Donnerstag, 5. Juli 2018

Rezension zu "Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing"


„Ich und die Heartbreakers – Make my heart sing“

(Werbung)
 

Autor(in): Ali Novak
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  432
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3570312216

Inhalt:

Büffeln, Sparen, und dann aufs College – so lautet Felicitys Plan. So, wie ihre ehrgeizige Mutter es von ihr erwartet, seit Fels Schwester Rose vor Jahren spurlos verschwunden ist. Doch als Felicity auf einem Maskenball den heißen Alec kennen lernt, der sich als Mitglied der legendären Heartbreakers entpuppt, erscheint vieles in neuem Licht. Auch was damals zwischen ihrer Mutter und Rose wirklich geschah. Zusammen mit Alec begibt sich Felicity auf einen aufregenden Roadtrip, um endlich Rose zu finden.

Meine Buchrezension:

Bisher habe ich von Ali Novak nur Gutes gehört, sodass ich mir endlich mal mein eigenes Bild von der Autorin und ihren Geschichten machen wollte. Und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Die Autorin legt einen einfachen, aber dennoch mitreisenden Schreibstil an den Tag und zieht somit ihrer Leser in einen Bann. Ihre Geschichte, in der es um Felicity und Alec geht, ist einfach nur bezaubernd und unglaublich herzzerreißend. Zwar beinhaltet das Buch nicht allzu viele emotionale Stellen, wie ich finde, aber dennoch stört mich das keineswegs, da die Geschichte solche Stellen überhaupt nicht benötigt. Aber zuerst einmal, worum geht es in dem Buch:
Das Buch handelt von Felicity, die seit vier Jahren ihre geliebte Schwester Rose nicht mehr gesehen hat. Fel weiß nicht, ob es ihrer Schwester gut geht oder ob sie irgendwo anders ein neues Leben begonnen hat. Und schon dreimal weiß Fel nicht, warum ihre Schwester ihr das angetan hat. Sie haben sich immer gut verstanden, waren wie die Vorzeigeschwestern, aber irgendetwas hat Rose dazu veranlasst, einfach abzuhauen. Für Fel ist das natürlich eine Sache, die sie nie vergessen wird. Zum Glück hat sie zwei Freunde, die sie unterstützen und Fel immer aufmuntern. Eines Tages lernt Fel auf einem Maskenball den sehr gut aussehenden Alec kennen. Allerdings weiß Fel zuerst nicht, dass Alec der unwiderstehliche und weltberühmte Bassist von den Heartbreakers ist. Doch auch als Fel seine Identität weiß, behandelt sie ihn nicht anders. Und genau das, gefällt dem Bassisten, sodass Alec sie nicht mehr vergessen kann. Sehr schnell sehen sich die beiden wieder und als Fel etwas Unglaubliches unter dem Bett ihrer Mutter entdeckt, macht Fel sich gemeinsam mit Alec und ihren Freunden auf die Suche nach ihrer Schwester Rose.
Im Grunde klingt die Geschichte ganz einfach und möglicherweise auch klischeehaft, aber das war sie wirklich gar nicht. Die Seiten lassen sich sehr schnell lesen und ich muss mich manchmal wirklich zwingen, das Buch nicht ganz durchzulesen. Die Charaktere, sowie die Geschichte an sich ist einfach nur wunderschön und ich möchte unbedingt noch mehr von Ali Novak lesen. Die Protagonistin Fel ist eine sehr gutherzige und liebeswerte Person, die man einfach nur mögen muss. Sie ist zwar noch nicht ganz erwachsen, benimmt sich aber schon so. Außerdem erlebt sie in ihrem Leben ganz schön viel und muss sich auch um Einiges Sorgen und Gedanken machen. Auch könnte man meinen, dass Fel mit der Zeit überheblicher oder sogar eingebildeter werden kann, weil sie ja mit dem weltberühmten Alec ausgeht, aber das ist wirklich nicht der Fall. Denn anstatt mit Alec rum zu prahlen, benimmt Fel sich ganz normal und behandelt auch Alec wie einen normalen Menschen. Dennoch muss ich jetzt Etwas ansprechen, was ich Fel beinahe nicht verzeihen konnte, denn Fel liebt es, wenn ihre Bücher gelesen aussehen. Das geht ja mal gar nicht! Doch nichtsdestotrotz ist sie ein wunderbarer Charakter.
Aber auch Alec kann man nur in sein Herz schließen, denn er ist ein wahrer Traum. Woran das liegt? ER IST KEIN BAD BOY! Sondern ein ganz normaler Junge, der zufällig Bassist einer weltberühmten Band ist. Aber ansonsten ist der Junge bodenständig, witzig und einfach nur unglaublich süß! Die beiden Charaktere harmonieren also sehr gut miteinander und ich finde man spürt schon bei der ersten Begegnung, dass da was zwischen ihnen ist.
Das Ende hätte ich mir vielleicht ein bisschen anders vorgestellt bzw. noch mehr erwartet, aber ansonsten hat es mir richtig gut gefallen.

Lesebewertung:

4,5/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
 

 

 

Montag, 2. Juli 2018

Leseempfehlung Juni 2018

Meine Leseempfehlung

im Juni 2018

 
Hallo ihr Lieben!
Wieder ist ein Monat vorbei und wieder stelle ich euch meine Leseempfehlung aus diesem Monat vor. Im Juni habe ich ehrlich gesagt nicht allzu viele gute Bücher gelesen, weshalb die Auswahl relativ leicht war. Letzen Endes habe ich mich für die Reihe "Tears of Tess" von Pepper Winters entschieden. Im Deutschen sind bereits zwei Teile erschienen und beide Bände haben mir sehr gut gefallen. Allerdings finde ich, dass dieses Genre Dark Romance nicht für jeden geschaffen ist. Man sollte vielleicht einmal ein Buch aus dem Bereich ausprobieren und dann kann man feststellen, ob es einem gefällt oder nicht. Die Bücher halten wirklich einiges bereit und sind nichts für schwache Nerven. Es gibt oft Stellen, da kann man einfach nur den Kopf schütteln oder bekommt sogar Angst. Teilweise liest man Stellen, die einfach nur erschreckend oder grauenvoll sind. Aber damit muss man rechnen, denn dieses Genre ist nicht voll mit Blümchen und Märchen. Außerdem sollte man das Getane oder Gesagte in den Büchern nicht allzu ernst nehmen, wie es vielleicht einige machen. Denn lasst euch gesagt sein: Es sind nur Bücher!
 
Band 1: Tears of Tess
 
 
Band 2: Tears of Tess
 
 
 
Danke, fürs Vorbeischauen!
Eva :)
 
 

Samstag, 30. Juni 2018

Rezension zu "Ein Sommer mit Alejandro"


„Ein Sommer mit Alejandro“

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Autor(in): Jody Gehrman
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  320
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3570312018

Inhalt:

Dakota wollte gerade zu ihrem Freund ziehen, als sie erfährt, dass er sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Spontan schreibt sie sich ihren Kummer von der Seele, steckt den Zettel in eine Flasche und schleudert sie ins Meer. Antwort kommt von einem Alejandro aus Barcelona, der sie genau zu verstehen scheint. Sie ahnt nicht, dass in Wirklichkeit Jack dahintersteckt, der süße Junge, den sie im Café getroffen hat. Und der weiß nicht, wie er ihr je beibringen soll, dass er sie angelogen hat.

Meine Buchrezension:

Das Buch „Ein Sommer mit Alejandro“ handelt von Dakota, die ihre Zusage von dem College erhalten hat, das sie schon so lange besuchen möchte. Überglücklich zeigt sie es ihrem Vater, doch bevor sie es ihrer besten Freundin und ihrem Freund zeigen kann, die bereits seit einem Jahr auf das College gehen, erfährt sie von ihrer besten Freundin River, dass ihr Freund Cody und River nun zusammen sind. Sie hätten während der letzten Wochen zueinandergefunden und seien füreinander bestimmt. Das bricht Dakota das Herz und lässt sie dazu bringen, dass College zu verschieben. Als sie eines Tages eine Flaschenpost schreibt und die Flasche in das Meer hinauswirft, hätte sie niemals erwartet, dass eine Antwort zurückkommt. Ein Junge namens Alejandro schreibt ihr zurück und erkennt, in welch schlimmer Situation sich Dakota befindet. Die beiden schreiben sich immer mehr Briefe und E-Mails und erfahren auch immer mehr vom jeweils anderem. Allerdings weiß Dakota nicht, dass es sich bei Alejandro um den netten Jungen aus dem Café handelt, den sie zeitgleich kennenlernt. Jack, so heißt er, ist nämlich sehr schüchtern und hat durch Alejandro den Ausweg gefunden, Dakota besser kennenzulernen. Aber was, wenn der Schwindel auffliegt?
Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm zu lesen und ermöglicht es mir auch, das Buch schnell und zügig zu lesen. Man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzten, aber leider fehlt die Sympathie, die ich nicht für die Hauptcharaktere aufbringen konnte. Leider ist mir Dakota, sowie auch Jack nicht sympathisch und ich finde, dass sie für ihr Alter noch viel zu kindlich rüberkommen. Oftmals machen sie Dinge, die ich nicht verstehen kann. Vor allem aber muss ich den Kopf schütteln, als Jack auf die schlaue Idee kommt und sich als Alejandro ausgibt. Natürlich weiß ich, dass das die Hauptgeschichte ist, aber trotzdem finde ich es ein bisschen schwachsinnig und unrealistisch. Schließlich muss Jack wissen, dass so ein Schwindel irgendwann immer auffliegt und dann plötzlich alles anders wird. Auch muss ich sagen, dass Dakota ein bisschen naiv ist. Außerdem regt es mich fürchterlich auf, dass sie immer wieder zu ihrem Exfreund zurücksieht und rumjammert. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, wenn man betrogen wird, aber sich das die ganze Zeit ins Gedächtnis zu rufen, macht das Ganze nicht leichter. Mir hat außerdem das Emotionale in dem Buch gefehlt. Gerade solche Stellen machen ein gutes Buch aus, aber leider kommt eine solche Stelle nicht vor. Das Buch hätte wirklich Potenzial gehabt, aber leider ist die Umsetzung nicht allzu toll geworden. Manchmal zieht sich die Geschichte auch sehr in die Länge, was teilweise sehr langweilig wird.
Alles in allem ist es kein schlechtes Buch, aber es ist kein Buch, dass mich gefesselt hat.

Lesebewertung:
2/5
 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

 

 

 

Donnerstag, 28. Juni 2018

Rezension zu "Never loved before"


„Never loved before“

(Werbung)



Autor(in): Monica Murphy
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl:  512
reis:  9,99 EURO (broschierte Taschenbuchausgabe)
ISBN:
978-3453580657

Inhalt:

Vor langer Zeit, als ich fünfzehn und eine komplett andere Person war, habe ich einem Mädchen das Leben gerettet. Ich habe nur ein paar Stunden mit ihr verbracht, aber irgendwie entstand eine Verbindung – und seitdem war ich nicht mehr derselbe. Niemand versteht, was wir durchgemacht haben. Niemand weiß, was es bedeutet, wir zu sein. Wir haben überlebt, aber ich fühle mich nicht, als ob ich richtig leben würde – bis jetzt. Acht Jahre später habe ich sie gefunden. Ich will, dass sie zu mir gehört. Aber sie wird mich für immer hassen, wenn sie herausfindet, wer ich wirklich bin.
Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Never loved before“ geht es um Katherine, die noch immer mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Denn im Alter von 12 Jahren wurde das junge Mädchen entführt und einige Tage lang missbraucht. Hätte sie ihr Held – der Sohn des Entführers – nicht gerettet, wäre sich höchstwahrscheinlich tot. Will und Katherine haben noch einige Zeit Kontakt, aber auch dieser bricht bald ab. Jetzt, Jahre später, ist die junge Frau noch immer von ihrem Erlebnis geprägt und bringt es nicht über sich, einem Menschen zu vertrauen. Als sie aber eines Tages den gut aussehenden und sehr charmanten Ethan kennenlernt, wirft sie ihre Ängste über Bord. Aber Ethan verbirgt vor ihr, dass er kein anderer als Will ist.
Schon nach den ersten Seiten weiß man, in welche Richtung die Geschichte gehen wird und dieser Fakt nimmt gleich schon zu Beginn die Spannung weg. Leider muss ich auch sagen, dass es wirklich sehr lange dauert, bis die Geschichte so richtig beginnt. Als Leser hat man das Gefühl, als würde nicht wirklich viel passieren. Dieses Gefühl zieht sich leider sehr lange durch und erst am Ende des Buches geht alles sehr schnell und es wird auch einmal spannend. Die Kapitel des Buches sind sehr kurz, was ich allerdings gut finde.
Abwechselnd wird in der Vergangenheit und in der Gegenwart erzählt, was manchmal ein bisschen nervig ist, weil wenn in der Gegenwart einmal etwas Spannendes passiert, geht das Buch gleich wieder mit der Vergangenheit weiter und dadurch geht oft die Spannung verloren. Zwar sind die Vergangenheitsausschnitte interessant, aber irgendwie auch nicht, da ich mir mehr Details wünschen würde. Die ersten 50 Seiten sind auch für mich persönlich verwirrend gewesen, da man als Leser nicht gewusst hat, wer Ethan ist und wer Will.
Mit der Protagonistin Katherine komme ich auch nicht wirklich aus, da sie immer davon redet, dass sie nie einem Mann ihr Vertrauen schenken kann, geschweige denn mit einem Mann intim werden kann, aber plötzlich als sie Ethan begegnet, empfindet sie plötzlich alles anders. Das finde ich dann schon ein wenig zu weit hergeholt.
Alles in allem ist es ein interessantes Buch mit einer sehr wichtigen Thematik, aber die Umsetzung finde ich nicht so schön. Ich hätte mir da etwas anderes gewünscht und finde auch, dass weniger Seiten besser gewesen wären.
Lesebewertung:

 2,5/5

 
Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung eines Rezensionsexemplars!
 

Sonntag, 24. Juni 2018

Rezension zu "Remember the fun"


„Remember the fun“

(Werbung) 

 
Autor(in): Beck Nicholas
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  368
Preis:  9,99 EURO (Taschenbuch)
ISBN:
978-3-570-31186-8

Inhalt:

Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

Meine Buchrezension:

Das Buch handelt von der 17-jährigen Zoey, die zusammen mit ihrer besten Freundin, ihrem Exfreund und zwei weiteren Leuten einen Roadtrip nach Melbourne macht, wo sie gemeinsam ein Konzert besuchen wollen. Zoey ist noch immer in Finn, ihrem Ex, verliebt und nutzt deswegen diesen Trip als Versöhnung, aber da hat sie die Rechnung ohne Luc nicht gemacht. Denn Luc ist der gut aussehende Cousin von Finn, der eigentlich ganz nett ist.
Alleine der Klappentext verrät einem, in welche Richtung das Buch gehen wird und ich glaube da ist es keine große Überraschung, wie das Buch enden könnte. Aus diesem Grund hat mir in dem Buch ein wenig die Spannung gefehlt, weil ich meistens immer gewusst habe, was als Nächstes passieren wird. Allerdings finde ich die Umsetzung der Geschichte sehr gelungen, weil das Buch ein Sommerfeeling vermittelt. Durch den lebhaften und guten Schreibstil, konnte ich mir die Atmosphäre, sowie die Gegend, in der das Buch spielt, sehr gut vorstellen. Leider ist mir Zoey, die Protagonistin, nicht ganz so sympathisch, denn ich kann nicht verstehen, wie man mit einem Mädchen befreundet sein kann, die jetzt mit dem Exfreund von einem zusammen ist. Das ist doch keine Freundschaft. Außerdem finde ich es ein bisschen merkwürdig und fragwürdig, wieso man mit seinem Exfreund einen Roadtrip macht! Da ist doch vorprogrammiert, dass man seinen Exfreund wieder zurückhaben will.
Auch Luc ist mir ein bisschen komisch vorgekommen, denn ich kann ihn nie so richtig einschätzen. Mal ist der der typische Bad Boy, aber schon im nächsten Moment ist er der nette Junge von nebenan. Ich persönlich finde auch, dass man dem Buch deutlich angemerkt hat, dass die Protagonistin noch junge Menschen sind. Teilweise bekommt man auch das Gefühl, dass sie sogar noch Kinder vom Verhalten her sind.
Für Zwischendurch finde ich das Buch sehr schön, aber wenn man auf der Suche nach einer emotionalen Lektüre ist, dann ist man bei „Remember the fun“ falsch. Es gibt zwar durchaus ein paar tiefergehende Stellen, aber so schnell wie diese kommen, so schnell verschwinden sie auch wieder.

Lesebewertung:

3/5
 Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Samstag, 23. Juni 2018

Rezension zu "Save you"


„Save you“

 
Autor(in): Mona Kasten
Verlag: LYX Verlag
Seitenzahl:  384
Preis:  12,90 EURO (broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3736306240

Inhalt:

 "Du hast mir das verdammte Herz rausgerissen. Und ich hasse dich dafür. Aber ich liebe dich auch, und das macht das Ganze so viel schwerer."

Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so tiefe Gefühle wie für James. Und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück ― als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen. Vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen ...

Meine Buchrezension:

Bei dem Buch „Save you“ handelt es sich um den zweiten Teil der „Maxton Hall“ Reihe von Mona Kasten. Das Buch erzählt von Ruby und James, deren Wege sich nun trennen. James hat etwas getan, was für Ruby unverzeihlich ist. Aber James gibt nicht auf. Er möchte Ruby zurück, denn erst als Ruby einmal unerreichbar für ihn ist, merkt er, wie sehr er sie braucht. Wie sehr er um sie kämpfen muss, um Ruby wieder zurück zu bekommen. Aus diesem Grund gibt James sein Bestes und versucht, sich wieder in Rubys Herz zu schleichen. Allerdings scheint ihr Glück niemals lange anzuhalten, denn sobald die beiden sich wieder näherkommen, kommt der nächste große Schock.
Der erste Band der Reihe endete wirklich sehr spannend, weshalb ich jetzt umso gespannter auf den zweiten Band gewesen bin. Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin, denn ich habe viel mehr erwartet. Zum einem finde ich störend, dass die Geschichte anfangs so unnötig in die Länge gezogen wird. Ich habe als Leser das Gefühl, als passiert zwischen Ruby und James fast nichts. Und wenn sie sich einmal nähern, dann ist wieder für lange Zeit Funkstille. Zum anderen finde ich sogar die Geschichten der Nebencharaktere, wie beispielsweise von Lydia und Lin viel interessanter, als die eigentliche Hauptgeschichte. Ab Seite 200 geht es dann bergauf, denn endlich kommt die Geschichte in Fahrt und sie nimmt Gestalten an. Aber leider auch wieder nur für kurze Dauer, denn obwohl die beiden, Ruby und James, wieder mehr zueinanderfinden, ist das Buch mit so vielen Nebenhandlungen ausgearbeitet worden, die von der wirklichen Geschichte ablenken. Und als endlich alles perfekt scheint, kommt das nächste Ereignis und setzt die Geschichte so zurück, wie sie anfangs auf Seite eins ist. Da denke ich mir natürlich schon, wieso die Reihe überhaupt einen zweiten Band braucht, wenn er letztendlich nicht viel Neues aufdeckt?
Aber um jetzt natürlich nicht nur von den negativen Aspekten zu reden, möchte ich euch berichten, was mir gut an dem Buch gefällt. Zum einem hat mir gefallen, dass man James im zweiten Teil besser bzw. erst richtig kennenlernen kann. Er hat seine Maske zwar schon im ersten Band fallen lassen, aber hier bekommt man einen noch besseren Einblick in sein Leben. Zwischendurch tut mir James auch ein wenig leid, weil ich Ruby nicht immer verstehen kann. Und dass sie ihm dann wieder aus heiterem Himmel verzeiht und zuerst ein riesiges Drama gemacht hat, geht mir nicht in den Kopf. Da blickt eindeutig ihr kindliches Benehmen hervor. Aber ich muss sagen, dass sie sich bessert, denn aufgrund einiger Ereignisse, wird Ruby erwachsen – wie ich finde – und lernt, mehr auf sich selbst zu hören. Aus diesem Grund bin ich sehr auf den dritten Band gespannt. Zum anderen kann mich auch überzeugen, dass das Ende so unvorhersehbar ist. Damit habe ich nicht gerechnet, aber ein klein wenig hat es mich gestört, weil man letztendlich wieder bei null angelangt ist, aber darüber lässt sich streiten. Den Schreibstil finde ich sehr angenehm zu lesen und ich kann sagen, dass mir das Buch im Gesamten gut gefallen hat. Es war nicht so herausragend wie Band eins, aber durch das spannende – wenn auch nervige – Ende, muss ich unbedingt den dritten Band lesen, der am 31. August 2018 erscheint. Ich hoffe und denke, dass mich das Ende der Reihe wieder mehr überzeugen kann. Übrigens fände ich es ungemein schön, wenn Lydia oder Lin ihr eigenes Buch bekommen würden! Die beiden sind mir nämlich sehr ans Herz gewachsen und ich finde ihre Geschichten interessant!

Lesebewertung:

2,5/5

 

 

 

Freitag, 22. Juni 2018

Rezension zu "Und wenn es kein Morgen gibt"


„Und wenn es kein Morgen gibt“

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Autor(in): Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl:  416
Preis:  13,00 EURO (Broschierte Ausgabe)
ISBN:
978-3570311660
 

Inhalt:
 
Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …

Meine Buchrezension:
 
Der Klappentext des Buches sagt meiner Meinung nach überhaupt nicht viel aus, aber je mehr Seiten man liest, desto intensiver und tragischer wird die Geschichte. Lena ist seit ihrer Kindheit in den gut aussehenden Sebastian verliebt. Eigentlich sollte daraus auch kein Problem entstehen, aber da sie beste Freunde sind, will sie dadurch ihre Freundschaft nicht gefährden. Denn immerhin weiß sie nicht, ob Sebastian auch mehr wie freundschaftliche Gefühle für Lena hegt. Doch eines Abends passiert Lena etwas Schreckliches und es ist nichts mehr so, wie es einmal war.


Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema bzw. greift mehrere Thematiken auf, die von großer Bedeutung sind. Ein großes Thema ist unter anderem die Schuld, mit welcher sich die Protagonistin sehr lange herumkämpfen muss. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch schon einmal Schuld empfunden hat. Dass man in einer gewissen Situation vielleicht falsch gehandelt hat und genau das ist dem jungen Mädchen widerfahren. Sie versucht anfangs damit umzugehen, versucht, sich vor anderen zu verstecken, um so über ihre Schuld hinwegzukommen, aber meistens braucht man einfach eine Person oder sogar mehrere, bei denen man sich alles von der Seele reden kann. Lena muss dies lernen und erlebt dadurch eine harte Zeit. Was genau an diesem besagten Abend passiert, möchte ich nicht verraten, denn ansonsten würde ich euch etwas Wichtiges erzählen, dass ihr am besten selbst herausfinden sollt. Denn immerhin hat auch die Autorin dies nicht im Klappentext erwähnt. Lena ist eine sehr lebensfrohe und lustige Person, die ihre Liebe zu Sebastian nicht gut verbergen kann. Doch nach dem besagten Abend ändert sich ihr ganzes Verhalten und auch die Beziehung zu Sebastian muss leiden. Auf der einen Seite ist ihr Verhalten verständlich, aber auch der anderen Seite denkt man sich als Leser nach und nach, dass ihr Verhalten manchmal zu einem kindischen Benehmen neigt.

Auch Sebastian war mir sehr sympathisch, da er einen wundervollen Humor hat. Er strahlt so viel positive Energie aus und bringt einfach jedem zum Lachen. Auch gibt es einige Nebencharaktere, die ich als sehr nett und sympathisch empfinde.

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist wieder einmal hervorragend. Nicht umsonst ist sie meine Lieblingsautorin und verzaubert mich jedes Mal wieder mit ihren Geschichten.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es allen New Adult / Young Adult Fans empfehlen, da es ein sehr berührendes und auch lesenswertes Buch ist.

Lesebewertung:

5/5

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!