Dienstag, 25. April 2017

Rezension zu "City of Bones"

"City of Bones"


Autor(in): Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Seitenzahl:  504
Preis:  17,99 EURO (Gebunden)
ISBN:
978-3401061320

Inhalt:

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Meine Buchrezension:

Das Buch „City of Bones“ ist der Auftakt einer Fantasyreihe und wurde von der Bestsellerautorin Cassandra Clare geschrieben. Im Januar 2008 ist das Buch vom Arena Verlag auf Deutsch veröffentlicht worden.
Die 15-jährige Clary macht sich an einem gewöhnlichen Abend mit ihrem besten Freund Simon auf dem Weg in eine Diskothek. Schon als sie ankommen bemerkt Clary Gestalten, die nur sie sehen kann. Anstelle sich also zu amüsieren und zu tanzen schnüffelt Clary den Gestalten hinterher und befindet sich Minuten später in einer Abstellkammer mit vier Menschen in ihrem Alter. Und ab diesem Moment lernt sie das erste Mal in ihrem Leben Schattenjäger kennen und dazu auch noch einen Dämon. Wie der Zufall es will, begegnet sie Jace – einer der drei Schattenjäger – wieder, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt, denn Clary muss erfahren, dass ihre Mutter sie Jahre lang belogen hat und Clary in Wirklichkeit kein richtiger Mensch ist. Außerdem kommt sie Jace immer näher, doch da ist etwas, dass die beiden auseinanderbringt.
„City of Bones“ wurde mir von einer guten Freundin empfohlen, die bereits die ganze Reihe gelesen hat und nun noch immer davon schwärmt. Natürlich musste ich mir deswegen mein eigenes Bild machen und tatsächlich schwärme ich nun auch schon von diesem Buch oder besser gesagt von Jace. Jace hat eine geheimnisvolle und mutige Seite an sich, doch trotzdem befindet sich hinter seiner eiserner Fassade ein Junge, der alles für die Menschen tun würde, die er liebt und gerade das macht ihn zu einem Jungen, den man eigentlich nur bewundern kann. In den fürchterlichsten Situationen steht er Clary bei und setzt alles daran, dass ihr nichts passiert, lieber würde er sterben. Clary ist mir während des Buches auch sehr ans Herz gewachsen, denn ich fand ihre Art wirklich toll und konnte auch all ihre Handlungen nachvollziehen. Außerdem schätze ich sie als mutig und tapfer, denn als sie etwas erfuhr, dass ihr ganzes Leben veränderte, ist sie nicht gleich aus getickt, sondern hat Ruhe bewahrt. Simon - ein Nebencharakter und zugleich Clarys bester Freund – ging mir während des Buches ein bisschen auf die Nerven, denn manchmal hat er echt schräge Wörter oder auch Behauptungen von sich gegeben, was ich einfach nicht verstehen konnte. Doch nichtsdestotrotz konnte ich mich dann doch noch mit ihm anfreunden und ihn dann letztendlich für sein Handeln verstehen. Des Weiteren könnte ich noch so viele Protagonisten aufzählen, die eine große Rolle in dem Buch gespielt haben, doch wahrscheinlich würde dann meine Rezension noch länger werden und das wäre dann mit der Zeit auch langweilig.
Die Handlung an sich fand ich sehr spannend, obwohl ich schon den Film „Die Chroniken der Unterwelt“ gesehen habe. Der Schreibstil von Cassandra Clare war einfach nur hervorragend und trotz der Erzählerperspektive konnte ich mich gut in das Buch hineindenken und mich in jeden Charakter hineinversetzten.
Alles in Allem fand ich das Buch sehr gut und ich kann jetzt schon sagen, dass ich ab nun eine neue Lieblingsreihe habe.

 

Lesebewertung:

5 / 5

Mittwoch, 12. April 2017

Rezension zu "Der Prinz der Elfen"

"Der Prinz der Elfen"


Autor(in): Holly Black
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  416
Preis:  16,99 EURO (Gebunden)
ISBN:
978-3570164099

Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Buchrezension:

Das Buch „Der Prinz der Elfen“ wurde von Holly Black geschrieben. Im April 2017 ist das Buch vom cbt Verlag erschienen. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Fairfold ist ein magischer Ort an dem Hazel mit ihrem Bruder Ben wohnt. Schon lange bevor die beiden geboren wurden, stand mitten im Wald ein gläserner Sarg mit einem gehörnten Jungen. Dieser Sarg zieht viele Touristen an und somit auch die Bewohner Fairfolds. Als eines Tages der Sarg leer steht und Hazel damit nicht ganz unbeteiligt ist, machen sich ihr Bruder und sie auf die Sache nach dem Elfenprinz und wollen ihm helfen, denn immerhin war er Jahrzehnte lang nicht mehr auf der Erde und sicherlich hat sich da einiges geändert. Doch können die Geschwister ihm wirklich helfen und das Wichtigste: Können sie ihm trauen?
Die Grundidee des Buches fand ich sehr schön, weswegen ich es auch sehr gerne lesen wollte. Am Anfang bin ich leider nicht gleich so gut in das Buch hinein gekommen, aber das änderte sich dann nach ein paar Seiten. Die Welt, die Holly Black im Buch beschrieben hat, konnte ich mir dank ihres grandiosen Schreibstiles sehr gut vorstellen. Was mich sehr überrascht hat war allerdings, dass sie die Welt der Elfen nicht märchenhaft schilderte, sondern eher als eine mörderische und schreckliche Welt. Dies fand ich aber sehr positiv, da in den meisten Büchern immer eine wunderschöne magische Welt voller Elfen besteht.
Leider konnte ich mich mit den Protagonisten Hazel und Ben nicht so gut identifizieren, denn ich persönlich kann mich nicht so gut in die Charaktere hineindenken, wenn der Schreibstil in der Erzählerform ist. Weitere wichtige Personen im Buch waren der gehörnte Junge und Jack, der beste Freund von Ben, der zugleich kein richtiger Mensch ist, denn er hat eine Verbindung mit den Elfen, weswegen ihn auch die Menschen in Fairfold meiden.
Eine positive Wendung im Buch war es, dass man zu Beginn des Lesens dachte, dass es eigentlich klar sei mit wem Hazel eine Beziehung eingehen würde, aber dies änderte sich dann mit der Zeit. Auch fand ich schön, dass nicht nur Hazel ihre Liebe gefunden hat, sondern auch ihr Bruder Ben, der schon seit sehr langer Zeit nach der großen Liebe gesucht hatte.
Nicht ganz so gelungen fand ich die Umsetzung der Geschichte, denn meines Erachtens ist während der Handlung nicht viel aufregendes, sondern mehr vorhersehbare Sachen passiert. Außerdem fand ich die Zeitsprünge in die Vergangenheit und dann wieder in die Gegenwart verwirrend und ich muss gestehen, dass mich das sehr gestört hat, denn die Länge der Zeitsprünge waren meiner Meinung nach zu lange.
Allen in Allem fand ich das Buch gut, aber das gewisse Etwas hat mir leider gefehlt. Außerdem konnte ich mich nicht so sehr mit der Umsetzung der Geschichte anfreunden, aber trotz der ganzen Kritik muss ich sagen, dass es für zwischendurch auf jeden Fall ein schönes Buch ist und es im Endeffekt ein Buch mit einem wunderschönen magischen Ort ist.

 

Lesebewertung:

3 / 5

 

Mittwoch, 29. März 2017

Rezension zu "Das Herz ist ein gutes Versteck"

Das Herz ist ein gutes Versteck


Autor(in): Ranka Keser
Verlag: Diana Verlag
Seitenzahl:  384
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3453359116

Inhalt:

Liebe ohne Schmerz gibt es nicht, das weiß Rieke aus Erfahrung. Deshalb genießt sie ihr unabhängiges Leben. Bis sie auf einem Klassentreffen Werner wiederbegegnet, der ihr ein überraschendes Angebot macht: Wenn sie vor seiner Familie die Frau an seiner Seite spielt, beteiligt er sie an seinem umfangreichen Erbe. Rieke willigt ein und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz nicht so fest verschlossen ist, wie sie glaubt.

Meine Buchrezension:

Das Buch „Das Herz ist ein gutes Versteck“ wurde von Ranka Keser geschrieben. Der Roman wurde im März 2017 beim Diana Verlag veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir zur Verfügung gestellt wurde.
Das Buch erzählt von Rieke, einer 46-jährigen Frau, die bisher der Liebe aus dem Weg gegangen ist, weil sie nur schlechte Erfahrungen damit gemacht hatte. Als sie auf einem Klassentreffen ihrem ehemaligen Mitschüler Werner wieder begegnet, stellt sie fest, dass er sich im Gegensatz zu den anderen Männern sehr gut gehalten hatte und sogar noch besser als früher aussieht. In einem Gespräch lernen sich die beiden wieder kennen und schon sehr schnell macht Werner ihr einen Vorschlag, der für sie und auch für ihn alles verändert. Denn Werner hatte gefragt, ob Rieke bereit wäre eine Fake-Beziehung mit ihm einzugehen. Nach langem Überlegen sagt sie schließlich zu, denn immerhin bekommt man nicht alle Tage einfach 20 000 Euro. Doch während ihrer „Beziehung“ lernen sie sich noch besser kennen und langsam fängt Rieke an, sich mit der Liebe anzufreunden.
„Das Herz ist ein gutes Versteck“ hat mich von der Grundgeschichte, die in diesem Buch steckt, sehr angesprochen. Das Einzige was mich vielleicht schon vor dem Lesen gestört hatte war, dass die Protagonisten schon sehr viel älter als ich sind. Doch schon schnell habe ich festgestellt, dass das eigentlich kein Problem ist, denn durch den Schreibstil konnte ich mich sehr gut in Rieke hineinversetzten. Ich finde auch, dass die Autorin die Geschichte sehr gut umgesetzt hat und ich auch sagen muss, dass nicht alles vorhersehbar war.
Ein bisschen merkwürdig fand ich allerdings die Redeart in den Dialogen, denn manchmal bin ich aus den Konservationen nicht schlau geworden. Außerdem hat mich gestört, dass die gefühlvollen  bzw. romantischen Stellen viel zu schnell vergangen waren. Meiner Meinung nach hätte der Roman ein bisschen kitschiger sein können.
Alles in Allem war es ein sehr schnell lesbarer Roman und für zwischendurch auf jeden Fall geeignet. Doch diese gewisse Tiefe hat mir leider in diesem Buch gefehlt, weswegen meine Bewertung nicht ganz so positiv ausfällt.

 

Lesebewertung:

2,5 / 5

Mittwoch, 22. März 2017

Rezension zu "Der Kuss der Lüge"

"Der Kuss der Lüge"

 
Autor(in): Mary E. Pearson
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl:  560
Preis:  18,00 EURO (Gebunden)
ISBN:
978-3846600368

Inhalt:

Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen…

Meine Buchrezension:

Das Buch „Der Kuss der Lüge“ wurde von Mary E. Pearson geschrieben. Erschienen ist das Buch im Februar 2017 vom Verlag Bastei Lübbe. Im Allgemeinen handelt es sich hier um eine Reihe, wobei derzeit nur der erste Teil erschienen ist.
Die 17-jährige Lia hat es nicht leicht, denn sie soll mit ihren jungen Jahren einen Prinzen heiraten, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Als sie dann am Tag ihrer Hochzeit mit einer guten Freundin von ihr abhaut und versucht sich an einem neuen und fremde Ort, an dem alles so schön und einfach scheint, ein neues Leben aufzubauen, begegnet sie zwei jungen Männern. Beide unterscheiden sich voneinander, doch beiden haben eine Sache gemeinsam: ein Auge auf Lia geworfen. Lia fühlt sich mit der Zeit zu beiden hingezogen, doch was sie nicht weiß ist, dass ein junger Mann hier ist, um sie zu töten, der andere, weil er sie kennenlernen möchte, immerhin hat sie ihn am Tag ihrer Hochzeit sitzen lassen.
„Der Kuss der Lüge“ hat mich alleine schon vom Cover her angesprochen und als ich dann auch noch den spannenden Klappentext gelesen habe, musste ich es unbedingt lesen. Am Anfang gefiel mir das Buch sehr gut, da Lia am Tag ihrer Hochzeit abgehauen war und sie eine neue Welt kennenlernte, die sie als Prinzessin nicht kannte. Außerdem fand ich es sehr spannend, da man als Leser selbst nicht wusste, wer von den beiden Männern der Attentäter und wer der Prinz war. Das hat dem Buch auf jeden Fall jede Menge Spannung gegeben. Bei der Hälfte des Buches konnte man sich dann schon ein Quintessenz bilden, wer von den beiden Männern der Böse und der Gute war, doch dann tauchte eine überraschende Wendung auf, mit der ich persönlich nie gerechnet hätte. Auch ab diesen Teil gefiel mir das Buch wieder besser, da es mir mit der Zeit ein bisschen langweilig erschienen war. Zum Glück änderte sich dies aber mit dieser wahnsinnigen Wendung.
Die Protagonistin Lia erschien mir als sehr sympathisch, da sie, obwohl sie eine Prinzessin war, sich sehr normal und bodenständig verhielt. Außerdem mochte ich ihren Charakter und meiner Meinung nach hat sie in allen kniffligen Situation gut gehandelt. Auch ihre letzte Entscheidung, wen von den beiden jungen Männern sie am Ende ihr Herz schenken wollte, fand ich richtig, obwohl man am Beginn des Buches eine andere Meinung hatte.
Was ich allerdings nicht so gut fand war, dass manchmal ein bisschen die Spannung verloren gegangen war, da die Autorin manche Ereignisse zu lang gezogen hatte. Manchmal ist weniger eben mehr.
Alles in Allem fand ich das Buch gut und bin auf jeden Fall auf die Folgebände gespannt, denn wie natürlich bei jeder Reihe ist das Ende Spannung pur und man möchte unbedingt wissen, wie es nun weitergeht.

 

Lesebewertung:

4 / 5

Donnerstag, 16. März 2017

Rezension zu "Nächstes Jahr am selben Tag"

"Nächstes Jahr am selben Tag"

 

Autor(in): Colleen Hoover
Verlag: dtv Verlag
Seitenzahl:  376
Preis:  14,95 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3423740258

Inhalt:

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …

Meine Buchrezension:

Das Buch „Nächstes Jahr am selben Tag“ wurde von Colleen Hoover geschrieben. Im März 2017 ist das Buch vom dtv Verlag erschienen.
Fallon lernt Ben leider ungünstig kennen, denn keine 10 Stunden später wird sie nach New York ziehen. Doch nicht destotrotz lernen sich die beiden an diesem Tag, den 9. November, noch besser kennen und geben sich bei der Verabschiedung ein Versprechen, dass beide versuchen einzuhalten: Sich jeden 9. November im Jahr zu treffen.
Doch zwischen jedem Datum vergeht ein Jahr, in dem sich beide verändern, neue Menschen kennenlernen und auch immer wieder an die eigene Vergangenheit erinnert werden. Was Ben und Fallon allerdings nicht wissen ist, dass ihre Vergangenheit gar nicht so weit von einander entfernt ist.
Als das Buch erschienen ist, musste ich sofort in die Buchhandlung und mir dieses Prachtexemplar holen. Immerhin ist Colleen Hoover eine meiner Lieblingsautorinnen und bis jetzt habe ich noch kein Buch von ihr gelesen, welches schlecht gewesen wäre. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht, denn „Nächstes Jahr am selben Tag“ hat mir unglaublich gut gefallen, da es nicht nur einfach eine kitschige Liebesgeschichte ist – was sich vielleicht vom Klappentext her so anhören könnte -, sondern ein Buch, dass wirklich viele Menschen tief im Herzen berührt. Schon von Beginn an sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen. Fallen, weil sie auf mich so positiv mit ihrer Lebensfreude gewirkt hat und Ben, weil er auf eine rätselhafte Art und Weise faszinierend war. Außerdem fand ich toll, dass Ben Fallon so aufmuntern konnte und sie sogar ermutigt hatte, als es niemand anderes machte.
Außerdem fand ich großartig, dass die Autorin es geschafft hat, eine so unvorhersehbare Wendung in das Buch hineinzubringen. Als ich bei dieser Stelle angelangt war, musste ich erst einmal Luft holen, denn damit hätte ich wirklich nie gerechnet.
Der Schreibstil von Colleen Hoover war wieder einmal einzigartig und unverwechselbar, was ich so toll an ihren Büchern finde.
Alles in Allem hat mir das Buch unglaublich gut gefallen und ich hoffe sehr, dass ich noch viele tolle Geschichten von der Autorin lesen kann. Das Buch ist wirklich empfehlenswert, denn auch die ein oder anderen Tränen kommen beim lesen.

Lesebewertung:

5 / 5

Mittwoch, 1. März 2017

Mein Lesemonat

im Februar

 
Diesen Monat habe ich sage und schreibe 10 Bücher gelesen. Eigentlich hätte ich mir fünf vorgenommen, aber dass es dann tatsächlich doppelt so viele geworden sind, hätte ich nicht erwartet. Zudem muss ich aber sagen, dass ich diesen Monat wirklich tolle Bücher gelesen habe, weswegen ich alle Bücher sehr schnell und zügig lesen konnte.
 
 

 

Sexy Secrets

 
Das erste Buch in diesem Monat war "Sexy Secrets", was mir sehr gut gefallen hat. Sein Vorgänger konnte mich ebenfalls überzeugen und zu beiden Büchern habe ich hier auf meinem Blog eine Rezension.
 
 
 

Ich fühle was, was du nicht fühlst


 
"Ich fühle was, was du nicht fühlst" hat mir relativ gut gefallen, aber das gewisse Etwas hat mir bei dem Buch leider gefehlt. Wenn ihr meine Meinung über das Buch wissen wollt, könnt ihr gerne bei der Rezension vorbeischauen, die sich hier auf meinem Blog befindet.
 
 
 

These Broken Stars - Jubilee und Flynn


 
Da mir der erste Band von "These broken Stars" gut gefallen hat, habe ich mir den zweiten gekauft und auch gelesen. Leider hat sich herausgestellt, dass mir der erste Band besser gefallen hat und ich den zweiten Band schlechter fand. Doch trotzdem werde ich dem dritten Band noch eine Chance geben. Zu "These Broken Stars - Jubilee und Flynn" findet ihr ebenfalls eine Rezension.
 
 
 

Oblivion


 
Da ich ja ein sehr großer Fan der Lux-Reihe bin, war es für mich selbstverständlich das Buch aus Daemons seiner Sicht zu lesen. Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht, denn Daemon hat das Buch mit seiner Art und Weise einfach verzaubert und für mich war es ein sehr schöner Einblick in sein Leben. Zu diesem Buch findet ihr ebenfalls eine Rezension.
 
 

Begin Again


 
Ich glaube wirklich, dass fast jeder schon dieses Buch gelesen hat und deswegen habe ich es endlich auch gelesen und ich bin - genau wie die anderen - begeistert. Das Buch hat mir so unglaublich gut gefallen, dass ich mir ein paar Tage später auch den zweiten Band holen musste. Eine Rezension zu "Begin Again" findet ihr hier auch.
 
 

Das Juwel - Die Gabe


 
Alleine schon das Cover hat ausgereicht, dass ich mir "Das Juwel - Die Gabe" gekauft habe. Aber so begeistert wie ich von dem Cover war, war ich leider nicht vom Inhalt. Mich hat die Geschichte nicht richtig berührt, geschweige denn mitgerissen. Eine Rezension dazu findet ihr ebenfalls.
 
 

Schau mir in die Augen, Audrey


 
"Schau mir in die Augen, Audrey" hat mir gut gefallen, aber richtig mitreißen konnte mich das Buch leider auch nicht. Auch zu diesem Buch findet ihre hier auf meinem Blog eine Rezension.
 
 
 

 Love and Confess


 
"Love and Confess" von Colleen Hoover hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch war auch mein absolutes Monatshighlight und ich wäre immer wieder bereit dazu, das Buch noch einmal zu lesen. Die Idee, die in diesem Buch steckt, ist einfach unfassbar berührend und ich finde, man muss das Buch gelesen haben muss, um das zu verstehen. Zu diesem tollen Buch ist ebenfalls eine Rezension vorhanden und ich würde mich riesig freuen, wenn ihr da mal vorbeischaut, denn bei einem Buch habe ich noch nie so viel weinen müssen, als es bei diesem der Fall war. 
 
  

Du neben mir - und zwischen uns die ganze Welt



 
"Du neben mir" ist von vielen das Lieblingsbuch, aber leider kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen, denn es hat einige Stellen in dem Buch gegeben, die ich total unnötig fand. Zwar war die Geschichte an sich sehr gut, aber meiner Meinung nach hätte man da mehr draus machen können. Das Buch war sicherlich kein schlechtes Buch, aber für zwischendurch passt es super und lässt sich auch leicht lesen.
 
 
 

Engelsnacht

 
 
"Engelsnacht" habe ich mit großer Begeisterung gelesen, denn ich habe lange Zeit nur gutes über das Buch gehört und das hat sich auch beim Lesen bewahrheitet. Das Ende hat mich so mitgerissen, dass ich sofort mit dem zweiten Band beginnen musste und ich freue mich schon wahnsinnig, die anderen Bände zu lesen. 
  
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Alles in Allem waren in diesem Monat wirklich tolle Bücher dabei, die ich gelesen habe und ich hoffe, dass ich im März ebenfalls so tolle Bücher lesen kann.
 
Wie viele und welche Bücher habt ihr im Februar geschafft?
 
 
Liebe Grüße
Eva

Samstag, 25. Februar 2017

Rezension zu "Love and Confess"

"Love and Confess"

 
Autor(in): Colleen Hoover
Verlag: dtv Verlag
Seitenzahl:  400
Preis:  12,95 EURO (Broschiert)
ISBN:
978-3423740128

 

Inhalt:

Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichtenanderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist…

Meine Buchrezension:

Das Buch „Love and Confess“ wurde von Colleen Hoover verfasst. Im November 2015 ist das Buch vom dtv Verlag veröffentlicht worden.
Auburn hat schon in ihrer Teenagerzeit viel miterleben müssen. Noch immer denkt sie viel an diese Zeit und würde alles dafür geben, noch einmal von vorne zu beginnen. Als sie eines Tages wieder an den Ort zurückkehrt, mit dem sie viel von früher verbindet, trifft sie auf Owen Mason Gentry, ein gut aussehender Künstler, der dringet eine Assistentin für eine Ausstellung seiner Bilder braucht. Da Auburn dringend Geld benötigt, sagt sie sofort zu und wenig später findet sie sich auf der Ausstellung wieder. Auburn und auch Owen merken, dass sie etwas verbindet und im Laufe der Zeit treffen sie sich immer öfters und schon bald können sie das schöne Kribbeln im Bauch nicht mehr ignorieren.
„Love and Confess“ habe ich gelesen, da ich die Bücher von Colleen Hoover liebe und wieder einmal wurde ich von der Autorin nicht enttäuscht. Sie hat es wieder geschafft, eine unglaublich berührende und kopfzerreisende Geschichte zu schreiben, die ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe.
Wie schon bei anderen Büchern von der Autorin finde ich, dass der Klappentext des Buches überhaupt nichts aussagt, denn im Laufe der Handlung passiert so viel interessantes. Meiner Meinung nach sollte Colleen Hoover eindeutig mehr an ihren Klappentexten arbeiten, aber vielleicht ist gerade der nicht aussagekräftige Text eine Taktik von ihr, die Leser mit ihren Büchern in ihren Bann zu ziehen.
Als ich gerade einmal drei Seiten im Buch gelesen habe, sind mir bereits die Tränen gekommen. Schon der Anfang war für mich sehr berührend und ich kann mir gar nicht vorstellen, dort nicht zu weinen.
Die Handlung an sich hat mir sehr gut zugesagt, denn aus einer kitschigen Liebesgeschichte wurde eine unfassbar fesselnde, gefühlsvolle und schöne Geschichte gemacht, die ich gerne noch einmal lesen möchte.
Die Protagonisten Auburn und auch Owen sind mir sehr ans Herz gewachsen, weswegen ich sogar ein wenig traurig war, als ich die letzte Seite des Buch gelesen habe, die im Übrigen noch einmal alles rausgerissen hat. Auburn stellte für mich eine liebevolle und starke Person da, die schon in einem sehr frühen Alter vieles meistern musste. Owen war für mich ebenfalls ein Mensch, der eine sehr starke Persönlichkeit hat und alles für die Menschen tun würde, die er liebt. Dies zeigt er auch während des Buches.
Natürlich gibt es auch Personen, die man weniger leiden konnte, aber ich denke ohne diese Menschen, wäre das Buch nicht so wundervoll geworden, wie es letztendlich geworden ist.
Durch den hervorragenden Schreibstil der Autorin konnte ich mich in die Personen sehr gut hineinversetzten und fühlte bei jeder Situation mit.
Alles in Allem hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich unendlich viele Zitate markiert habe, die mir so nahe gegangen sind. Ich konnte während des Lesens lachen, schmunzeln und weinen und ich glaube das sind die Dinge, die ein gutes und unvergessliches Buch ausmachen. Der Kauf für das Buch lohnt sich meiner Meinung nach sehr.

Lesebewertung:

5 / 5