Handlung fängt zügig an, wobei ich mir am Anfang mehr Details über den ersten Band gewünscht hätte. Immerhin ist es schon länger her, als ich den ersten Band gelesen habe und da wäre es von Vorteil, wenn man seine Erinnerungen aufgefrischt bekommt. Doch nach und nach kommen die Details und man ist wieder voll in der Geschichte mittendrin. Claudia Gray schafft es den Leser voll und ganz in diese gigantische Welt zu zaubern und es ist der Wahnsinn, wie gut man sich das alles vorstellen kann. Es kommen zwar einige Wörter vor, die man im alltäglichen Gebrauch nicht verwendet, aber sie passen wunderbar in die Welt von Noemi und Abel. Noemi ist auch wieder einmal die mutige und sturköpfige Person, die sie schon im ersten Band war. Sie handelt nicht unüberlegt und würde alles für ihre große Liebe tun. Ich persönlich finde es einfach unfassbar, dass es möglich ist, sich in einen Mech zu verlieben. Abel ist aber auch wirklich ein toller Typ, das muss mal gesagt sein. Großartig ist auch die Veränderung von Abel. Am Anfang des ersten Bandes war er der typische Roboter, sei es seine Sprache oder sein Verhalten, aber nun merkt man, dass auch er menschliche Gefühle und Verhaltensweisen besitzt. Echt Wahnsinn!
Alles in allem ein wunderbares Buch, dessen Fortsetzung mir sehr gefallen hat. Ich freue mich auf Band 3!
Lesebewertung:
 4,5/5

 Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 

 Wenn du auf meinem Blog kommentierst, gehe ich davon aus, dass du meinen Datenschutz gelesen und ihm zugestimmt hast.  


 
 
 

Rezension zu "Endgame - Der Bauer"

„Endgame – Der Bauer“
(Werbung)
Autor(in): Skye Warren
Verlag: Festa Verlag
Seitenzahl:  256
Preis:  13,99 EURO (Paperback, Umschlag in Festa-Lederoptik)
ISBN:
978-3-86552-681-6
Inhalt:
Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.
Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.
Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …
Gabriel Miller und Avery im Schachspiel um Rache und Leidenschaft. Die ENDGAME-Trilogie von der US-Bestsellerautorin Skye Warren.
Meine Buchrezension:
Ich möchte mehr davon!
Leidenschaftlich, düster, hingebungsvoll und auch erschreckend. Skye Warren ist zurück mit einer neuen Reihe, deren Auftakt nicht zu toppen ist. Ich habe bereists ein Buch der Autorin gelesen „Fernweh“, welches mir sehr gut gefallen hat. Doch ich muss sagen, dass „Endgame“ ein ganz anderes Kaliber ist. Das Buch handelt von der 19-jährigen Avery, die alles für ihren kranken Vater tun würde. Noch vor einigen Monaten waren die beiden angesehene und erfolgreiche Leute, doch nachdem ihr Vater alles verloren hat, werden sie von ihren ehemaligen Freunden verachtet und verspottet. Averys Vater ist todkrank und braucht aus diesem Grund die beste Versorgung, die man sich vorstellen kann. Doch kein Geld, keine Medizin. Deshalb betritt Avery den Herrenclub, wo kein anderer als der Finanzhai Damon zu finden ist. Sie braucht Geld und möchte von ihm ein Darlehen. Und da tritt Gabriel Miller ins Spiel. Denn Avery besitzt etwas, was viel mehr von Wert ist. Nämlich ihre Jungfräulichkeit.
Also wenn da einem der Inhalt mal nicht umhaut!

Das Buch fängt sofort spannend an und verliert auch während der Geschichte nicht an Spannung. Als Leser möchte man immer wissen wie es weitergeht und es ist unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Mit zunehmender Seite wächst die Neugier auf die Geschichte und es ist unfassbar, was in den ca. 250 Seiten alles passiert. Man fiebert mit Avery mit und es fühlt sich wirklich so an, als wäre man das junge Mädchen. Avery steht vor Entscheidungen, die nicht leicht sind. Doch auch diese meistert sie grandios. Auch merkt man ihre Liebe zu ihrem Vater. Sie würde alles für ihn tun, sogar einem fremden Mann ihre Jungfräulichkeit schenken. Avery ist das klassische unerfahrene Mädchen, welches von außen aber definitiv nicht unschuldig wirkt. Gabriel Miller ist da eindeutig das Gegenteil. Er ist erfahren und genießt das Unschuldssein von Avery. Einmal ist er fruchtlos und zeigt wer der mächtigere ist, doch auch lässt er Zärtlichkeit spüren und kümmert sich liebevoll um die 19-Jährige. Das Ganze ist vergleichbar mit einem Schachspiel. Denn Avery macht den ersten Zug und Gabriel folgt. Diese Integration des Schachspiels finde ich sehr gelungen und mysteriös. Es verleiht der Geschichte das gewisse Etwas und macht es zu etwas Besonderem. Auch der Titel des Buches ist perfekt gewählt, denn nach dem Beenden des ersten Bandes weiß man, wieso. Ob man es glaubt oder nicht, aber das Buch geht tatsächlich in die Tiefe, was mir gut gefällt. Avery und Gabriel zeigen – auch wenn nicht deutlich – Gefühle und ich finde die Anziehung zwischen den beiden ist spürbar.
Der Schreibstil von Skye Warren ist wieder einmal hervorragend, denn durch ihren fesselnden und sehr lebendigen Schreibstil verzaubert einem die Autorin und entführt einem in die Welt von Avery und Gabriel. Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber doch irgendwie gleich sind. Gabriel, der zwei Seiten hat und Avery, die ihren Gefühlen nicht traut. Ich habe jedes Wort in mich aufgesaugt und freu mich schon riesig auf die Fortsetzung. Ich kann es kaum mehr erwarten, denn es bleiben noch so viele Fragen offen, die einfach geklärt werden müssen. Auch das Ende an sich ist wirklich grausam gewesen.
Ein grandioser Auftakt!  
Lesebewertung:
5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.

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Samstag, 8. September 2018

Rezension zu "Wenn das Meer leuchtet"


„Wenn das Meer leuchtet“

(Werbung)
 

Autor(in): Jessica Koch
Verlag: Feuerwerke Verlag
Seitenzahl:  268
Preis:  11,90 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3945362433

Inhalt:

Marie ist neu auf dem College. Hier in Kalifornien ist alles anders - und doch genau so, wie es für sie schon immer war: Ausgrenzung und Ablehnung bestimmen ihren Alltag, und so zieht sie sich in sich selbst zurück. Doch eine dramatische Bedrohung zwingt sie zum Handeln. Plötzlich wird ihr Leben zum Spießrutenlauf, und von einem auf den anderen Tag ist alles anders.
Denn was tust du, wenn derjenige, der dich bedroht, auf einmal der einzige ist, der dir beisteht? Können Menschen sich so grundlegend verändern? Kann aus Angst Liebe werden? Und ist diese stark genug, gegen alle Widerstände zu bestehen?

Meine Buchrezension:

Jessica Koch kann mich wieder einmal mit einem Buch von ihr überzeugen. Die Autorin schafft es jedes Mal aufs Neue, den Leser in eine andere Welt mitzunehmen. Sie erzählt von Dingen, die nicht jedermann gerne hört. Sie schreibt über Thematiken, die zum Nachdenken anregen, die dem Leser auch die Schattenseiten des Lebens zeigen. In ihrem neuen Buch „Wenn das Meer leuchtet“ geht es vor allem um das Thema Mobbing. Leider ein alltägliches Thema, über das sehr gerne hinweggesehen wird. Man kann sich kaum vorstellen, wie schwer so eine Ausgrenzung bzw. die Hänseleien für den Betroffenen sind, doch Jessica Koch hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das in diesem Buch zu veranschaulichen.
Die Geschichte handelt von Marie, die schon seit ihrer Schulzeit tyrannisiert bzw. von ihren Mitschülern gemobbt wird. Die ganze Schulzeit über zieht sich das durch und als Marie nun endlich auf ein College geht, ist sie fest davon überzeugt, dieses schreckliche Mobbing hinter sich zu lassen. Doch schon sehr schnell wird sie wieder zum Gespött ihrer Mitschüler. Vor allem Jayden, der beliebteste Typ auf dem College, mobbt sie. Doch als Jay beinahe selbst zum Opfer wird, merkt er eigentlich, wie besonders Marie ist. Denn niemand seht ihm zur Seite außer Marie.
Ich finde es unglaublich mutig von der Autorin, ein solches Thema anzusprechen. Man weiß nämlich als nicht Betroffener oftmals überhaupt nicht, wie es in einem Mobbingopfer aussieht. Marie vertritt diese Person sehr gut und gibt dem Leser einen Einblick in ihr Leben und ihr Gefühlschaos. Da Marie schon von Kindheit an mit dieser Ausgrenzung zu tun hat, wird ihr Leben davon geprägt. Sie hat Probleme mit der Kommunikation und fühlt sich immer und überall unwohl. In jedem sieht sie einen schlechten Menschen, der ihr etwas Böses möchte. Da ist es natürlich umso schöner, wie sehr sie sich durch die Nähe von Jay ändert. Sicherlich ist sie in der ersten Zeit noch abgeschreckt von dem Kerl, denn immerhin verhält er sich nicht anders als seine Mitschüler, aber für Marie ist er einfach Alles. Durch den Kontakt mit Jay verändert sich Marie auch und kann möglicherweise wieder ein halbwegs normaler Mensch werden.
Emotional ist das Buch auf alle Fälle, aber ich finde, dass das Buch noch mehr in die Tiefe hätte gehen können. Da ich schon mehrere Bücher von Jessica Koch gelesen habe, weiß ich, dass noch mehr Tiefgang gegangen wäre. Aber trotzdem ist es ein wundervolles Buch mit einer sehr mitreißenden Thematik. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer hervorragend und einfach zu lesen. Die Seiten fließen nur so dahin und man vergisst völlig die Zeit, weil man voll und ganz in die Geschichte versinkt. Marie ist für mich auch eine unglaublich starke Person, da sie trotz des Mobbings noch immer nicht aufgegeben hat. Sie kämpft weiter und lernt für was es sich zu kämpfen lohnt. Auch Jayden ist mir sympathisch. Anfangs ist er das nicht gewesen, aber sobald man sein wahres Ich kennenlernt, weiß man, dass da ein guter Kerl in ihm steckt. Alles in allem ist es ein wundervolles Buch, welches ich nur empfehlen kann. Es ist durchaus emotional, aber für meinen Geschmack noch zu wenig.  

Lesebewertung:
 
4/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.
 

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Rezension zu "Weck mich auf!"


„Weck mich auf!“

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Autor(in): Marina Paunovic
Seitenzahl:  213
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1546854845

Inhalt:

Wenn dir deine Träume manchmal realer vorkommen, als die Realität selbst, dann machen Albträume deine Nacht zu einem Horrortrip. Für die neunzehnjährige Mila sollte dies eigentlich kein Problem sein, denn als Klarträumerin kann sie steuern, was sie in ihren Träumen erlebt. So entflieht sie ihrem tristen Alltag und streng christlichen Eltern. Nur über diesen einen wiederkehrenden Albtraum hat sie keine Kontrolle. Als Mila dann die falschen Leute kennenlernt und anfängt zu trinken und Drogen zu nehmen, beginnen sich Realität und Traumwelt langsam zu vermischen.

Meine Buchrezension:

Das Buch handelt von der 19-jährigen Mila, die von ihren Eltern sehr streng christlich erzogen wird. Sie wurde in ihrer Kindheit aus dem Alltag gerissen und musste immer machen, was ihre Eltern ihr sagten. Nun, nach Jahren möchte das junge Mädchen endlich einmal die Welt erkunden und einfach frei sein. Sie möchte ihre liebsten Träume lebendig machen und ihre Albträume vergessen. Als sie eine junge Clique kennenlernt, schließt sie sich ihnen an und lebt mit ihnen. Alkohol und Drogen werden für Mila zum ständigen Begleiter und letztendlich kann sie nicht mehr beurteilen, was Realität ist und was Traum.

Der Einstieg in das Buch ist nicht gerade leicht gewesen, doch sobald man Mila und ihre Welt kennengelernt hat, kann man sich nicht mehr von der Geschichte lösen. Die Autorin spricht ein sehr wichtiges und leider alltägliches Thema an, welches nicht schön zu lesen ist. Nämlich das Thema Rauschmittel. Drogen und Alkohol werden die neue Ernährung für die 19-Jährige und es ist unfassbar, wie schnell so ein Mensch deswegen abstürzt. Marina Paunovic erzählt die Geschichte sehr authentisch und vermittelt dem Leser was Drogen alles bewirken können. Mila ist zuerst eine sehr nette junge Dame, die schüchtern ist, aber dennoch weiß, was sich gehört und was nicht. Umso geschockter ist man also, dass ein solch nettes Mädchen mit Drogen und falschen Freunden in Berührung kommt. Ihre Veränderung wird auch sehr deutlich und echt dargestellt, was natürlich auch sehr beängstigend ist. Auch fühlt man stark mit Mila mit, denn oft weiß man als Leser überhaupt nicht, ob man sich nun mit Mila in einer Traumwelt befindet oder in der echten Realität. Ihr Drogenrausch nimmt jedes Mal ein größeres Ausmaß an und es ist wirklich und wahrhaftig schrecklich mit anzusehen. In dem Buch lernt man zudem noch einige andere Menschen kennen, die leider ebenfalls auf die falsche Bahn geraten sind. Sie alle hoffen und denken, dass sie eines Tages wieder ein normales Leben führen können, aber ob sie von den Drogen wegkommen ist die Frage.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr gut, da ich mich einwandfrei in Mila hineinversetzen kann und ich bei ihren Träumen immer mitfühlen kann. Natürlich verstehe ich nicht jeder ihrer Handlungen, aber sonst wäre sie ja nicht ein eigener Charakter. Tiefgründigkeit steckt auf alle Fälle in dem Buch. Ebenfalls kommen einige emotionale Stellen vor, die vor allem am Schluss sehr stark aufgetreten sind. Alles in allem ist es ein tolles Buch mit einem unglaublich wichtigen Thema. Das Buch regt zum Nachdenken an und gibt einen kleinen Einblick in die furchtbare Welt der Drogen. Tolle Umsetzung!

Lesebewertung:

5/5


 Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.

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Montag, 3. September 2018

Leseempfehlung August 2018

Meine Leseempfehlung

im Juli 2018

 
Hallöchen ihr Lieben!
Es ist wieder so weit. Heute stelle ich euch meine Leseempfehlung aus dem Monat August vor. Diesen Monat habe ich einige tolle Bücher gelesen. Insgesamt 16 Stück, was wirklich einiges ist. Meine Auswahl ist dann natürlich umso schwieriger gewesen, doch letztendlich habe ich mich für ein Buch entschieden, welches von einer Autorin geschrieben wurde, die das Buch selbst veröffentlicht hat. Da sieht man auch einmal wieder, dass Bücher ohne Verlag oft noch toller und emotionaler sein können. Bei dem Buch handelt es sich um "Tanz im Regen" von Edis Brückner. Das Buch erschien im Juni 2018. "Tanz im Regen" erzählt eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Allgemein umfasst das Buch einen sehr großen Tiefgang, der einem Tränen aus den Augen lockt.

 
Inhalt:
Als Theo unverhofft in Lucys Leben tritt, stäubt sie sich gegen ihr potenzielles Glück. Geplagt von den Schatten ihrer Vergangenheit ist Lucy nicht dazu bereit, sich ihren Gefühlen für Theo zu öffnen. Dennoch – die Anziehungskraft, die beide aufeinander ausüben, tut beharrlich ihren Dienst. Während das Glück langsam den Weg in ihr Leben bahnt, stellt Lucy sich ihren unglücklichen Erinnerungen. Eine Zeit lang scheint alles gut, wäre da nicht dieser eine verheerende Streit…
Meine Buchrezension:

Bücher verzaubern, sie eröffnen neue Welten, sie bahnen sich in die Fantasiewelt der Leser, doch manchmal zeigen sie auch, wie das Leben wirklich sein kann. Wie plötzlich alles auf den Kopf gestellt wird und das in keiner Seifenblase. „Tanz im Regen“ erzählt die Geschichte von Lucy und Theo. Zwei fast Erwachsene, die durch Zufall immer wieder aufeinander geraten. Theo steht zu seinen Gefühlen, doch Lucy muss erst zu ihrem Glück gezwungen werden. Als sie endlich glücklich miteinander sind, kommt dieses und jenes und alles scheint den Bach hinunter zu gehen.
Im Grunde genommen ähneln sich Liebesgeschichten meistens sehr oft. Der Junge, der einen schlechten Einfluss hat und das Mädchen, welches den Jungen unbedingt verändern möchte und ihre große Liebe in ihm findet. Beide haben eine schreckliche Vergangenheit. Plötzlich kommt es noch zum Aus der Beziehung, aber sobald sich das Buch dem Ende entgegenneigt, ist alles wieder gut. Dieses Buch hier ist aber kein gewöhnlicher Liebesroman. Denn „Tanz im Regen“ ist kein Buch, welches ein friedvolles Leben vorgaukelt, sondern erzählt, wie das echte Leben wirklich sein kann. Schon sehr schnell wird man damit konfrontiert, dass in den Freundeskreisen von Lucy und Theo Drogen und anderweitige Rauschmittel verzehrt werden. Für die fast Erwachsenen gehört ein Joint zum Alltag, was ich überhaupt nicht gut finde. Nichtsdestotrotz ist es aber ein wichtiges Thema, bei welchem nicht weggeschaut werden darf. Die Jugendlichen von heutzutage sollen ruhig wissen, was so ein Verzehr alles anrichtet. Auch spricht Edis Brückner Themen, wie z. B. Tod, Essstörung und Trauer sowie Verlust, an. Ich denke, schon anhand von diesen Schlagwörtern erkennt man, dass es ein sehr emotionales Buch ist. Taschentücher sollte man also in greifbarer Nähe aufbewahren!
Die Handlung an sich ist sehr schön aufgeteilt, denn es wird aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart erzählt. Die Gegenwart beinhaltet vor allem den einen Tag nach dem verheerenden Streit der Protagonisten. Durchgehend ist Spannung da und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Deshalb habe ich das Buch auch nur innerhalb von zwei Tagen gelesen und genossen.
Die Protagonistin Lucy ist mir sehr sympathisch, da sie eine unglaublich starke junge Frau ist. Sie hat so vieles in ihrem Leben durchgemacht und man fragt sich am Ende wirklich oft, warum sie so vieles auf einmal treffen musste. Sie hat sich anfangs anders benommen, als nach ihrem Auslandsjahr, welches ihr anscheinend sehr gutgetan hat, denn nach diesem Jahr ist sie ausgeglichen und glücklich zurückgekommen. Man hat auch gemerkt, dass sie erwachsener wurde und auf Dinge geachtet hat, die ihr vorher egal gewesen sind. In manchen Situationen konnte ich mich sogar mit ihr identifizieren, denn Menschen zu beobachten und Dinge über sie auszumalen, tue ich tatsächlich auch des Öfteren, wenn ich alleine bin. Theo ist einfach nur…überwältigend. Selten trifft man gleich zu Beginn einen zuvorkommenden und liebevollen Jungen an, der nicht nur das Eine möchte. Er ist hilfsbereit, romantisch und einfach nur der perfekte Junge zum Heiraten und der Mann, von dem man Kinder haben möchte. Lucy weiß anfangs überhaupt nicht zu schätzen, was für ein Glückspilz sie ist.
Ich kann nicht beschreiben, wie schade ich es finde, dass ich das Buch nun ausgelesen habe. Es ist eine wundervolle Reise mit Lucy und Theo gewesen und ich kann wirklich sagen, dass mir ihre Geschichte nicht mehr so schnell entfallen wird. Die beiden haben mein Herz erreicht und ich kann nicht sagen, wie emotional und tiefgründig ihre Geschichte ist. Lest es einfach und ich kann euch versprechen, dass ihr es nicht bereuen werdet. Denn nicht nur die Geschichte an sich ist unbeschreiblich, sondern auch der emotionale und wunderschöne Schreibstil von Edis Brückner. Ich habe jedes ihrer Worte in mich aufgesaugt und kann es nicht erwarten, noch mehr von der Autorin zu lesen. Ich bin echt begeistert!
Lesebewertung:
5/5
 
 

Samstag, 1. September 2018

Rezension zu "Die letzte erste Nacht"


„Die letzte erste Nacht“
 
 
Autor(in): Bianca Iosivoni
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl:  400
Preis:  10,00 EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3736307179
Inhalt:
Sie hätten niemals miteinander im Bett landen dürfen - das ist Tate und Trevor klar. Und schon gar nicht sollten sie den Wunsch verspüren, das Ganze zu wiederholen. Doch für die beiden ist es unmöglich, das Kribbeln zwischen ihnen zu ignorieren. Dabei kann Trevor auf keinen Fall erneut bei Tate schwach werden. Zu nah kommt die junge Studentin seinem dunkelsten Geheimnis: Während sie versucht, herauszufinden, warum ihr Bruder starb, setzt er alles daran, die Antwort auf diese Frage für immer vor ihr zu verbergen ...
Meine Buchrezension:
Ein Gefühlschaos nach dem anderem. Man muss lachen, man muss schmunzeln, aber man muss auch weinen. Dieses Buch ist eine Achterbahn der Gefühle und man sollte sich bewusst sein, dass Taschentücher benötigt werden. Zumindest ist es mir so ergangen. Ich bin irgendwie der Mensch, der bei Büchern viel mehr weinen muss, als bei Filmen oder im wahren Leben. Ob das besser ist, weiß ich allerdings nicht, doch ich kann sagen, dass ein Buch gut ist, wenn ich weinen muss. Und bei „Die letzte erste Nacht“ hat es mich am Ende ganz schön mit den Tränen erwischt.
Die Handlung der Geschichte zieht sich anfangs leicht, doch sobald man einmal in die Geschichte eingetaucht ist, fängt die Handlung richtig an und es ist unmöglich, das Büchlein aus der Hand zu legen. Es gibt einige Spannungsmomente, die mir sehr gut gefallen und die meiner Meinung nach auch sehr gut eingesetzt worden sind. Leider muss ich aber sagen, dass mir das Ende der Geschichte nicht allzu gut gefällt. Das Ende kommt zu schnell und unerwartet, sodass es voreilig und abgehackt wirkt. Ein oder zwei Kapitel hätten dem Buch sicherlich noch gutgetan.
 
 
Tate ist mir schon aus den vorherigen Bänden bekannt, weshalb es nicht schwer ist, Sympathie gegenüber ihr zu empfinden. Sie ist noch immer die taffe und schlagfertige junge Frau, die ihre eigene Meinung hat. Doch da man sie in diesem Band endlich mal näher kennenlernen darf, merkt man, dass mehr hinter dieser Fassade steckt. Denn auch die starke Tate hat mal ihre schwierigen und traurigen Zeiten, die sie nicht vor jedermann verbergen kann. Trevor ist natürlich hinreißend und ein absoluter Traum! Er kümmert sich so herzzerreißend um Tate, sodass mein Herz oft einen kleinen Sprung vollbracht hat.
Alles in allem hat es mir also sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den 4. Band.
Lesebewertung:
 4,5/5
 
 
 
 

Mittwoch, 29. August 2018

Rezension zu "Mila & Luis - Teenager eben"


„Mila & Luis – Teenager eben“
(Werbung)

 
Autor(in): Marie Birken
Seitenzahl:  205
Preis:  7,49 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-1718129504
 
Inhalt:
 Teenager zu sein ist nicht immer ganz einfach. Die Hormone spielen verrückt. Auch bei Mila und Luis. Beide sind verliebt. Aber auch da gibt es Komplikationen und Probleme sind vorprogrammiert. Außerdem kommt eine Veränderung auf die Zwillinge zu. Und dann ist da noch die Party, die völlig aus dem Ruder läuft. Und was ist eine "Badekappenphobie"? Eines sei verraten, es ist nicht das, was es zu sein scheint.
Meine Buchrezension:
 Mila und Luis muss man einfach gernhaben. Ihre Geschichte ist turbulent, unvorhersehbar und oft auch sehr lustig. Die Zwillinge sind nun keine Kinder mehr, sondern sind voll und ganz in das Teenagealter hineingerutscht. Keine leichte Zeit, aber für die beiden natürlich umso spannender, denn auch sie erleben wie ihre Eltern damals die ersten Male und lernen, wie es ist Verantwortung zu übernehmen. Doch auch wenn sie nun schon erwachsenen werden, steckt noch einiges an Kind sein in ihnen drinnen.
Die Handlung des Buches schließt sich sehr schön an den ersten Band an, denn es ist nur ein halbes Jahr vergangen. Doch obwohl es nur 6 Monate sind, merkt man eine wesentliche Veränderung der Zwillinge, denn sie sind eindeutig älter und reifer geworden. Sie haben neue Interessen, benehmen sich ab und zu anders und müssen mit ganz unterschiedlichen Dingen zurechtkommen. Erwachsen werden ist eindeutig nicht leicht, was Mila und Luis feststellen werden. Doch obwohl beide keine Kinder mehr sind, haben sie ihren Humor nicht verloren. Noch immer kann man mit oder über die Zwillinge lachen und genau das macht das Buch so toll. Mit den Teeangern wird es auch nie langweilige, denn sie sorgen immer wieder für unvorhersehbare Ereignisse. Gerade am Schluss des Buches erlebt man Wendungen, mit denen man einfach nicht rechnen würde. Spannung fehlt also keinesfalls.

 
Mila und Luis haben im ersten Band fast alles gemeinsam gemacht, aber nun merkt man, dass beide auch ein eigenes Leben haben. Sprich, die zwei haben eine Freundin/einen Freund und erleben nun mit dieser Person erste Erfahrungen. Reden tun sie aber nach wie vor über alles, was ich wirklich sehr toll finde. So sollte echte Geschwisterliebe sein.
Mila ist sehr groß und erwachsenen geworden. Manchmal hat sie noch ihre Spinnereien, aber im Großen und Ganzen ist sie wie eine junge Dame. Auch muss sie feststellen, dass noch einiges auf sie zukommen wird. Manchmal ist es eben doch besser, wenn man mit seinen Eltern über Themen redet.
Auch Luis wird zu einem waschechten Kerl, der seinem Vater mit der Zeit immer ähnlicher sehen soll. (Wenn das mal nicht schon alles sagt! :) )
Der Schreibstil von Marie Birken gefällt mir auch wieder sehr gut, da sich ihre Bücher – wie auch dieses hier – sehr schnell lesen lassen. Sie bringt Humor in die Geschichten und haucht den Charakteren das gewisse Etwas ein. Auch Alexandra und Elias aus der „Achtung…fertig“ Reihe kommen wieder vor und ich finde es immer wieder toll, noch mehr von den beiden zu erfahren. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich finde nichts, was ich zu kritisieren hätte oder schlecht fand. „Mila & Luis – Teenager eben“ ist ein gelungener zweiter Teil und ich freue mich schon sehr auf Band drei!
Lesebewertung:
 5/5
 
  Vielen Dank an die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
Dies hat aber in keiner Weise meine Meinung bezüglich des Buches beeinträchtigt.


 



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